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Globaler ETF-Markt schwungvoll ins neue Jahr gestartet
18.02.20 09:22
Amundi
Paris (www.fondscheck.de) - Mit Neugeldern von fast 56 Mrd. Euro ist der globale ETF-Markt schwungvoll ins neue Jahr gestartet, so die Experten von Amundi.
Der Trend, dass Aktien-ETFs die Absatzstatistik angeführt hätten, habe sich fortgesetzt. Von den Zuflüssen in Aktien-ETFs von 30,7 Mrd. Euro im Januar seien 10,4 Mrd. Euro auf globale Aktien, 7,4 Mrd. Euro auf Aktien aus Nordamerika und 6,9 Mrd. Euro auf Sektor- und Smart-Beta-ETFs entfallen.
Anleihe-ETFs seien global mit Zuflüssen von 21 Mrd. Euro ebenfalls weiterhin gefragt gewesen. Davon seien 7 Mrd. Euro auf Aggregate-Exposures und 5,8 Mrd. Euro auf Staatsanleihe-ETFs entfallen. Weniger im Anlegerfokus gestanden hätten im Vergleich zum Vormonat hingegen Unternehmensanleihen mit Neugeldern von 3,4 Mrd. Euro.
Wie global hätten Aktien-ETFs auch in Europa die Januar-Absatzstatistik mit Zuflüssen von 7,2 Mrd. Euro angeführt. ETFs auf globale Aktien hätten dabei im Fokus gestanden (+4,8 Mrd. Euro), gefolgt von Produkten auf Aktien aus Schwellenländern (+1,1 Mrd. Euro) und auf Aktien aus Nordamerika (+1,1 Mrd. Euro).
In puncto Themen und Sektoren habe sich das Anlegerinteresse auf die IT-Branche (434 Mio. Euro) konzentriert, gefolgt von künstlicher Intelligenz und Robotics (+328 Mio. Euro). Smart-Beta-ETFs hätten sich ebenfalls mit Zuflüssen von 722 Mio. gut entwickelt. Im Fokus hätten die Anlagefaktoren Qualität und Yield gestanden, denen 345 Mio. Euro bzw. 240 Mio. Euro zugeflossen seien. Bei Value-ETFs sei es hingegen zu Rückflüssen im Volumen von 118 Mio. Euro gekommen. Bei nachhaltigen Investments seien in Europa globale ESG-Exposures am stärksten nachgefragt gewesen (+524 Mio. Euro), gefolgt von nachhaltigen Strategien auf nordamerikanische und europäische Aktien (335 Mio. Euro und 332 Mio. Euro).
Im Januar seien Anleihe-ETFs in Europa insgesamt 3,6 Mrd. Euro an Neugeldern zugeflossen. 2,2 Mrd. Euro davon seien auf Unternehmensanleihen und 1,6 Mrd. Euro auf Staatsanleihen entfallen. Bei Unternehmensanleihen seien Papiere aus der Eurozone (+737 Mio. Euro) und US-High-Yield (+317 Mio. Euro) besonders gefragt gewesen. Bei Staatsanleihen hätten Schwellenländer-Exposures (+1 Mrd. Euro) und US-Mid-Govies (+633 Mio. Euro) zulasten von kurzlaufenden US-Papieren dominiert, die Rückgaben von 366 Mio. Euro hätten hinnehmen müssen. Auch auf der Anleiheseite würden ESG-Strategien stärker in den Anlegerfokus rücken. ESG-Anleihe-ETFs hätten ihre Zuflüsse auf annähernd 222 Mio. Euro im Januar verstetigt.
Gold-ETFs (+133 Mio. Euro) seien im Januar weiterhin auf ein gutes Anlegerinteresse gestoßen. (Ausgabe Januar 2020) (18.02.2020/fc/a/e)
Der Trend, dass Aktien-ETFs die Absatzstatistik angeführt hätten, habe sich fortgesetzt. Von den Zuflüssen in Aktien-ETFs von 30,7 Mrd. Euro im Januar seien 10,4 Mrd. Euro auf globale Aktien, 7,4 Mrd. Euro auf Aktien aus Nordamerika und 6,9 Mrd. Euro auf Sektor- und Smart-Beta-ETFs entfallen.
Anleihe-ETFs seien global mit Zuflüssen von 21 Mrd. Euro ebenfalls weiterhin gefragt gewesen. Davon seien 7 Mrd. Euro auf Aggregate-Exposures und 5,8 Mrd. Euro auf Staatsanleihe-ETFs entfallen. Weniger im Anlegerfokus gestanden hätten im Vergleich zum Vormonat hingegen Unternehmensanleihen mit Neugeldern von 3,4 Mrd. Euro.
In puncto Themen und Sektoren habe sich das Anlegerinteresse auf die IT-Branche (434 Mio. Euro) konzentriert, gefolgt von künstlicher Intelligenz und Robotics (+328 Mio. Euro). Smart-Beta-ETFs hätten sich ebenfalls mit Zuflüssen von 722 Mio. gut entwickelt. Im Fokus hätten die Anlagefaktoren Qualität und Yield gestanden, denen 345 Mio. Euro bzw. 240 Mio. Euro zugeflossen seien. Bei Value-ETFs sei es hingegen zu Rückflüssen im Volumen von 118 Mio. Euro gekommen. Bei nachhaltigen Investments seien in Europa globale ESG-Exposures am stärksten nachgefragt gewesen (+524 Mio. Euro), gefolgt von nachhaltigen Strategien auf nordamerikanische und europäische Aktien (335 Mio. Euro und 332 Mio. Euro).
Im Januar seien Anleihe-ETFs in Europa insgesamt 3,6 Mrd. Euro an Neugeldern zugeflossen. 2,2 Mrd. Euro davon seien auf Unternehmensanleihen und 1,6 Mrd. Euro auf Staatsanleihen entfallen. Bei Unternehmensanleihen seien Papiere aus der Eurozone (+737 Mio. Euro) und US-High-Yield (+317 Mio. Euro) besonders gefragt gewesen. Bei Staatsanleihen hätten Schwellenländer-Exposures (+1 Mrd. Euro) und US-Mid-Govies (+633 Mio. Euro) zulasten von kurzlaufenden US-Papieren dominiert, die Rückgaben von 366 Mio. Euro hätten hinnehmen müssen. Auch auf der Anleiheseite würden ESG-Strategien stärker in den Anlegerfokus rücken. ESG-Anleihe-ETFs hätten ihre Zuflüsse auf annähernd 222 Mio. Euro im Januar verstetigt.
Gold-ETFs (+133 Mio. Euro) seien im Januar weiterhin auf ein gutes Anlegerinteresse gestoßen. (Ausgabe Januar 2020) (18.02.2020/fc/a/e)


