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Globaler ETF-Markt: Global setzen Anleger im März auf Renten-ETFs
17.04.23 11:13
Amundi
Paris (www.fondscheck.de) - Die weltweiten Zuflüsse in börsengehandelte Fonds (ETFs) summierten sich im März 2023 auf 46,1 Mrd. Euro. Dies ist eine Verbesserung gegenüber dem Vormonat, aber immer noch unter dem langjährigen Durchschnitt, so die Experten von Amundi ETF.
Anleger hätten global vor allem auf Bond-ETFs gesetzt, die um 32,9 Mrd. Euro zugelegt hätten. Aktien-ETFs hätten hingegen nur ein Plus von 9,6 Mrd. Euro verbucht. Der nordamerikanische ETF-Markt habe nach einem schwachen Vormonat im Regionenvergleich vorn (+32,6 Mrd. Euro) gefolgt vom europäischen (+11,9 Mrd. Euro) und dem asiatisch-pazifischen Markt (+1,0 Mrd. Euro) gelegen.
Die beiden beliebtesten ETF-Strategien seien langlaufende Staatsanleihen und ultrakurze Anleihen gewesen, die jeweils um rund 8 Mrd. Euro zugelegt hätten. Die starken Zuflüsse in Anleihen mit niedriger Duration würden zeigen, dass einige Bond-Anleger weiterhin vor Volatilitätsrisiken fürchten würden. Gleichzeitig unterstreiche die starke Nachfrage nach Staatsanleihen, dass einige Anleger wegen des Risikos einer Rezession vorsichtig seien. Auffallend seien zudem Rückgaben in Höhe von 4 Mrd. Euro aus Large-Value-ETFs gewesen. Dies deute ebenfalls darauf hin, dass Anleger über die wirtschaftlichen Konjunkturaussichten besorgt seien.
In Europa seien Aktien-ETFs beliebter als global gewesen. Die Zuflüsse hätten mit 5,8 Mrd. Euro auf demselben Niveau wie die von Bond-ETFs gelegen. Globale (+1,9 Mrd. Euro), US- und Schwellenländer-Aktienindices (je +1,7 Mrd. Euro) seien dabei am beliebtesten gewesen.
Im ersten Quartal 2023 hätten sich Aktien-ETF-Zuflüsse auf insgesamt 21 Mrd. Euro summiert, wobei 11 Mrd. Euro auf Schwellenländer-Aktien-ETFs entfallen seien. Auch Europa-Indices seien erneut gefragt gewesen (+1,4 Mrd. Euro).
Anleger hätten sich zudem wieder für ETFs auf Technologieaktien (+500 Mio. Euro) interessiert. Die Trends bei Smart-Beta-ETFs hätten die Sorgen über eine mögliche Rezession widergespiegelt: Qualitäts- und Minimum-Volatilitätsstrategien seien gefragt gewesen (+500 und +300 Mio. Euro), während aus Value-Strategien Mittel (-500 Mio. Euro) abgezogen worden seien.
In Aktien-ESG-ETFs hätten Anleger 1,3 Mrd. Euro investiert. Im Gegensatz zu den Vormonaten hätten Anleger ETFs auf asiatische Industrieländer (+ 800 Mio. Euro), Schwellenländer (+700 Mio. Euro) und Europa (+500 Mio. Euro) bevorzugt.
Bei Zuflüssen in Anleihe-ETFs von 5,8 Mrd. Euro hätten Anleger vor allem auf Staatsanleihe-ETFs (+4,8 Mrd. Euro) gesetzt. Gefragt seien vor allem auf Euro lautende Staatsanleihe-ETFs mit Zuflüssen von 3,3 Mrd. Euro gewesen. Auf US-Dollar lautende Anleihe-ETFs hätten um 1,1 Mrd. Euro zugelegt.
Außerdem hätten Anleger 0,4 Mrd. Euro aus ETFs auf Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating abgezogen, wobei eine deutliche Divergenz zwischen ETFs auf Euro-Anleihen (+400 Mio. Euro) und solchen auf US-Anleihen (-900 Mio. Euro) bestanden habe.
