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Fondshandel: Lieber den Spatz in der Hand
04.06.13 16:09
Deutsche Börse AG
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Mit steigender Schwankungsbreite an vielen Börsen haben die Händler aktiv verwalteter Fonds alle Hände voll zu tun, so die Deutsche Börse AG.
"Zu den Hauptthemen im Fondshandel gehören die Krawalle in der Türkei, die den Aktienindex des Landes schwer unter Druck gesetzt haben", berichte Ivo Orlemann von ICF Kursmakler. Zum Wochenauftakt sei der ISE National 30 Index an der Börse in Istanbul über 10 Prozent eingebrochen. Dadurch seien auch Publikumsfonds mit türkischen Aktien stärker in den Anlegerfokus gerückt. "Abgaben standen hier im Vordergrund." Zudem bestünde nach wie vor Interesse in beide Richtungen an Fonds mit japanischen Aktien. "Selbst rund um den Feiertag vergangener Woche war mehr los als sonst üblich."
Der Trend weg von Fonds mit europäischen und insbesondere hiesigen Bluechip-Aktien setze sich fort. "In den meisten Werten überwiegen die Abflüsse", registriere Präger. Auf den Verkaufslisten ganz oben stünden beispielsweise die auf deutsche Bluechips setzende DWS Deutschland und DWS Investa. In den Umsatzlisten vorn mit dabei mit mehrheitlichen Abflüssen führe Präger den FT-Frankfurt-Effeken-Fonds (ISIN DE0008478058 / WKN 847805). Der seit 1974 bestehende Fonds-Klassiker konzentriere sich auf Aktien großer und mittlerer deutscher Unternehmen. Gegen den Strom schwimme der Comgest Growth Europe, den Investoren sich in Summe in ihre Depots geholt hätten.
Ein ähnliches Bild zeichne Präger von Publikumsfonds mit internationaler Ausrichtung. Per saldo verkauft würde etwa der DWS Top Dividende sowie der Astra Fonds (ISIN DE0009777003 / WKN 977700). Überwiegend abgestoßen würden auch der Lingohr Systematic LBB Invest (ISIN DE0009774794 / WKN 977479) und Vontobel Global Value Equity (ISIN LU0218910536 / WKN A0EQVC). Im Templeton Global habe dem Händler zufolge eine große Order kurz vor Beginn des Wochenendes für ein Plus gesorgt.
Mit dem Ausbruch der Unruhen in der Türkei hätten sich Anleger laut Orlemann ihrer Portfolios mit türkischen Standardwerten regelrecht entledigt. Verstärkt verkauft worden seien beispielsweise der HSBC GIF Turkey Equity und der DWS Türkei. Einen Teil des größten Tagesverlusts seit 2003 habe der türkische Leitindex allerdings am heutigen Dienstag mit einem anfänglichen Plus von über 4 Prozent wieder wettmachen können.
Viel Bewegung mache Orlemann in Fonds aus, die in Biotech-Unternehmen investieren würden. Etwa hätten sich mehr Anleger den Dexia Equities Biotechnology ins Depot gelegt. Auf beiden Seiten rege gehandelt werde der DWS Biotech-Aktien.
Mischfonds würden derzeit wieder häufig über den Tresen gehen, wie Orlemann registriere. Beispielsweise werde der Flossbach von Storch Multiple Opportunities rege gekauft. "Der Fonds ist bei uns weit abgeschlagener Umsatzspitzenreiter." Ziel des Fonds-Managements sei das Erreichen einer absoluten Rendite, investiert werde überwiegend in Aktien, ergänzend auch in Aktienfonds, Wandelanleihen und Zertifikate. Ein Klassiker wie der Carmignac Patrimoine nähme ebenfalls einen vorderen Platz in der Statistik ein, würde aber ausgeglichen in beide Richtungen gehandelt.
Ruhiger gehe es laut Präger in Portfolios mit asiatischen Aktien zu. Auf niedrigem Niveau hätten sich Investoren beispielsweise vom Aberdeen Global - Asian Smaller Companies Funds getrennt und sich in Summe vom DWS Top 50 Asien verabschiedet. (04.06.2013/fc/a/f)
"Zu den Hauptthemen im Fondshandel gehören die Krawalle in der Türkei, die den Aktienindex des Landes schwer unter Druck gesetzt haben", berichte Ivo Orlemann von ICF Kursmakler. Zum Wochenauftakt sei der ISE National 30 Index an der Börse in Istanbul über 10 Prozent eingebrochen. Dadurch seien auch Publikumsfonds mit türkischen Aktien stärker in den Anlegerfokus gerückt. "Abgaben standen hier im Vordergrund." Zudem bestünde nach wie vor Interesse in beide Richtungen an Fonds mit japanischen Aktien. "Selbst rund um den Feiertag vergangener Woche war mehr los als sonst üblich."
Der Trend weg von Fonds mit europäischen und insbesondere hiesigen Bluechip-Aktien setze sich fort. "In den meisten Werten überwiegen die Abflüsse", registriere Präger. Auf den Verkaufslisten ganz oben stünden beispielsweise die auf deutsche Bluechips setzende DWS Deutschland und DWS Investa. In den Umsatzlisten vorn mit dabei mit mehrheitlichen Abflüssen führe Präger den FT-Frankfurt-Effeken-Fonds (ISIN DE0008478058 / WKN 847805). Der seit 1974 bestehende Fonds-Klassiker konzentriere sich auf Aktien großer und mittlerer deutscher Unternehmen. Gegen den Strom schwimme der Comgest Growth Europe, den Investoren sich in Summe in ihre Depots geholt hätten.
Mit dem Ausbruch der Unruhen in der Türkei hätten sich Anleger laut Orlemann ihrer Portfolios mit türkischen Standardwerten regelrecht entledigt. Verstärkt verkauft worden seien beispielsweise der HSBC GIF Turkey Equity und der DWS Türkei. Einen Teil des größten Tagesverlusts seit 2003 habe der türkische Leitindex allerdings am heutigen Dienstag mit einem anfänglichen Plus von über 4 Prozent wieder wettmachen können.
Viel Bewegung mache Orlemann in Fonds aus, die in Biotech-Unternehmen investieren würden. Etwa hätten sich mehr Anleger den Dexia Equities Biotechnology ins Depot gelegt. Auf beiden Seiten rege gehandelt werde der DWS Biotech-Aktien.
Mischfonds würden derzeit wieder häufig über den Tresen gehen, wie Orlemann registriere. Beispielsweise werde der Flossbach von Storch Multiple Opportunities rege gekauft. "Der Fonds ist bei uns weit abgeschlagener Umsatzspitzenreiter." Ziel des Fonds-Managements sei das Erreichen einer absoluten Rendite, investiert werde überwiegend in Aktien, ergänzend auch in Aktienfonds, Wandelanleihen und Zertifikate. Ein Klassiker wie der Carmignac Patrimoine nähme ebenfalls einen vorderen Platz in der Statistik ein, würde aber ausgeglichen in beide Richtungen gehandelt.
Ruhiger gehe es laut Präger in Portfolios mit asiatischen Aktien zu. Auf niedrigem Niveau hätten sich Investoren beispielsweise vom Aberdeen Global - Asian Smaller Companies Funds getrennt und sich in Summe vom DWS Top 50 Asien verabschiedet. (04.06.2013/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 328,22 € | 327,10 € | 1,12 € | +0,34% | 17.04./10:38 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008490962 | 849096 | 348,14 € | 287,20 € | |
Werte im Artikel




