Gold, Kupfer, WTI-Öl und Sojabohnen - aktuelle Preisentwicklung im Überblick


29.03.12 10:23
Société Générale

Paris (www.aktiencheck.de) - Der Goldpreis verzeichnet zu Wochenbeginn kräftige Kursaufschläge, so die Analysten der Société Générale in ihrer aktuellen Ausgabe von "Investment & Life Rohstoffe".

Die Feinunze des Edelmetalls sei am Dienstag um rund 1.700,00 US-Dollar gehandelt worden. Dafür verantwortlich sei vor allem die Ankündigung des US-Notenbank-Chefs Ben Bernanke. Dieser dränge seit Montag auf neuerliche konjunkturfördernde Maßnahmen, um der hohen Arbeitslosigkeit in den Vereinigten Staaten beizukommen.

Kupfer habe zu Beginn der Woche mit einem Plus von zwei Prozent als eines der stärksten Industriemetalle abgeschnitten. Das rote Metall habe am Dienstagmorgen auf dem Wochenhoch von rund 8.550,00 US-Dollar je Tonne notiert. Ausschlaggebend sei maßgeblich die optimistische Stimmung und die anhaltende starke Kupfernachfrage aus China gewesen. Ebenso hätten die Ankündigungen der US-Notenbank zu einem leicht positiven Kurstrend beigetragen.

Am Mittwochmorgen habe ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Mai 106,70 US-Dollar gekostet. Das seien 63 Cent weniger als am Vortag gewesen. Gründe für die Abschläge bei den Ölpreisen seien hauptsächlich die schwächeren, asiatischen Aktienmärkte. Dort seien in der letzten Woche deutliche Kursrückgänge zu verzeichnen gewesen. Der weiterhin im Raum stehende iranische Atomkonflikt wirke sich aktuell kaum auf den Preis aus, könne sich aber dennoch schnell zu einem Preis bestimmenden Faktor entwickeln.

Da die Ernteerträge in Südamerika durch die anhaltende Trockenheit stark beeinträchtigt worden sei, würden vor allem Sojabohnen aus den USA derzeit eine robuste Exportnachfrage erfahren. Die Kurse für Sojabohnen hätten seit Jahresbeginn einen zweistelligen, prozentualen Zuwachs verzeichnet. Das Mai-Future habe sich um 0,7 Prozent auf rund 13,80 US-Dollar je Scheffel verteuert. Seit Jahresbeginn hätten sich die Preise um etwa 14 Prozent verteuert. (Ausgabe 13 vom 28.03.2012) (29.03.2012/ac/a/m)