Gold, Kupfer, WTI-Rohöl und Aluminium - aktuelle Preisentwicklung im Überblick


19.09.12 12:03
Société Générale

Paris (www.aktiencheck.de) - Zu Wochenbeginn startete Gold etwas schwächer in den Handel, so die Analysten der Société Générale in ihrer aktuellen Ausgabe von "Investment & Life Rohstoffe".

Nach dem Halbjahreshoch von 1.778,00 US-Dollar je Feinunze in London am Freitag scheine die rund sechs Monate anhaltende Rally vorerst gestoppt. Begründen lasse sich dies vor allem mit Gewinnmitnahmen einiger Investoren, die die Kursgewinne nach dem jüngsten Preisanstieg in Geld umgewandelt hätten. Ob es sich dabei nur um eine kurzfristige Korrektur handle, bleibe abzuwarten.

Nach der starken Entwicklung seit Monatsbeginn verzeichne der nächstfällige Future-Kontrakt für Kupfer an der LME zu Wochenbeginn leichte Verluste. Am Montag habe der Kontrakt mit 8.292,50 US-Dollar je Tonne fast ein Prozent schwächer als am Freitag geschlossen. Dies lasse sich auf Befürchtungen zurückführen, China würde nun doch nicht wie erwartet die Geldpolitik lockern und Spanien könnte aufgrund des schwachen Weltwirtschaftswachstums weitere Hilfe einfordern.

Nach den starken Kursverlusten am Montag, zeige sich das WTI-Rohöl auch zum Handelsstart am Dienstag kaum stärker. Spekulationen, eine Verlangsamung des US-Wirtschaftswachstums könnte zu einer deutlich geringeren Nachfrage führen, hätten den nächstfälligen WTI Future-Kontrakt (aktuell: Oktober-2012-Kontrakt) in New York am Montagabend von über 99,00 US-Dollar pro Barrel auf zwischenzeitlich unter 95,00 US-Dollar fallen lassen.

Die in Japan gegenüber der Benchmark (Cash-Preis an der LME ) bestehenden Aufpreise von 200,00 bis 210,00 US-Dollar je Tonne Aluminium würden aller Voraussicht nach im nächsten Quartal mit dann 253,00 bis 255,00 US-Dollar einen neuen Rekordwert erreichen. Nach Schließungen von Schmelzanlagen im Oman, in Europa und Australien dürften die hohen Prämien wohl dazu führen, dass Anbieter von weiteren Produktionskürzungen absehen würden. (Ausgabe 38 vom 19.09.2012) (19.09.2012/ac/a/m)