Zudem seien insgesamt 200 Mio. Euro in ESG-Anleihe-ETFs geflossen. 300 Mio. Euro hätten ESG-Staatsanleihe-ETFs eingesammelt, während 200 Mio. Euro aus ESG-Hochzinsanleihe-ETFs abgezogen worden seien. (17.04.2023/fc/a/e)
Anleger hätten global vor allem auf Bond-ETFs gesetzt, die um 32,9 Mrd. Euro zugelegt hätten. Aktien-ETFs hätten hingegen nur ein Plus von 9,6 Mrd. Euro verbucht. Der nordamerikanische ETF-Markt habe nach einem schwachen Vormonat im Regionenvergleich vorn (+32,6 Mrd. Euro) gefolgt vom europäischen (+11,9 Mrd. Euro) und dem asiatisch-pazifischen Markt (+1,0 Mrd. Euro) gelegen.
Die beiden beliebtesten ETF-Strategien seien langlaufende Staatsanleihen und ultrakurze Anleihen gewesen, die jeweils um rund 8 Mrd. Euro zugelegt hätten. Die starken Zuflüsse in Anleihen mit niedriger Duration würden zeigen, dass einige Bond-Anleger weiterhin vor Volatilitätsrisiken fürchten würden. Gleichzeitig unterstreiche die starke Nachfrage nach Staatsanleihen, dass einige Anleger wegen des Risikos einer Rezession vorsichtig seien. Auffallend seien zudem Rückgaben in Höhe von 4 Mrd. Euro aus Large-Value-ETFs gewesen. Dies deute ebenfalls darauf hin, dass Anleger über die wirtschaftlichen Konjunkturaussichten besorgt seien.
In Europa seien Aktien-ETFs beliebter als global gewesen. Die Zuflüsse hätten mit 5,8 Mrd. Euro auf demselben Niveau wie die von Bond-ETFs gelegen. Globale (+1,9 Mrd. Euro), US- und Schwellenländer-Aktienindices (je +1,7 Mrd. Euro) seien dabei am beliebtesten gewesen.
Anleger hätten sich zudem wieder für ETFs auf Technologieaktien (+500 Mio. Euro) interessiert. Die Trends bei Smart-Beta-ETFs hätten die Sorgen über eine mögliche Rezession widergespiegelt: Qualitäts- und Minimum-Volatilitätsstrategien seien gefragt gewesen (+500 und +300 Mio. Euro), während aus Value-Strategien Mittel (-500 Mio. Euro) abgezogen worden seien.
In Aktien-ESG-ETFs hätten Anleger 1,3 Mrd. Euro investiert. Im Gegensatz zu den Vormonaten hätten Anleger ETFs auf asiatische Industrieländer (+ 800 Mio. Euro), Schwellenländer (+700 Mio. Euro) und Europa (+500 Mio. Euro) bevorzugt.
Bei Zuflüssen in Anleihe-ETFs von 5,8 Mrd. Euro hätten Anleger vor allem auf Staatsanleihe-ETFs (+4,8 Mrd. Euro) gesetzt. Gefragt seien vor allem auf Euro lautende Staatsanleihe-ETFs mit Zuflüssen von 3,3 Mrd. Euro gewesen. Auf US-Dollar lautende Anleihe-ETFs hätten um 1,1 Mrd. Euro zugelegt.
Außerdem hätten Anleger 0,4 Mrd. Euro aus ETFs auf Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating abgezogen, wobei eine deutliche Divergenz zwischen ETFs auf Euro-Anleihen (+400 Mio. Euro) und solchen auf US-Anleihen (-900 Mio. Euro) bestanden habe.
Zudem seien insgesamt 200 Mio. Euro in ESG-Anleihe-ETFs geflossen. 300 Mio. Euro hätten ESG-Staatsanleihe-ETFs eingesammelt, während 200 Mio. Euro aus ESG-Hochzinsanleihe-ETFs abgezogen worden seien. (17.04.2023/fc/a/e)


