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Euro: Euphorie kühlt ab
02.07.12 13:24
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Nach einer Konsolidierungsphase setzte EUR/USD am Freitagnachmittag seinen Anstieg fort und erreichte bei 1,2693 ein neues Korrekturhigh, so die Analysten von UniCredit Research.
Obwohl gute PMI-Zahlen aus China für Juni und ein verbesserter Tankan-Report für das zweite Quartal aus Japan an den meisten Aktienmärkten in Asien für eine positive Stimmung gesorgt hätten, hätten Gewinnmitnahmen am Devisenmarkt bei EUR/USD zu einer Kursabschwächung bis 1,2612 geführt.
Die Euphorie nach den Beschlüssen des Euro-Gipfels sei momentan verflogen. Noch sei vieles im Unklaren bzw. werde erst in den nächsten Wochen und Monaten fixiert, die eingereichten Klagen beim Verfassungsgericht würden zusätzlich für eine abwartende Haltung im Markt sorgen.
Die bisherigen PMI-Zahlen für Juni aus Italien, Frankreich, Deutschland und für den Euroraum hätten leicht über den Analystenerwartungen gelegen. Um 11:00 Uhr werde die europäische Arbeitslosenquote für Juni veröffentlicht. Die größte Aufmerksamkeit dürfte den ISM-Zahlen für das Verarbeitende Gewerbe im Juni aus Amerika (16:00 Uhr) zukommen. Momentan würden aber die weltweiten Wirtschaftsdaten noch kein klares Bild für eine generelle Erholung der Weltwirtschaft liefern und somit sei auch für die nächsten Tage eher von einer Seitwärtsbewegung auszugehen.
Charttechnisch befinde sich EUR/USD weiterhin im Abwärtstrend. Die stark überverkaufte Marktsituation der letzten Wochen bei den Indikatoren habe sich abgebaut, die Abwärtssequenz der letzten Monate sei ungebrochen. Weitere Korrekturbewegungen bis 1,2720/80 seien zwar nicht ganz auszuschließen, aber solange keine Stabilisierung über 1,2825 erfolge, lägen die nächsten Zielrichtungen um 1,2340, zwischen 1,2230 und 1,2288 und um 1,2130 im Extrem. Der Bereich 1,2850 bis 1,3000 sei als neutrale Zone anzusehen, für weiteres Aufwärtspotenzial sei erst eine Stabilisierung über 1,3000 anzuwarten. (02.07.2012/ac/a/m)
Obwohl gute PMI-Zahlen aus China für Juni und ein verbesserter Tankan-Report für das zweite Quartal aus Japan an den meisten Aktienmärkten in Asien für eine positive Stimmung gesorgt hätten, hätten Gewinnmitnahmen am Devisenmarkt bei EUR/USD zu einer Kursabschwächung bis 1,2612 geführt.
Die bisherigen PMI-Zahlen für Juni aus Italien, Frankreich, Deutschland und für den Euroraum hätten leicht über den Analystenerwartungen gelegen. Um 11:00 Uhr werde die europäische Arbeitslosenquote für Juni veröffentlicht. Die größte Aufmerksamkeit dürfte den ISM-Zahlen für das Verarbeitende Gewerbe im Juni aus Amerika (16:00 Uhr) zukommen. Momentan würden aber die weltweiten Wirtschaftsdaten noch kein klares Bild für eine generelle Erholung der Weltwirtschaft liefern und somit sei auch für die nächsten Tage eher von einer Seitwärtsbewegung auszugehen.
Charttechnisch befinde sich EUR/USD weiterhin im Abwärtstrend. Die stark überverkaufte Marktsituation der letzten Wochen bei den Indikatoren habe sich abgebaut, die Abwärtssequenz der letzten Monate sei ungebrochen. Weitere Korrekturbewegungen bis 1,2720/80 seien zwar nicht ganz auszuschließen, aber solange keine Stabilisierung über 1,2825 erfolge, lägen die nächsten Zielrichtungen um 1,2340, zwischen 1,2230 und 1,2288 und um 1,2130 im Extrem. Der Bereich 1,2850 bis 1,3000 sei als neutrale Zone anzusehen, für weiteres Aufwärtspotenzial sei erst eine Stabilisierung über 1,3000 anzuwarten. (02.07.2012/ac/a/m)


