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Fondshandel: Comeback chinesischer Aktien
01.03.19 11:30
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Rally an Chinas Aktienmärkten seit Jahresanfang geht auch an Fondsanleger nicht spurlos vorüber, so die Deutsche Börse AG.
"Anleger setzen auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China", berichte Matthias Präger von der Baader Bank.
In den Portfolios seien zum Beispiel der Robeco Chinese Equities, der UBS Equity Fund China Opportunity und der HSBC GIF Chinese Equity gelandet. Fonds mit chinesischen Aktien hätten 2018 ein miserables Jahr gehabt, 2019 sehe es aber bislang besser aus: So habe der Robeco-Fonds seit Jahresanfang schon um 16 Prozent zugelegt, der UBS-Fonds sogar um 19 Prozent.
Auch Aktien aus Europa und den USA seien seit Jahresanfang kräftig gestiegen, Fonds mit Industrieländeraktien stünden laut Präger aber meist auf den Abgabelisten - bei insgesamt mäßigen Umsätzen. "Als der DAX vor drei Wochen nochmals unter 11.000 Punkte gefallen ist, waren die Umsätze hoch, mit dem Anstieg sind sie wieder zurückgegangen." Aktuell würden sich die Aktienmärkte auf hohem Niveau konsolidieren: Der DAX habe am Donnerstagmorgen bei 11.466 Punkten gelegen, der Dow Jones habe am 27.02.2019 wieder leicht unter der 26.000 Punkte-Marke geschlossen.
Fondsanleger trennten sich Präger zufolge vom MainFirst Germany, Concentra von Allianz Global Investors (ISIN DE0008475005 / WKN 847500), DWS Akkumula und UBS Equity European High Dividend. Sie griffen hingegen zu beim DWS German Small/Mid Cap und beim Dirk Müller Premium Aktien (ISIN DE000A111ZF1 / WKN A111ZF). Hohe Umsätze in beide Richtungen berichte Jan Duisberg von der ICF Bank für den Alken Fund European Opportunities, ein europäischer Aktienfonds.
Trotz Goldpreisanstieg: Minenfonds würden wenig gehandelt, und wenn doch, dann meist abgegeben, wie Präger feststelle. Der Goldpreis sei von 1.177 US-Dollar je Feinunze im vergangenen Herbst bis auf 1.337 US-Dollar letzte Woche gestiegen, aktuell seien es immer noch 1.325 US-Dollar. Anleger verkauften den BlackRock Global Funds World Gold Fund, Craton Capital Precious Metal und BlackRock Global Funds World Mining.
Gestiegen sei Duisberg zufolge das Interesse an Portfolios mit Anleihen. "Das liegt wohl an den festeren Anleihemärkten, Folge der nun wohl moderateren Geldpolitik von FED und EZB." Gut ankomme zum Beispiel der DKO Renten Hybrid (ISIN LU0188083231 / WKN A0B9E9), ein chancenorientierter Rentenfonds mit Hybridanleihen. Der habe im laufenden Jahr immerhin schon um 4,45 Prozent zugelegt. Höhere Umsätze habe der Händler auch beim Deka Renten International mit internationalen Anleihen (ISIN DE0008474560 / WKN 847456) beobachtet. Der Kurs sei seit Jahresanfang um 2,1 Prozent gestiegen, in den vergangenen drei Jahren seien es allerdings nur 0,2 Prozent jährlich gewesen.
In der Gunst der Anleger weit oben stünden weiterhin Mischfonds. Viel Kaufinteresse finde laut Duisberg der Siemens Balanced, der aktuell zu 67 Prozent in Anleihen und zu 31 Prozent in Aktien investiert sei. In den vergangenen drei Jahren sei der Fonds auf eine Rendite von 5,05 Prozent im Jahr gekommen.
