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Gold im Auge des Orkans
25.07.12 16:46
RohstoffJournal
Berlin (www.aktiencheck.de) - Wie in den meisten Jahren zuvor präsentiert sich Gold auch im Sommer 2012 antriebslos, ja fast schon lethargisch, so die Experten vom "RohstoffJournal".
Beziehe man die aktuelle Gemengelage mit ein, so könnte man davon sprechen, dass sich Gold gerade im Auge des Orkans befinde, der über die Finanzmärkte hinwegtobe. Die Frage, die sich nun natürlich stelle: Wann ende diese ruhige Phase? Und wie gehe es mit dem Goldpreis weiter?
Um die zweite Frage gleich aufzugreifen: Die Experten würden unverändert damit rechnen, dass Gold im Zuge dieses Orkans (um bei der Metapher zu bleiben) in den kommenden Monaten ordentlich hochgewirbelt werde. Goldpreise über 2.000 USD auf Sicht der nächsten zwölf Monate sollten nicht unbedingt überraschen. Ein ähnliches Szenario erwarte man im Übrigen auch für Silber (Kursziel 50 USD). Insofern sollten interessierte Investoren die aktuelle Ruhe noch einmal dazu nutzen, um sich mit interessanten Gold- und Silberaktien einzudecken. Diese seien größtenteils stark unterbewertet und würden exzellente Chancen aufweisen.
Im Allgemeinen beende Gold im August diese oftmals von Verlusten geprägte Sommer-Lethargie. Dies hänge vor allem mit der anziehenden Nachfrage aus Indien zusammen. Dort beginne dann im Spätsommer die Hochzeits- und Festivalsaison, die traditionell von üppigen Goldgeschenken begleitet werde. Ob es auch in diesem Jahr zu diesem Effekt komme, müsse derzeit noch angezweifelt werden. Der Markt sei eher skeptisch und man sehe nicht eine große physische Nachfrage auf Gold zukommen, was entsprechend eingepreist sei. Im Zweifel könnte die indische Nachfrage also eher noch positiv überraschen.
In den letzten Tagen, als sich die Eurokrise erneut verschärft habe, habe sich Gold zudem vom Druck des Greenbacks etwas befreien können. Trotz eines weiter erstarkenden USD (der USD-Index habe kürzlich ein neues Jahreshoch erklommen) steuere das Edelmetall die 1.600er Marke an und habe sich somit vom Verlauf des USD abgekoppelt. Würden Investoren nun anfangen, umzudenken? Rücke Gold wieder in den Fokus? Die Flucht in den USD sei nach Meinung der Experten sowieso nur die Flucht aus einem brennenden Haus in ein anderes, vielleicht noch nicht ganz so stark in Flammen stehendes Haus. Spannend werde in diesem Zusammenhang zu beobachten sein, wie sich die Bestände der physisch besicherten Gold-ETFs in den kommenden Wochen entwickeln würden.
Unter charttechnischen Aspekten spitze sich die Lage bei Gold im wahrsten Sinne des Wortes zu, denn das Edelmetall laufe in die Spitzen sich überlagernder Dreiecksformationen. Demzufolge erwarte man in der nächsten Zeit eine größere Bewegung. Das Überwinden verschiedener Widerstände könnte wiederum dazu führen, dass sich die Rally selbst befeuere. Sollte Gold nun die 1.600er Marke knacken, dürfte es zunächst die 1.630 USD ansteuern; ein Zwischenziel auf dem Weg in Richtung 1.800 USD. Das Heranlaufen an diese Marke erwarte man noch in Q4/2012. 1.525 USD sollten jetzt nicht mehr unterschritten werden. Das übergeordnete Kursziel bleibe bestehen: 2.000 USD. (25.07.2012/ac/a/m)
Beziehe man die aktuelle Gemengelage mit ein, so könnte man davon sprechen, dass sich Gold gerade im Auge des Orkans befinde, der über die Finanzmärkte hinwegtobe. Die Frage, die sich nun natürlich stelle: Wann ende diese ruhige Phase? Und wie gehe es mit dem Goldpreis weiter?
Im Allgemeinen beende Gold im August diese oftmals von Verlusten geprägte Sommer-Lethargie. Dies hänge vor allem mit der anziehenden Nachfrage aus Indien zusammen. Dort beginne dann im Spätsommer die Hochzeits- und Festivalsaison, die traditionell von üppigen Goldgeschenken begleitet werde. Ob es auch in diesem Jahr zu diesem Effekt komme, müsse derzeit noch angezweifelt werden. Der Markt sei eher skeptisch und man sehe nicht eine große physische Nachfrage auf Gold zukommen, was entsprechend eingepreist sei. Im Zweifel könnte die indische Nachfrage also eher noch positiv überraschen.
In den letzten Tagen, als sich die Eurokrise erneut verschärft habe, habe sich Gold zudem vom Druck des Greenbacks etwas befreien können. Trotz eines weiter erstarkenden USD (der USD-Index habe kürzlich ein neues Jahreshoch erklommen) steuere das Edelmetall die 1.600er Marke an und habe sich somit vom Verlauf des USD abgekoppelt. Würden Investoren nun anfangen, umzudenken? Rücke Gold wieder in den Fokus? Die Flucht in den USD sei nach Meinung der Experten sowieso nur die Flucht aus einem brennenden Haus in ein anderes, vielleicht noch nicht ganz so stark in Flammen stehendes Haus. Spannend werde in diesem Zusammenhang zu beobachten sein, wie sich die Bestände der physisch besicherten Gold-ETFs in den kommenden Wochen entwickeln würden.
Unter charttechnischen Aspekten spitze sich die Lage bei Gold im wahrsten Sinne des Wortes zu, denn das Edelmetall laufe in die Spitzen sich überlagernder Dreiecksformationen. Demzufolge erwarte man in der nächsten Zeit eine größere Bewegung. Das Überwinden verschiedener Widerstände könnte wiederum dazu führen, dass sich die Rally selbst befeuere. Sollte Gold nun die 1.600er Marke knacken, dürfte es zunächst die 1.630 USD ansteuern; ein Zwischenziel auf dem Weg in Richtung 1.800 USD. Das Heranlaufen an diese Marke erwarte man noch in Q4/2012. 1.525 USD sollten jetzt nicht mehr unterschritten werden. Das übergeordnete Kursziel bleibe bestehen: 2.000 USD. (25.07.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4.835,81 $ | 4.790,25 $ | 45,56 $ | +0,95% | 17.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
18.04.26
, Börse Global
1irstGold: Totalausfall besiegelt!


