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Gold, Kupfer, Rohöl und Baumwolle - Preisentwicklung im Überblick
28.12.11 16:03
Société Générale
Paris (aktiencheck.de AG) - Auch zu Wochenbeginn gab der Goldpreis nach: An der LBMA fiel dieser im frühen Handel für eine Feinunze Gold unter die 1.600-US-Dollar-Marke, so die Analysten der Société Générale in ihrer aktuellen Ausgabe von "Investment & Life Rohstoffe".
Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass die Anleger im Fall dramatischer Zuspitzungen eher in den Dollar-Raum flüchten und ihre Edelmetallpositionen im Gegenzug verkaufen würden. Allerdings würden Analysten vor der Überbewertung der Entwicklungen in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr warnen, da der Großteil der Akteure sich bereits zurückgezogen habe.
Kupfer werde das Jahr 2011 aller Voraussicht nach auf einem Preisniveau von über 7.000 US-Dollar je Tonne beenden. Die Elektroindustrie in Deutschland erwarte für 2012 einen Zuwachs der Kupferproduktion um bis zu 5 Prozent gegenüber dem Jahr 2011, so würden Rohstoffexperten von einer festen Nachfrage seitens der drittgrößten deutschen Industriebranche ausgehen. Der Preis für Kupfer notiere zurzeit (Januar-Kontrakt) an der LME bei über 7.600 US-Dollar je Tonne.
Die Ölpreise hätten die Kursgewinne der vergangenen Tage verteidigen können. Laut Händlern würden die unerwartet guten Konjunkturdaten aus den USA die Preise stabilisieren. Eine robustere US-Wirtschaft dürfte auch die Nachfrage nach Rohöl stützen. In der letzten Woche seien die Kurse um rund 6 Prozent gestiegen, was dem höchsten Wochengewinn seit Ende Oktober 2011 entspreche. So koste das US-Öl der Sorte WTI (Februar-Kontrakt) zurzeit an der NYMEX rund 100 US-Dollar je Barrel.
Baumwolle bewege sich auch zu Wochenbeginn, wie bereits in der vergangenen Handelswoche, in der Nähe seines Jahrestiefs. Zurzeit koste der Agrarrohstoff an der NYBOT rund 87 US-Cents je Pfund (März-Kontrakt). Rohstoffanalysten würden für Baumwolle optimistisch in das kommende Jahr blicken. Sollte sich die Weltwirtschaft 2012 erholen und der Gegenwind seitens der Finanzmärkte nachlassen, könne es im Zusammenspiel mit reduzierten Anbauflächen zu einer Erholung der Baumwollpreise kommen. (Ausgabe 52 vom 28.12.2011) (28.12.2011/ac/a/m)
Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, dass die Anleger im Fall dramatischer Zuspitzungen eher in den Dollar-Raum flüchten und ihre Edelmetallpositionen im Gegenzug verkaufen würden. Allerdings würden Analysten vor der Überbewertung der Entwicklungen in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr warnen, da der Großteil der Akteure sich bereits zurückgezogen habe.
Die Ölpreise hätten die Kursgewinne der vergangenen Tage verteidigen können. Laut Händlern würden die unerwartet guten Konjunkturdaten aus den USA die Preise stabilisieren. Eine robustere US-Wirtschaft dürfte auch die Nachfrage nach Rohöl stützen. In der letzten Woche seien die Kurse um rund 6 Prozent gestiegen, was dem höchsten Wochengewinn seit Ende Oktober 2011 entspreche. So koste das US-Öl der Sorte WTI (Februar-Kontrakt) zurzeit an der NYMEX rund 100 US-Dollar je Barrel.
Baumwolle bewege sich auch zu Wochenbeginn, wie bereits in der vergangenen Handelswoche, in der Nähe seines Jahrestiefs. Zurzeit koste der Agrarrohstoff an der NYBOT rund 87 US-Cents je Pfund (März-Kontrakt). Rohstoffanalysten würden für Baumwolle optimistisch in das kommende Jahr blicken. Sollte sich die Weltwirtschaft 2012 erholen und der Gegenwind seitens der Finanzmärkte nachlassen, könne es im Zusammenspiel mit reduzierten Anbauflächen zu einer Erholung der Baumwollpreise kommen. (Ausgabe 52 vom 28.12.2011) (28.12.2011/ac/a/m)
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