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Geldpolitik hält den JPY im Abwind
16.10.12 11:07
UniCredit Research
München (www.aktiencheck.de) - Seit der Kabinettsumbildung hat Japan seinen Druck auf die Märkte zur Abkehr von der JPY-Stärke nochmals intensiviert, so die Analysten von UniCredit Research.
Sowohl Premier Noda als auch sein neuer Finanzminister Jojima hätten erklärt, der aktuelle Wechselkurs reflektiere nicht Japans Fundamentaldaten. Auch sei das Thema JPY-Stärke beim letzte Woche in Tokio stattgefundenen IWF-Treffen von Japans Vertretern angesprochen worden. Jojima zufolge hätten die G7-Partner Verständnis gezeigt. Zwar seien Verständnis und aktive Unterstützung gerade in der Politik zwei verschiedene Paar Schuhe, aber die Devisenmärkte würden halt besser Vorsicht walten lassen.
Die Analysten würden auf diesen aktuellen JPY-Niveaus allerdings in der Tat nicht mit konzertierten Interventionen rechnen. Im März 2011 habe eine Ausnahmesituation geherrscht, die mit dem jetzigen, für Japan sicher noch immer schwierigen Umfeld, nicht vergleichbar sei. Selbstverständlich seien die Devisenmärkte zusätzlich sensibilisiert, seit das MoF Anfang des Jahres mitgeteilt habe, Ende 2011 verdeckt interveniert zu haben. Nach Erachten der Analysten steige diese Gefahr erst mit dem Erreichen eines niedrigen 77er-Niveaus in USD/JPY. Außer am Devisenmarkt direkt einzugreifen, würde sich aber noch die Möglichkeit der indirekten Einflussnahme mittels quantitativer Zentralbankmaßnahmen ergeben. Die Regierung lasse durch entsprechende Andeutungen den Märkten allen Grund, auf eine erneute Ausweitung der JGB-Ankäufe Ende des Monats zu hoffen.
Die Analysten würden bei USD/JPY weiterhin nicht mit einer graduellen Befestigung rechnen, zumal gestern auch die starken US-Einzelhandelsumsätze ihren Beitrag geleistet hätten, aber für die zwei Wochen auch nicht mit einem Unterschreiten der 78. Dies würde eine weitere Zeit der Trendfolge von EUR/JPY zu EUR/USD ergeben. (16.10.2012/ac/a/m)
Sowohl Premier Noda als auch sein neuer Finanzminister Jojima hätten erklärt, der aktuelle Wechselkurs reflektiere nicht Japans Fundamentaldaten. Auch sei das Thema JPY-Stärke beim letzte Woche in Tokio stattgefundenen IWF-Treffen von Japans Vertretern angesprochen worden. Jojima zufolge hätten die G7-Partner Verständnis gezeigt. Zwar seien Verständnis und aktive Unterstützung gerade in der Politik zwei verschiedene Paar Schuhe, aber die Devisenmärkte würden halt besser Vorsicht walten lassen.
Die Analysten würden auf diesen aktuellen JPY-Niveaus allerdings in der Tat nicht mit konzertierten Interventionen rechnen. Im März 2011 habe eine Ausnahmesituation geherrscht, die mit dem jetzigen, für Japan sicher noch immer schwierigen Umfeld, nicht vergleichbar sei. Selbstverständlich seien die Devisenmärkte zusätzlich sensibilisiert, seit das MoF Anfang des Jahres mitgeteilt habe, Ende 2011 verdeckt interveniert zu haben. Nach Erachten der Analysten steige diese Gefahr erst mit dem Erreichen eines niedrigen 77er-Niveaus in USD/JPY. Außer am Devisenmarkt direkt einzugreifen, würde sich aber noch die Möglichkeit der indirekten Einflussnahme mittels quantitativer Zentralbankmaßnahmen ergeben. Die Regierung lasse durch entsprechende Andeutungen den Märkten allen Grund, auf eine erneute Ausweitung der JGB-Ankäufe Ende des Monats zu hoffen.
Die Analysten würden bei USD/JPY weiterhin nicht mit einer graduellen Befestigung rechnen, zumal gestern auch die starken US-Einzelhandelsumsätze ihren Beitrag geleistet hätten, aber für die zwei Wochen auch nicht mit einem Unterschreiten der 78. Dies würde eine weitere Zeit der Trendfolge von EUR/JPY zu EUR/USD ergeben. (16.10.2012/ac/a/m)


