Erweiterte Funktionen
Europäischer ETF-Markt: Globales ETF-Geschäft floriert weiter
14.11.19 10:03
Amundi
Paris (www.fondscheck.de) - Im Oktober entwickelten sich die globalen ETF-Mittelzuflüsse weiterhin positiv, wenn auch auf einem etwas niedrigeren Niveau als im Vormonat, so die Experten von Amundi.
Aktien-ETFs hätten weltweit Netto-Mittelzuflüsse von mehr als 24,6 Mrd. Euro verzeichnet. Wie im September hätten ETFs auf nordamerikanische Aktien (+8,6 Mrd. Euro) und globale Aktien (+5,3 Mrd. Euro) im Fokus gestanden. Nachgefragt gewesen seien zudem Smart-Beta- und Sektor-ETFs (+4 Mrd. Euro) sowie ETFs auf europäische Aktien (+2,3 Mrd. Euro). Nach Abflüssen im Vormonat hätten auch ETFs auf japanische Aktien (+3 Mrd. Euro) wieder im Anlegerfokus gestanden, während ETFs auf Schwellenländer-Aktien unter Abflüssen gelitten hätten (-597 Mio. Euro).
Obligationen-ETFs hätten sich mit Zuflüssen von 20,7 Mrd. Euro ebenfalls gut entwickelt. Innerhalb der Anlageklasse hätten Anleger im Oktober Staatsanleihen, die mehr als 7,6 Mrd. Euro Netto-Mittelzuflüsse verbucht hätten, sowie breit diversifizierten Aggregate Bonds (+6,3 Mrd. Euro) favorisiert.
In Europa habe sich das Anlegerinteresse im Oktober auf globale Aktien (+2 Mrd. Euro) und Eurozonen-Aktien-ETFs (+1,2 Mrd. Euro) konzentriert. Hingegen sei das Interesse nach Nordamerika-Aktien etwas abgeflacht (+384 Euro). ESG-Aktien-ETFs hätten im Oktober mit Zuflüssen von 1 Mrd. Euro weiterhin hoch in der Anlegergunst gestanden. Relativ stetig habe sich die Nachfrage nach Smart Beta ETFs (+68 Mio. Euro) entwickelt, wobei High Dividend (+448 Mio. Euro) und Value (+309 Mio. Euro) im Fokus gestanden hätten. Multi-Faktor-ETFs hätten hingegen unter Abflüssen von -229 Mio. Euro gelitten. Betrachte man Länderschwerpunkte, falle das Interesse an britischen Aktien auf (+2,3 Mrd. Euro). Bei Branchen hätten der Finanz- (rund +500 Mio. Euro) und Immobiliensektor (+300 Mio. Euro) vorn gestanden, während nicht-zyklische Konsumgüter Abflüsse verzeichnet hätten (-186 Mio. Euro).
Auch auf der Bond-Seite seien ETFs in Europa weiterhin Neumittel zugeflossen. Im Einklang mit dem globalen Trend hätten ETFs auf Staatsanleihen im Anlegerfokus gestanden (+2 Mrd. Euro). Investoren hätten vor allem auf Schwellenländer-Bonds (+791 Mio. Euro) und kurzlaufende US-Anleihen (+413 Mio. Euro) gesetzt. Unternehmensanleihen hätten Neumittel von 955 Mio. Euro angezogen, wobei Papiere aus der Eurozone mit einem Plus von mehr als 1 Mrd. Euro im Fokus gestanden hätten. Neben ESG-Bond-Strategien (+444 Mio. Euro) seien auch Global-Aggregate-ETFs (+600 Mio. Euro) gefragt gewesen.
Gold-Produkte hätten weiterhin das Investoreninteresse auf sich gezogen und 216 Mio. Euro an Neugeldern eingesammelt. (14.11.2019/fc/a/e)
Aktien-ETFs hätten weltweit Netto-Mittelzuflüsse von mehr als 24,6 Mrd. Euro verzeichnet. Wie im September hätten ETFs auf nordamerikanische Aktien (+8,6 Mrd. Euro) und globale Aktien (+5,3 Mrd. Euro) im Fokus gestanden. Nachgefragt gewesen seien zudem Smart-Beta- und Sektor-ETFs (+4 Mrd. Euro) sowie ETFs auf europäische Aktien (+2,3 Mrd. Euro). Nach Abflüssen im Vormonat hätten auch ETFs auf japanische Aktien (+3 Mrd. Euro) wieder im Anlegerfokus gestanden, während ETFs auf Schwellenländer-Aktien unter Abflüssen gelitten hätten (-597 Mio. Euro).
In Europa habe sich das Anlegerinteresse im Oktober auf globale Aktien (+2 Mrd. Euro) und Eurozonen-Aktien-ETFs (+1,2 Mrd. Euro) konzentriert. Hingegen sei das Interesse nach Nordamerika-Aktien etwas abgeflacht (+384 Euro). ESG-Aktien-ETFs hätten im Oktober mit Zuflüssen von 1 Mrd. Euro weiterhin hoch in der Anlegergunst gestanden. Relativ stetig habe sich die Nachfrage nach Smart Beta ETFs (+68 Mio. Euro) entwickelt, wobei High Dividend (+448 Mio. Euro) und Value (+309 Mio. Euro) im Fokus gestanden hätten. Multi-Faktor-ETFs hätten hingegen unter Abflüssen von -229 Mio. Euro gelitten. Betrachte man Länderschwerpunkte, falle das Interesse an britischen Aktien auf (+2,3 Mrd. Euro). Bei Branchen hätten der Finanz- (rund +500 Mio. Euro) und Immobiliensektor (+300 Mio. Euro) vorn gestanden, während nicht-zyklische Konsumgüter Abflüsse verzeichnet hätten (-186 Mio. Euro).
Auch auf der Bond-Seite seien ETFs in Europa weiterhin Neumittel zugeflossen. Im Einklang mit dem globalen Trend hätten ETFs auf Staatsanleihen im Anlegerfokus gestanden (+2 Mrd. Euro). Investoren hätten vor allem auf Schwellenländer-Bonds (+791 Mio. Euro) und kurzlaufende US-Anleihen (+413 Mio. Euro) gesetzt. Unternehmensanleihen hätten Neumittel von 955 Mio. Euro angezogen, wobei Papiere aus der Eurozone mit einem Plus von mehr als 1 Mrd. Euro im Fokus gestanden hätten. Neben ESG-Bond-Strategien (+444 Mio. Euro) seien auch Global-Aggregate-ETFs (+600 Mio. Euro) gefragt gewesen.
Gold-Produkte hätten weiterhin das Investoreninteresse auf sich gezogen und 216 Mio. Euro an Neugeldern eingesammelt. (14.11.2019/fc/a/e)


