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Gold-ETFs mit weiteren Abflüssen
06.05.13 12:36
Saxo Bank
Kopenhagen (www.fondscheck.de) - Die historische Leitzinssenkung der Europäischen Zentralbank und Signale der FED über die Fortsetzung des Anleihekaufprogramms waren die positiven Markttreiber der letzten Woche, so Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Verschlechterte Konjunkturdaten aus China und ein Rekord-Öllagerbestand in den USA hätten die Märkte anfangs noch ins Taumeln gebracht. "Die schlechten Daten aus China haben insbesondere die Industriemetalle getroffen. Aber auch der Energiesektor musste aufgrund der schwachen Performance von Erdgas und Benzin Verluste hinnehmen", so Hansen weiter.
Preisauftrieb habe es jüngst auf dem Agrarsektor, angeführt von US-Mais und Weizenterminkontrakten, gegeben. "Das nasse Frühlingswetter in den USA hat den Farmern mit ihren Großmaschinen den Zugang zu den Feldern stark erschwert", sage Hansen.
Der Ölmarkt habe sich von einem Ausverkauf zwischenzeitlich gut erholen können. Seit Februar habe sich der Abschlag zwischen der Sorte WTI und Brent kontinuierlich verkleinert. "Der Spread liegt momentan bei 8,70 USD pro Barrel. Das ist der niedrigste Stand seit Dezember 2011", sage Hansen. Erdgas hingegen sei auf einem Neun-Monats-Tief gelandet. Grund dafür sei der Aufbau von größeren Lagerbeständen als erwartet.
Gold habe sich bereits die zweite Woche nacheinander positiv entwickelt. "Die aggressive Geldpolitik der Zentralbanken und die enorme physische Nachfrage unterstützen das gelbe Edelmetall", so Hansen. Dem gegenüberstünden allerdings weitere Abflüsse aus ETFs. "Solange nicht beide Segmente wieder auf der Einkaufsseite stehen, ist nicht mit weiteren Kurssteigerungen zu rechnen. Sollte aber die Marke von 1.525 USD pro Unze geknackt werden, könnte der Kurs in nächster Zeit wieder auf 1.585 steigen", sage Hansen abschließend. (06.05.2013/fc/a/e)
Verschlechterte Konjunkturdaten aus China und ein Rekord-Öllagerbestand in den USA hätten die Märkte anfangs noch ins Taumeln gebracht. "Die schlechten Daten aus China haben insbesondere die Industriemetalle getroffen. Aber auch der Energiesektor musste aufgrund der schwachen Performance von Erdgas und Benzin Verluste hinnehmen", so Hansen weiter.
Der Ölmarkt habe sich von einem Ausverkauf zwischenzeitlich gut erholen können. Seit Februar habe sich der Abschlag zwischen der Sorte WTI und Brent kontinuierlich verkleinert. "Der Spread liegt momentan bei 8,70 USD pro Barrel. Das ist der niedrigste Stand seit Dezember 2011", sage Hansen. Erdgas hingegen sei auf einem Neun-Monats-Tief gelandet. Grund dafür sei der Aufbau von größeren Lagerbeständen als erwartet.
Gold habe sich bereits die zweite Woche nacheinander positiv entwickelt. "Die aggressive Geldpolitik der Zentralbanken und die enorme physische Nachfrage unterstützen das gelbe Edelmetall", so Hansen. Dem gegenüberstünden allerdings weitere Abflüsse aus ETFs. "Solange nicht beide Segmente wieder auf der Einkaufsseite stehen, ist nicht mit weiteren Kurssteigerungen zu rechnen. Sollte aber die Marke von 1.525 USD pro Unze geknackt werden, könnte der Kurs in nächster Zeit wieder auf 1.585 steigen", sage Hansen abschließend. (06.05.2013/fc/a/e)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4.699,75 $ | 4.692,89 $ | 6,86 $ | +0,15% | 24.04./02:23 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
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