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FED-Entscheidung schwächt den US-Dollar
13.12.12 10:23
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Die FED-Entscheidung schwächt den US-Dollar, so die Analysten von UniCredit Research.
"To support a stronger economic recovery and to help ensure that inflation, over time, is at the rate most consistent with its dual mandate, the Committee will continue purchasing additional agency mortgage-backed securities at a pace of $40 billion per month. The Committee also will purchase longer-term Treasury securities after its program to extend the average maturity of its holdings of Treasury securities is completed at the end of the year, initially at a pace of USD 45 billion per month". Diese Passage aus dem FED-Statement habe dem Dollar gestern besonders zu schaffen gemacht.
Die FED habe aufgesattelt (Mehr Dollar im Umlauf, aber Verbesserung der globalen Wachstumsperspektiven und daher weniger Safe-Haven-Bedarf). Außerdem habe die FED gestern erstmals eine nominale Schwelle genannt, bei der sie anfangen könnte, die ultra-lockere Geldpolitik zurückzufahren. Dieser Wert liege bei einer Arbeitslosigkeit unter 6,5% (Statement im Anhang). Die Analysten würden weitere (allerdings moderate) Kurssteigerungen in EUR/USD heute für möglich halten, da die EU-Finanzminister gestern das Thema Bankenaufsicht erfolgreich beendet hätten und damit der heute beginnende Gipfel schon von vorn herein mit Rückenwind ausgestattet sei. Unterstützt werde EUR/USD auch durch die Einengung der Peripherie-Bund-Spreads.
Umfragen zufolge liege die LDP in Japan vorn. Sie wolle mehr Druck auf die BoJ ausüben. EUR/JPY rücke weiter in Richtung 110.
Die SNB werde den Kursanstieg der letzten Tage mit Zufriedenheit registriert haben. Sie wisse allerdings auch um die schnell wechselnde Stimmung an den Devisenmärkten. Daher würden die Analysten heute mit einem unverändert starken Bekenntnis der SNB zur Aufrechterhaltung des Mindestkursziels von 1,20 rechnen. Eine Anhebung dessen, oder den Einsatz anderer Mittel zur Abschreckung spekulativer Frankenzuflüsse würden sie allerdings nicht erwarten. (13.12.2012/ac/a/m)
"To support a stronger economic recovery and to help ensure that inflation, over time, is at the rate most consistent with its dual mandate, the Committee will continue purchasing additional agency mortgage-backed securities at a pace of $40 billion per month. The Committee also will purchase longer-term Treasury securities after its program to extend the average maturity of its holdings of Treasury securities is completed at the end of the year, initially at a pace of USD 45 billion per month". Diese Passage aus dem FED-Statement habe dem Dollar gestern besonders zu schaffen gemacht.
Umfragen zufolge liege die LDP in Japan vorn. Sie wolle mehr Druck auf die BoJ ausüben. EUR/JPY rücke weiter in Richtung 110.
Die SNB werde den Kursanstieg der letzten Tage mit Zufriedenheit registriert haben. Sie wisse allerdings auch um die schnell wechselnde Stimmung an den Devisenmärkten. Daher würden die Analysten heute mit einem unverändert starken Bekenntnis der SNB zur Aufrechterhaltung des Mindestkursziels von 1,20 rechnen. Eine Anhebung dessen, oder den Einsatz anderer Mittel zur Abschreckung spekulativer Frankenzuflüsse würden sie allerdings nicht erwarten. (13.12.2012/ac/a/m)


