Global Emerging Markets Stock F. 06'07-Bericht


23.07.07 12:37
Julius Bär Holding

Zürich (aktiencheck.de AG) - Der Global Emerging Markets Stock Fund (ISIN LU0107857822 / WKN 933787 ausschüttend; ISIN LU0107858044 / WKN 933788 kumulierend) investiert in Unternehmen aufstrebender Schwellenländer, so die Experten der Julius Bär Holding.

Der Investmentansatz ziele darauf ab, Anlagen in Gesellschaften zu tätigen, die über eine attraktive volkswirtschaftliche, branchen- und unternehmensspezifische Bewertung verfügen würden und die der Risikodiversifizierung Rechnung tragen würden. Der Fonds eigne sich für langfristig orientierte Anleger mit einer sehr hohen Risikotoleranz, die an der Entwicklung von Emerging Market-Ländern partizipieren möchten. Der Fonds investiere in Unternehmen aufstrebender Schwellenländer.

Die Schwellenmärkte hätten das beste erste Halbjahr seit 1999 verzeichnet. Lateinamerikanische Aktien hätten die meiste Zeit zugelegt. Im Juni habe Asien dank des starken Gewinnwachstums und der unerwartet guten US-Wirtschaftsdaten die Rally angeführt. China und Taiwan seien Spitzenreiter gewesen. Der russische Energiesektor habe sich gut entwickelt, während Südafrika den zweiten Monat in Folge ein Minus verzeichnet habe.

Der Fonds habe seit Jahresbeginn um über 15% zugelegt und im abgelaufenen Quartal den Index dank seiner Übergewichtung in Peru und Brasilien sowie seines relativ hohen Engagements im russischen Energiesektor übertroffen. Das brasilianische Immobilienunternehmen PDG habe den größten Beitrag geleistet.

In Asien hätten die Experten Gewinne mitgenommen, z.B. bei Focus Media, das im Quartal einen Zuwachs von 28% verzeichnet habe. Ferner habe man in Korea Umschichtungen vorgenommen. Die Experten hätten an ihrer Übergewichtung festgehalten, jedoch ihre Technologiebestände weiter verringert, während sie ihr Engagement in zyklischen Sektoren erhöht hätten. Außerdem habe man die Position im russischen Bankensektor ausgebaut.

Wenngleich das kommende Quartal von Volatilität geprägt sein könnte, würden die Experten der Julius Bär Holding mittelfristig an ihren positiven Aussichten für die Schwellenmärkte festhalten. Das Wirtschaftswachstum sei aufgrund der Binnennachfrage solide. (Ausgabe vom 30.06.2007) (23.07.2007/fc/a/f)






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