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Finanzwerte-Aktienfonds im Fonds-Radar
24.03.09 11:54
FONDS im Visier
Sankt Augustin (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FONDS im Visier" nehmen Finanzwerte-Aktienfonds unter die Lupe.
Insgesamt würden die Verluste in den weltweiten Bankenbilanzen auf mittlerweile rund 1.200 Mrd. USD geschätzt. Davon seien gut 880 Mrd. USD wertberichtigt worden (Anteil: 525 Mrd. USD USA; 330 Mrd. Europa; keine 30 Mrd. Asien). Die hierdurch notwendige Zufuhr frischen Eigenkapitals habe nur mit staatlichen Hilfsgeldern Schritt halten können: 880 Mrd. USD, allerdings hätten hiervon amerikanische Banken "nur" 450 Mrd. USD erhalten. Europäische Banken hätten mit 360 Mrd. USD, asiatische Finanzhäuser mit 70 Mrd. USD ihre Eigenkapitalbasis stärken können. Bei den US-Banken sei dagegen eine Existenzgefährdende Lücke vorhanden.
Die Risikoprämien für Bankenanleihen hätten zuletzt auf Zweifel an den Staatsgarantien gedeutet. Die Spreads bei Bankenobligationen seien nach den weitreichenden Staatsgarantien zunächst weit unter die Spreads für Industrieobligationen gesunken, in den vergangenen Wochen aber wieder deutlich stärker gestiegen. Der US-Notenbankchef habe sich für erneute staatliche Hilfsmaßnahmen für durch die Krise in Bedrängnis geratene Finanzinstitute ausgesprochen.
Die rasche Kurserholung sei unterdessen von Bankwerten angeführt worden. Citigroup habe von Äußerungen des CEOs Pandit profitiert, wonach die Bank in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres profitabel gewirtschaftet habe. Auch J.P. Morgan, die Bank of America und die britische Barclays Bank hätten über einen profitablen Start ins neue Jahr berichtet.
Doch nach Meinung der Experten könnte sich die Rally der Finanztitel als Strohfeuer erweisen. American Express habe für Februar 2009 eine auf 8,7% angestiegene Ausfallquote bei Kreditkartenforderungen vermelden müssen. Das Problem der privaten Überschuldung in den USA sei keinesfalls ausgestanden.
Wer auf eine Trendwende bei den arg gebeutelten Bankaktien setzen will, sollte sich des immer noch hohen Risikos einer solchen Wette bewusst sein, so die Experten von "FONDS im Visier". Aktives Management könne gegenüber Indexfons die Risiken deutlich reduzieren. Dies sei besonders dem Jupiter Financial Opportunities-Fund (ISIN GB0004790191 / WKN 729313) gelungen, der den ebenfalls überdurchschnittlichen Fidelity Financial Services-Fund auch schon in der Hausse habe schlagen können. (Ausgabe 06 vom 23.03.2009) (24.03.2009/fc/a/f)
Insgesamt würden die Verluste in den weltweiten Bankenbilanzen auf mittlerweile rund 1.200 Mrd. USD geschätzt. Davon seien gut 880 Mrd. USD wertberichtigt worden (Anteil: 525 Mrd. USD USA; 330 Mrd. Europa; keine 30 Mrd. Asien). Die hierdurch notwendige Zufuhr frischen Eigenkapitals habe nur mit staatlichen Hilfsgeldern Schritt halten können: 880 Mrd. USD, allerdings hätten hiervon amerikanische Banken "nur" 450 Mrd. USD erhalten. Europäische Banken hätten mit 360 Mrd. USD, asiatische Finanzhäuser mit 70 Mrd. USD ihre Eigenkapitalbasis stärken können. Bei den US-Banken sei dagegen eine Existenzgefährdende Lücke vorhanden.
Die rasche Kurserholung sei unterdessen von Bankwerten angeführt worden. Citigroup habe von Äußerungen des CEOs Pandit profitiert, wonach die Bank in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres profitabel gewirtschaftet habe. Auch J.P. Morgan, die Bank of America und die britische Barclays Bank hätten über einen profitablen Start ins neue Jahr berichtet.
Doch nach Meinung der Experten könnte sich die Rally der Finanztitel als Strohfeuer erweisen. American Express habe für Februar 2009 eine auf 8,7% angestiegene Ausfallquote bei Kreditkartenforderungen vermelden müssen. Das Problem der privaten Überschuldung in den USA sei keinesfalls ausgestanden.
Wer auf eine Trendwende bei den arg gebeutelten Bankaktien setzen will, sollte sich des immer noch hohen Risikos einer solchen Wette bewusst sein, so die Experten von "FONDS im Visier". Aktives Management könne gegenüber Indexfons die Risiken deutlich reduzieren. Dies sei besonders dem Jupiter Financial Opportunities-Fund (ISIN GB0004790191 / WKN 729313) gelungen, der den ebenfalls überdurchschnittlichen Fidelity Financial Services-Fund auch schon in der Hausse habe schlagen können. (Ausgabe 06 vom 23.03.2009) (24.03.2009/fc/a/f)
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