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Energiesektor auf Talfahrt
12.01.15 14:33
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - "In der ersten Handelswoche des neuen Jahres stand erneut der Energiesektor im Fokus. Aufgrund des starken Ölpreisverfalls wurden zunächst auch die Aktienmärkte in Mitleidenschaft gezogen, bevor sie sich jedoch zum Ende der Woche wieder erholen konnten", sagt Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Insgesamt sei es eine gemischte Woche für den Rohstoffsektor gewesen, da die Verluste im Energiebereich durch Gewinne bei Edelmetallen und Agrarrohstoffen ausgeglichen worden seien.
"Der Goldpreis trotzt weiterhin der Schwerkraft und steigt ungeachtet des starken US-Dollars", sage Hansen. Anstatt sich weiterhin auf die Dollar-Rally zu konzentrieren, hätten Investoren ihre Aufmerksamkeit auf die neuen Sorgen um Griechenland und die dortigen Wahlen Ende des Monats verlagert. "Sollte die EU-skeptische Syriza-Partei gewinnen, könnte das weitreichende Folgen für die Eurozone und den Euro haben", sage Hansen. Der Goldpreis bewege sich in der Handelsspanne von 1.170 bis 1.240 USD pro Feinunze, während der Kurs des Xau-Goldminenindex zum Euro mit über 1.000 den höchsten Stand seit 2013 erreicht habe.
Der Energiesektor bleibe weiterhin das Schlusslicht. "Das globale Überangebot bei Rohöl beträgt fast zwei Millionen Barrel pro Tag und übt einen enormen Druck auf die Spotmärkte aus", sage Hansen. Erst müsse das aktuelle Überangebot verringert werden, bevor man von einer Bodenbildung sprechen könne. Da die OPEC nicht zu einer Produktionskürzung bereit sei und Russland wieder so hohe Förderquoten wie zu Sowjet-Zeiten erreiche, würden die Händler genau beobachten, was in den USA und Kanada passiere. "Bis jetzt haben wir bei US-Ölbohrplattformen eine Reduktion von acht Prozent seit Oktober beobachtet. In Kanada sank die Produktion sogar um die Hälfte", sage Hansen abschließend. (12.01.2015/fc/a/m)
Insgesamt sei es eine gemischte Woche für den Rohstoffsektor gewesen, da die Verluste im Energiebereich durch Gewinne bei Edelmetallen und Agrarrohstoffen ausgeglichen worden seien.
"Der Goldpreis trotzt weiterhin der Schwerkraft und steigt ungeachtet des starken US-Dollars", sage Hansen. Anstatt sich weiterhin auf die Dollar-Rally zu konzentrieren, hätten Investoren ihre Aufmerksamkeit auf die neuen Sorgen um Griechenland und die dortigen Wahlen Ende des Monats verlagert. "Sollte die EU-skeptische Syriza-Partei gewinnen, könnte das weitreichende Folgen für die Eurozone und den Euro haben", sage Hansen. Der Goldpreis bewege sich in der Handelsspanne von 1.170 bis 1.240 USD pro Feinunze, während der Kurs des Xau-Goldminenindex zum Euro mit über 1.000 den höchsten Stand seit 2013 erreicht habe.
Der Energiesektor bleibe weiterhin das Schlusslicht. "Das globale Überangebot bei Rohöl beträgt fast zwei Millionen Barrel pro Tag und übt einen enormen Druck auf die Spotmärkte aus", sage Hansen. Erst müsse das aktuelle Überangebot verringert werden, bevor man von einer Bodenbildung sprechen könne. Da die OPEC nicht zu einer Produktionskürzung bereit sei und Russland wieder so hohe Förderquoten wie zu Sowjet-Zeiten erreiche, würden die Händler genau beobachten, was in den USA und Kanada passiere. "Bis jetzt haben wir bei US-Ölbohrplattformen eine Reduktion von acht Prozent seit Oktober beobachtet. In Kanada sank die Produktion sogar um die Hälfte", sage Hansen abschließend. (12.01.2015/fc/a/m)


