GG Quantum Fonds: Quantentechnologie - Am Beginn einer neuen Ära - Fondsanalyse


26.01.26 15:00
PUNICA Invest

Hamburg (www.fondscheck.de) - Quantentechnologie steht vor dem endgültigen Durchbruch, so Gerd Junker, Fondsberater des aktiv gemanagten Aktienfonds GG Quantum, der von der Hamburger Multi-Boutiquen-Plattform Punica Invest vertrieben wird.

Das habe das Jahr 2025 mehr als deutlich gezeigt. Die Technologie habe die Schwelle von der reinen Grundlagenforschung zur wirtschaftlichen Skalierung überschritten und markiere damit einen der bedeutendsten technologischen Wendepunkte der vergangenen Jahre - vergleichbar mit dem Aufstieg der generativen künstlichen Intelligenz.

Was lange Zeit als "Labor-Mythos" gegolten habe, sei spätestens seit dem vergangenen Jahr Realität: Google habe eine Rechenleistung demonstriert, die 13.000-fach schneller als die der besten Supercomputer sei - verifizierbar und praktisch relevant.

Schon heute gebe es erste Anwendungsbeispiele, auch im Investmentbereich. So habe HSBC durch Quanten-Algorithmen die Präzision der Preissetzung im Anleihehandel um 34 Prozent verbessern können. Für Investoren eröffne sich damit ein hochdynamisches Marktsegment, das nicht länger nur ein Zukunftsversprechen sei.

Vielfältige Wachstumstreiber

Führende Beratungsunternehmen wie BGC und McKinsey würden das globale Marktvolumen für Quantentechnologie bis 2030 auf 65 bis 80 Milliarden US-Dollar schätzen - mit einer jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 25 Prozent. Bis zum Jahr 2040 könnte das Volumen auf 198 Milliarden US-Dollar wachsen.

Was aber treibe diesen Markt an? Wie in der Anfangsphase vieler wichtiger Technologien - man denke nur an das Internet - sei es lange die massive staatliche Förderung gewesen, die die Entwicklung geprägt habe, unter anderem durch die National Quantum Initiative in den USA oder das europäische Quantum Flagship. Inzwischen aber würden die Budgets bei Technologie-Giganten wie IBM, Google und Amazon rasant steigen, hinzu kämen Pioniere wie IonQ, Rigetti, D-Wave, Xanadu oder PsiQuantum. Auch wenn diese Namen noch vor allem Branchenkennern vertraut seien: Namen wie Amazon oder Google dürften Ende der 1990er-Jahre ebenfalls nur wenigen Investoren etwas gesagt haben.

Mehr als nur bessere Heimcomputer

Hinzu komme: Der Markt für Quantentechnologie beschränke sich nicht auf Quantencomputer. Diese würden eine exponentielle Steigerung der Rechenkapazitäten bieten und würden in Zukunft wohl unersetzlich für das Training von KI, die Materialforschung und die Entwicklung neuer Medikamente sein. Dennoch seien sie nur eine der drei Säulen, die diesen Markt tragen würden.

Ein weiterer Pfeiler seien Quantensensoren. Diese seien heute bereits kommerziell nutzbar und millionenfach empfindlicher als herkömmliche Messinstrumente. Sie würden Navigation ohne GPS oder beispielsweise die Früherkennung von Krankheiten ermöglichen.

Schließlich würden Quanten auch im Bereich der Kommunikation ganz neue Möglichkeiten bieten. Prognosen von McKinsey sähen schon in den Jahren zwischen 2027 und 2036 den "Q-Day" anstehen. Das sei der Zeitpunkt, an dem Quantencomputer heutige Verschlüsselungen knacken könnten - und damit ganz neue Anforderungen an den Bereich Cybersecurity stellen würden. Hinzu komme ein gewaltiger, regulatorischer Bedarf an Post-Quanten-Kryptografie, also Verschlüsselung, die quantensicher sei.

Strategien für Investoren: Das Ökosystem im Blick

Für Investoren besonders wichtig: Bei Quantentechnologie gehe es nicht darum, wer den einen technologischen Durchbruch erreiche. Vielmehr gehe es um ein ganzes Ökosystem mit verschiedenen, parallel verlaufenden technologischen Pfaden wie supraleitenden Qubits, Ionenfallen oder Photonik.

Bewährt habe sich in diesem Zusammenhang der "Picks-and-Shovels"-Ansatz, also den Goldgräbern ihre Picken und Schaufeln zu verkaufen. Denn egal, ob sie Gold fänden - die würden sie in jedem Fall brauchen. So würden auch die Zulieferer für Kühltechnik, spezialisierte Laser und Hochfrequenz-Elektronik vom Aufstieg der Quantentechnologie profitieren.

Schon jetzt würden sich auch erste kommerzielle Erfolge zeigen, unter anderem bei Plattformen wie IBM Quantum oder IonQ, die über Cloud-Modelle "Quantum as a Service" anbieten und so bereits heute Hunderttausenden Nutzern Quantenanwendungen zur Verfügung stellen würden.

Die Chancen seien da, aber Risiken würden bleiben - wie bei vielen noch relativ neuen Technologieanwendungen. Für Anleger bedeute das, sich langfristig zu orientieren. Die Technologie sei im Alltag angekommen, jetzt gehe es um die Skalierung. Mit spezialisierten Investmentvehikeln wie dem GG Quantum könnten Anleger gezielt an dieser Transformation teilnehmen und in Unternehmen investieren, die die Märkte von morgen grundlegend verändern würden. (26.01.2026/fc/a/f)





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