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Euro: Weitere leichte Abschwächung einplanen
12.07.12 10:52
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Das vierte Sparpaket Spaniens innerhalb von sechs Monaten (durch die Reformprogramme und einer Erhöhung der Mehrwertsteuer sollen rund 65 Mrd. Euro in den nächsten zweieinhalb Jahren eingespart werden) und die Enttäuschung der Marktteilnehmer über die Zurückhaltung der FED in ihrem letzten Sitzungsprotokoll führte gestern am Devisenmarkt zu einer Kursabschwächung bis 1,2212 in EUR/USD, so die Analysten von UniCredit Research.
Die Marktspekulationen auf Hinweise über Stimulierungsmaßnahmen im Sitzungsprotokoll der US-Notenbank seien gestern enttäuscht worden und hätten sich entsprechend am späten Abend an den Märkten niedergeschlagen. Die Spekulationen auf Maßnahmen zur Konjunkturankurbelung durch die führenden Zentralbanken würden aber weiter erhalten bleiben.
Die Bank of Japan habe heute ihren Leitzinssatz zwar unverändert gelassen, die Zentralbanken Brasiliens und Südkorea hätten dagegen ein weiteres Mal ihre Sätze um 0,50% bzw. 0,25% gesenkt. Weitere Zentralbankmaßnamen könnten in China anstehen, heute Nacht würden die Q2 BIP Zahlen veröffentlicht. Die Markterwartungen für die Wachstumsrate würden um 8% liegen.
Der bereits vor Handelsbeginn veröffentlichte Verbraucherpreisindex für Juni aus Frankreich (etwas höher) bzw. der Großhandelspreisindex für Juni aus Deutschland (leicht niedriger) hätten die Märkte nicht beeinflusst. Im weiteren Tagesverlauf werde der EZB-Monatsbericht (10:00 Uhr), die Industrieproduktion der Eurozone (11:00 Uhr - Kons. -3,2%), die wöchentlichen US-Arbeitsmarktzahlen (14:30 Uhr - Kons. Erstanträge + 370T) der Importpreisindex für Juni (Kons. -1,8% MoM) und am Abend der Bundesetat der USA im Juni (20:00 Uhr - Kons. -64-5 Mrd.) veröffentlicht.
Charttechnisch sei vorerst noch für EUR/USD eine leichte Abschwächung in Richtung um 1,2100 einzuplanen, die Chancen auf eine Stabilisierung darunter seien derzeit aber sehr gering. Größeres Kaufinteresse sollte erst bei Kursen über dem gestrigen High bei 1,2335 entstehen. Die mittel- bis langfristigen Indikatoren würden augenblicklich zu einer mehrtägigen Konsolidierungs- bzw. Korrekturphase tendieren. (12.07.2012/ac/a/m)
Die Marktspekulationen auf Hinweise über Stimulierungsmaßnahmen im Sitzungsprotokoll der US-Notenbank seien gestern enttäuscht worden und hätten sich entsprechend am späten Abend an den Märkten niedergeschlagen. Die Spekulationen auf Maßnahmen zur Konjunkturankurbelung durch die führenden Zentralbanken würden aber weiter erhalten bleiben.
Der bereits vor Handelsbeginn veröffentlichte Verbraucherpreisindex für Juni aus Frankreich (etwas höher) bzw. der Großhandelspreisindex für Juni aus Deutschland (leicht niedriger) hätten die Märkte nicht beeinflusst. Im weiteren Tagesverlauf werde der EZB-Monatsbericht (10:00 Uhr), die Industrieproduktion der Eurozone (11:00 Uhr - Kons. -3,2%), die wöchentlichen US-Arbeitsmarktzahlen (14:30 Uhr - Kons. Erstanträge + 370T) der Importpreisindex für Juni (Kons. -1,8% MoM) und am Abend der Bundesetat der USA im Juni (20:00 Uhr - Kons. -64-5 Mrd.) veröffentlicht.
Charttechnisch sei vorerst noch für EUR/USD eine leichte Abschwächung in Richtung um 1,2100 einzuplanen, die Chancen auf eine Stabilisierung darunter seien derzeit aber sehr gering. Größeres Kaufinteresse sollte erst bei Kursen über dem gestrigen High bei 1,2335 entstehen. Die mittel- bis langfristigen Indikatoren würden augenblicklich zu einer mehrtägigen Konsolidierungs- bzw. Korrekturphase tendieren. (12.07.2012/ac/a/m)


