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Euro setzte Korrekturphase fort
20.11.12 10:50
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Der Euro setzte gestern in Wellen seine Korrekturphase fort und erreichte bei 1,2820 sein bisheriges High, so die Analysten von UniCredit Research.
Die heute bereits veröffentlichten Erzeugerpreise für Oktober aus Deutschland mit 1,5% (leicht unter den Markterwartungen) und die Herabstufung Frankreichs durch die Ratingagentur Moody's habe EUR/USD bisher gut auffangen können. Um 14:30 Uhr würden die Oktoberzahlen für US-Baubeginne bzw. Baugenehmigungen (UniCredit Research-Erwartung 870.000 bzw. 875.000) veröffentlicht, größere Aufmerksamkeit dürfte aber dem um 17:00 Uhr beginnenden EWU-Finanzminister-Treffen in Brüssel zukommen. Laut Gerüchten von Gesternnachmittag solle heute für Griechenland eine neue Tranche über 44 Mrd. Euro mit Auszahlungstermin 5. Dezember fixiert werden. Die Erwartungshaltung sei dadurch hoch, wie bzw. auf welche Weise diese Tranche finanziert werden solle, sei bisher aber unklar.
Die positive Marktstimmung von gestern habe sich schon wieder deutlich abgebaut, vor Kursen unter 1,2700 dürfte aber kein allzu großes Verkaufsinteresse aufkommen. Vorerst sei im weiteren Tagesverlauf von einer Seitwärtsbewegung hautsächlich zwischen Kursen von 1,2740 und 1,2840 auszugehen.
Die BoJ habe auf seiner heutigen Sitzung erwartungsgemäß die bisherige Geldpolitik unverändert gelassen. Gewinnmitnahmen am Aktienmarkt hätten für einen leichten Kursrückgang bei EUR/JPY gesorgt, vor einer Stabilisierung unter der Marke 103,50 bzw. 81,00 in USD/JPY dürfte sich das Verkaufsinteresse am Markt aber in Grenzen halten.
Die Schweiz habe heute Morgen ihre Handelsbilanz- bzw. Export- und Importzahlen für Oktober veröffentlicht. Der starke Rückgang bei den Importen und Exporten dürfte kurzfristig auf den CHF drücken, allzu großer Einfluss auf den Kursverlauf sei aber nicht zu erwarten. Im weiteren Tagesverlaufe müsste sich die Kursentwicklung hauptsächlich zwischen 1,2030 und 1,2070 vollziehen.
EUR/GBP habe in den letzten Handelsstunden seine Seitwärtsbewegung zwischen 0,8010 und 0,8060 fortgesetzt. Wirtschaftdaten würden heute nicht veröffentlicht, größeres Marktinteresse sollte erst bei Kursen unter 0,8000 bzw. über 0,8080 aufkommen. (20.11.2012/ac/a/m)
Die heute bereits veröffentlichten Erzeugerpreise für Oktober aus Deutschland mit 1,5% (leicht unter den Markterwartungen) und die Herabstufung Frankreichs durch die Ratingagentur Moody's habe EUR/USD bisher gut auffangen können. Um 14:30 Uhr würden die Oktoberzahlen für US-Baubeginne bzw. Baugenehmigungen (UniCredit Research-Erwartung 870.000 bzw. 875.000) veröffentlicht, größere Aufmerksamkeit dürfte aber dem um 17:00 Uhr beginnenden EWU-Finanzminister-Treffen in Brüssel zukommen. Laut Gerüchten von Gesternnachmittag solle heute für Griechenland eine neue Tranche über 44 Mrd. Euro mit Auszahlungstermin 5. Dezember fixiert werden. Die Erwartungshaltung sei dadurch hoch, wie bzw. auf welche Weise diese Tranche finanziert werden solle, sei bisher aber unklar.
Die BoJ habe auf seiner heutigen Sitzung erwartungsgemäß die bisherige Geldpolitik unverändert gelassen. Gewinnmitnahmen am Aktienmarkt hätten für einen leichten Kursrückgang bei EUR/JPY gesorgt, vor einer Stabilisierung unter der Marke 103,50 bzw. 81,00 in USD/JPY dürfte sich das Verkaufsinteresse am Markt aber in Grenzen halten.
Die Schweiz habe heute Morgen ihre Handelsbilanz- bzw. Export- und Importzahlen für Oktober veröffentlicht. Der starke Rückgang bei den Importen und Exporten dürfte kurzfristig auf den CHF drücken, allzu großer Einfluss auf den Kursverlauf sei aber nicht zu erwarten. Im weiteren Tagesverlaufe müsste sich die Kursentwicklung hauptsächlich zwischen 1,2030 und 1,2070 vollziehen.
EUR/GBP habe in den letzten Handelsstunden seine Seitwärtsbewegung zwischen 0,8010 und 0,8060 fortgesetzt. Wirtschaftdaten würden heute nicht veröffentlicht, größeres Marktinteresse sollte erst bei Kursen unter 0,8000 bzw. über 0,8080 aufkommen. (20.11.2012/ac/a/m)


