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Fonds mit Devisenmarktstrategie
04.08.04 17:02
GELDidee
Der DWS Forex Strategie-Fonds und der ADIG Währungsfonds (ISIN LU0190724954 / WKN A0CAGH) gehen unterschiedliche Wege, haben aber dasselbe Ziel, so die Experten des Anlegermagazins "GELDidee".
"Wir wollen eine Rendite erreichen, die jedes Jahr 2 bis 3 Prozentpunkte über der jeweiligen Geldmarktverzinsung liegt", würden Herwig Prielipp und Asoka Wöhrmann sagen. Dieses Jahr sollten es also 4 bis 5 Prozent werden. Prielipp sei Währungs- und Fondsstratege bei Cominvest/ADIG, Wöhrmann bei DWS, Deutschlands größtem Investmenthaus. Fast jeder habe schon mal ein Währungsgeschäft getätigt, zum Beispiel im Urlaub: Vor einigen Monaten habe ein Euro am Bankschalter weit mehr als 1,30 Dollar gekostet. Wer damals das Gefühl gehabt habe, dass der Dollar wieder steigen würde, habe einen Vorrat gekauft.
Heute sei der Tausch teurer. Prielipp von der Cominvest: "Unser Währungsfonds steht für hohe Stabilität und stetigen Ertrag." Man wolle Anlegern mittel- und langfristig einen aktienähnlichen Ertrag bei einem rentenähnlichen Risiko bieten. Zumindest sei dieses Ziel für die letzten 20 Jahre erreicht worden. Denn der ADIG Währungsfonds habe in der Modellrechnung im Jahresschnitt eine Rendite von 9,23 Prozent erzielt. Die strategischen Ausrichtungen des DWS Forex Strategy und des ADIG Währungsfonds würden sich weit gehend ähneln. Allgemein würden Geldmarktanlagen mit Devisen-Termingeschäften kombiniert. Grundlegende Investments seien in beiden Fällen Festgelder und Anleihen mit einer Restlaufzeit von höchstens zwölf Monaten, "um eine Basisverzinsung zu haben und außerdem Kursrisiken auf der Anleihenseite weitgehend auszuschließen", so Prielipp.
Parallel dazu würden die Fondsstrategen Devisen-Termingeschäfte abschließen. Sie würden also auf einen starken oder schwachen Euro setzen, einen steigenden oder fallenden Dollar. Manager Prielipp bediene sich allein der vier dominierenden Währungen Euro, Dollar, Yen und Pfund. Zu Wöhrmanns Universum würden insgesamt 19 Währungen gehören. Außerdem agiere der ADIG-Fonds ausschließlich mit Eigenkapital, das DWS-Pendant dürfe "hebeln, also insgesamt 25 Prozent Kredit aufnehmen ", sage DWS-Fondsmanager Wöhrmann.
Privatanleger seien allerdings davor gewarnt, die Zukunftsgeschäfte der beiden Fondsstrategen im eigenen Depot nachzuspielen. Denn die Verlustrisiken seien zu groß. Wöhrmann bediene sich etwa der Expertise von fünf Analystengruppen rund um den Globus. Bei der Cominvest sei ein neunköpfiges Team verantwortlich. Beim ADIG-Fonds seien Investitionen ab 500 Euro möglich, die DWS verzichte mittlerweile auf eine Mindestanlage, berechne aber hohe Verwaltungskosten und ein Erfolgshonorar.
"Wir wollen eine Rendite erreichen, die jedes Jahr 2 bis 3 Prozentpunkte über der jeweiligen Geldmarktverzinsung liegt", würden Herwig Prielipp und Asoka Wöhrmann sagen. Dieses Jahr sollten es also 4 bis 5 Prozent werden. Prielipp sei Währungs- und Fondsstratege bei Cominvest/ADIG, Wöhrmann bei DWS, Deutschlands größtem Investmenthaus. Fast jeder habe schon mal ein Währungsgeschäft getätigt, zum Beispiel im Urlaub: Vor einigen Monaten habe ein Euro am Bankschalter weit mehr als 1,30 Dollar gekostet. Wer damals das Gefühl gehabt habe, dass der Dollar wieder steigen würde, habe einen Vorrat gekauft.
Parallel dazu würden die Fondsstrategen Devisen-Termingeschäfte abschließen. Sie würden also auf einen starken oder schwachen Euro setzen, einen steigenden oder fallenden Dollar. Manager Prielipp bediene sich allein der vier dominierenden Währungen Euro, Dollar, Yen und Pfund. Zu Wöhrmanns Universum würden insgesamt 19 Währungen gehören. Außerdem agiere der ADIG-Fonds ausschließlich mit Eigenkapital, das DWS-Pendant dürfe "hebeln, also insgesamt 25 Prozent Kredit aufnehmen ", sage DWS-Fondsmanager Wöhrmann.
Privatanleger seien allerdings davor gewarnt, die Zukunftsgeschäfte der beiden Fondsstrategen im eigenen Depot nachzuspielen. Denn die Verlustrisiken seien zu groß. Wöhrmann bediene sich etwa der Expertise von fünf Analystengruppen rund um den Globus. Bei der Cominvest sei ein neunköpfiges Team verantwortlich. Beim ADIG-Fonds seien Investitionen ab 500 Euro möglich, die DWS verzichte mittlerweile auf eine Mindestanlage, berechne aber hohe Verwaltungskosten und ein Erfolgshonorar.
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