Wie üblich würden Immobilienfonds rege gehandelt. Einiges an Verkäufen melde Duisberg aus dem Deka-Immobilien Europa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956), die aber durch Käufe gut abgefangen würden. Sehr hohe Umsätze in beide Richtungen gebe es auch im grundbesitz europa. Deutlich gewachsen seien Duisberg zufolge die Umsätze im zuvor wenig liquiden WERTGRUND WohnSelect. "Und der Kurs ist stark gestiegen." (Ausgabe vom 28.02.2019) (01.03.2019/fc/a/f)
"Anleger setzen auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China", berichte Matthias Präger von der Baader Bank.
In den Portfolios seien zum Beispiel der Robeco Chinese Equities, der UBS Equity Fund China Opportunity und der HSBC GIF Chinese Equity gelandet. Fonds mit chinesischen Aktien hätten 2018 ein miserables Jahr gehabt, 2019 sehe es aber bislang besser aus: So habe der Robeco-Fonds seit Jahresanfang schon um 16 Prozent zugelegt, der UBS-Fonds sogar um 19 Prozent.
Auch Aktien aus Europa und den USA seien seit Jahresanfang kräftig gestiegen, Fonds mit Industrieländeraktien stünden laut Präger aber meist auf den Abgabelisten - bei insgesamt mäßigen Umsätzen. "Als der DAX vor drei Wochen nochmals unter 11.000 Punkte gefallen ist, waren die Umsätze hoch, mit dem Anstieg sind sie wieder zurückgegangen." Aktuell würden sich die Aktienmärkte auf hohem Niveau konsolidieren: Der DAX habe am Donnerstagmorgen bei 11.466 Punkten gelegen, der Dow Jones habe am 27.02.2019 wieder leicht unter der 26.000 Punkte-Marke geschlossen.
Trotz Goldpreisanstieg: Minenfonds würden wenig gehandelt, und wenn doch, dann meist abgegeben, wie Präger feststelle. Der Goldpreis sei von 1.177 US-Dollar je Feinunze im vergangenen Herbst bis auf 1.337 US-Dollar letzte Woche gestiegen, aktuell seien es immer noch 1.325 US-Dollar. Anleger verkauften den BlackRock Global Funds World Gold Fund, Craton Capital Precious Metal und BlackRock Global Funds World Mining.
Gestiegen sei Duisberg zufolge das Interesse an Portfolios mit Anleihen. "Das liegt wohl an den festeren Anleihemärkten, Folge der nun wohl moderateren Geldpolitik von FED und EZB." Gut ankomme zum Beispiel der DKO Renten Hybrid (ISIN LU0188083231 / WKN A0B9E9), ein chancenorientierter Rentenfonds mit Hybridanleihen. Der habe im laufenden Jahr immerhin schon um 4,45 Prozent zugelegt. Höhere Umsätze habe der Händler auch beim Deka Renten International mit internationalen Anleihen (ISIN DE0008474560 / WKN 847456) beobachtet. Der Kurs sei seit Jahresanfang um 2,1 Prozent gestiegen, in den vergangenen drei Jahren seien es allerdings nur 0,2 Prozent jährlich gewesen.
In der Gunst der Anleger weit oben stünden weiterhin Mischfonds. Viel Kaufinteresse finde laut Duisberg der Siemens Balanced, der aktuell zu 67 Prozent in Anleihen und zu 31 Prozent in Aktien investiert sei. In den vergangenen drei Jahren sei der Fonds auf eine Rendite von 5,05 Prozent im Jahr gekommen.
Wie üblich würden Immobilienfonds rege gehandelt. Einiges an Verkäufen melde Duisberg aus dem Deka-Immobilien Europa (ISIN DE0009809566 / WKN 980956), die aber durch Käufe gut abgefangen würden. Sehr hohe Umsätze in beide Richtungen gebe es auch im grundbesitz europa. Deutlich gewachsen seien Duisberg zufolge die Umsätze im zuvor wenig liquiden WERTGRUND WohnSelect. "Und der Kurs ist stark gestiegen." (Ausgabe vom 28.02.2019) (01.03.2019/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 103,138 € | 109,095 € | - € | 0,00% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0187077309 | A0CA01 | 116,51 € | 89,90 € | |
Werte im Artikel




