Gold: Konsolidierung setzt sich fort


11.05.12 16:26
Erste Bank

Wien (www.aktiencheck.de) - Gold tendiert auf Wochensicht 3,6% schwächer, so die Analysten der Erste Bank.

Die charttechnisch wichtige Marke von USD 1.620 sowie anschließend die USD 1.600 seien mit Vehemenz durchbrochen worden. Der langjährige Aufwärtstrend (in USD) sei technisch gesehen angeschlagen. De facto befinde sich der Preis des Edelmetalls jetzt bereits seit mehreren Monaten in einer Seitwärtsrange, deren unteres Ende scheinbar noch nach unten angetestet werde. Man sehe hier bei USD 1.550 bzw. 1.525 die Untergrenze, hier lägen feste Supports.

Dennoch sehe man keinen Grund zur Panik. Gold sei seit Jahresbeginn (in USD) 0,7% im Plus und in zwölf Monaten 5,5%. In Euro gerechnet sei die 12-Monatsperformance +16,5%, und der Goldpreis sei nur 9,8% vom Allzeithoch entfernt. Der RSI liege bei 28 und somit bereits im negativen Terrain. Ähnliche Tiefststände habe der RSI zuletzt im Dezember bzw. Ende September des Vorjahres erreicht. Beide Male habe anschließend ein klarer Bounce nach oben eingesetzt. Zuversichtlich stimme die Analysten auch das Sentiment. Aktuell liege der Hulbert Sentiment Index auf einem Mehrjahrestief, ähnliches gelte für den Public Opinion Index. Insofern erwarte man auf Sicht der nächsten Tage einen Test der unteren Support-Niveaus, gehe aber davon aus, dass anschließend ein impulsiver Oversold-Bounce folgen sollte. (11.05.2012/ac/a/m)




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