Gold: Bringt der Sommer eine Neubewertung?


04.06.12 10:26
RohstoffJournal

Berlin (www.aktiencheck.de) - Welches Fazit will man nun nach diesem fulminanten Wochenausklang ziehen, fragen sich die Experten vom "RohstoffJournal".

Dass Gold mit Preisen um 1.500 US-Dollar in Anbetracht des hohen Wellenganges, den Finanz- und Schuldenkrisen dies und jenseits des Atlantiks verursachen würden, sehr günstig bewertet gewesen sei, sei für die Experten klar gewesen. Es habe sich nur die Frage gestellt, wann sich diese Meinung auch durchsetzen würde. Der Wochenausklang sei da nur ein Anfang. Die nächsten Tage würden zeigen, wie nachhaltig diese kleine Gold-Rally sei.

Es stecke eine gewisse Ironie dahinter, dass das Edelmetall ausgerechnet am ersten Handelstag nach dem von der Preisentwicklung her katastrophalen Mai diesen Zwischenspurt hingelegt habe. Aus Sicht des umsichtigen Investors sei der Mai ja alles andere als katastrophal gewesen, denn er habe noch einmal die Gelegenheit bekommen, sich günstig in Gold und Goldaktien einzukaufen. So hätten die Experten auch ihren Lesern verstärkt interessante Goldunternehmen vorgestellt. Hierzu hätten sie mit dem GoldaktienJournal eine eigene Sonder-Publikation kreiert, die von interessierten Lesern unter RohstoffJorunal.de angefordert werden könne. Die zurückliegende Korrektur habe dazu geführt, dass sich eine Vielzahl von Goldaktien auf "erschreckend" attraktiven Kursniveaus befinden werde. Ähnliches gelte im Übrigen auch für den Silberbereich. In Kürze würden die Experten eine weitere Ausgabe des GoldaktienJournals veröffentlichen.

Der US-Arbeitsmarktbericht für Mai flankiere von weiteren negativen Konjunkturdaten führten dazu, dass Gold "plötzlich" wieder gefragt gewesen sei. Und das, obwohl große Teile der Medien nicht müde geworden seien, dem Edelmetall seine Berechtigung aus sicheren Hafen in unsicheren Zeiten abzusprechen. Der erschreckend schwache US-Arbeitsmarktbericht (die Zahl der neugeschaffenen Stellen sei im Mai deutlich unter den Erwartungen geblieben) könnte die FED dazu veranlassen, doch noch ein neues QE-Programm auf den Weg zu bringen. Die neuesten Auswüchse der Euro-Krise würden die Experten schon gar nicht mehr kommentieren. Das Thema "Gold als Kapitalschutz" sei wichtiger, denn je.

Im Allgemeinen seien dynamische Aufwärtsbewegungen bei Gold in den Sommermonaten eher die Ausnahme. Stichwort Saisonalität. Doch es gebe sie, wie ja das Jahr 2011 eindrucksvoll bewiesen habe. Vor fast genau einem Jahr hätten die Experten eine Kommentierung bereits "Bringt der Sommer eine Neubewertung?" überschrieben. Damals hätten sie mit der Prognose richtig gelegen, denn kurze Zeit später habe das Edelmetall zu seiner fulminanten Sommerrally angesetzt. Die Experten würden sehen, ob es sich dieses Jahr ähnlich verhalte.

Die aktuellen Aktienkurse der Goldkonzerne würden nach wie vor nicht die tatsächliche fundamentale Lage widerspiegeln und seien der schlechten Stimmung geschuldet. Die Chancen würden der Experteneinschätzung eindeutig überwiegen. Das Potenzial sei bei ausgesuchten Werten sehr groß. Zudem hätten viele Werte unter charttechnischen Aspekten potenzielle Trendwendeniveaus erreicht. Auch diesen Aspekt würden die Experten in ihrem GoldaktienJournal thematisieren. Die letzten Kurssteigerungen, die viele Goldaktien im Sog des Goldpreises erfahren hätten, könnten nur ein Vorgeschmack auf Kommendes sein. Möglicherweise rolle der Zug gerade erst an. (04.06.2012/ac/a/m)






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