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Gold, Kupfer, WTI-Rohöl und Platin - aktuelle Preisentwicklung im Überblick
10.10.12 12:57
Société Générale
Paris (www.aktiencheck.de) - Die in London gehandelte Feinunze Gold musste auch zu Wochenbeginn weitere Kursverluste verzeichnen und notierte bei ca. 1.770,00 US-Dollar, so die Analysten der Société Générale in ihrer aktuellen Ausgabe von "Investment & Life Rohstoffe".
Vor allem der stärkere US-Dollar habe zu dieser Entwicklung geführt. Tendenziell würden Experten das Edelmetall in Zukunft aber wieder stärker sehen, da weiterhin von einer Ausweitung der Geldmenge aufgrund der Schuldenkrise gerechnet werde und die damit einhergehende Inflation den Goldpreis beflügeln dürfte.
Eine sinkende Nachfrage aus China und steigende Lagerbestände würden den Kupferpreis weiter unter Druck setzen. Experten würden auf Jahresbasis mit einem Nachfragerückgang auf 5,6 Millionen Tonnen rechnen, dies würde einem Minus von ca. 8,5 Prozent entsprechen. Der damit verbundene niedrigere Preis würde vor allem die Betreiber von Kupferminen treffen, welche mit sinkenden Umsätzen rechnen müssten. Aktuell notiere der nächstfällige Kupfer-Future an der LME bei ca. 8.180,00 US-Dollar je Tonne.
Nach dem Rutsch am Freitag habe sich der Kurs des nächstfälligen WTI Rohöl-Future-Kontrakts an der NYMEX zu Wochenbeginn leicht stabilisieren können und notiere aktuell knapp unter 90,00 US-Dollar. Beachtlich sei vor allem der große Preisunterschied zur Nordseeölsorte Brent, welcher am Montag mit knapp 22,50 US-Dollar die höchste Differenz seit fast einem Jahr aufweise. Experten würden allerdings davon ausgehen, dass eine Erholung des Ölpreises sich bei WTI relativ stärker bemerkbar machen werde.
Platin, einer der Gewinner der letzten beiden Monate - die Feinunze in London stieg in diesem Zeitraum um ca. 20 Prozent - könnte laut Experten auch in 2013 um bis zu 15 Prozent zulegen. Ausschlaggebend für diese Einschätzung sei der starke Anstieg an gehandelten Future-Kontrakten an der NYMEX. Grund hierfür seien Spekulationen, das Angebot könnte aufgrund wiederkehrender Streiks in Südafrika sinken und die Nachfrage durch geldpolitische Maßnahmen weiter steigen. (Ausgabe 41 vom 10.10.2012) (10.10.2012/ac/a/m)
Vor allem der stärkere US-Dollar habe zu dieser Entwicklung geführt. Tendenziell würden Experten das Edelmetall in Zukunft aber wieder stärker sehen, da weiterhin von einer Ausweitung der Geldmenge aufgrund der Schuldenkrise gerechnet werde und die damit einhergehende Inflation den Goldpreis beflügeln dürfte.
Nach dem Rutsch am Freitag habe sich der Kurs des nächstfälligen WTI Rohöl-Future-Kontrakts an der NYMEX zu Wochenbeginn leicht stabilisieren können und notiere aktuell knapp unter 90,00 US-Dollar. Beachtlich sei vor allem der große Preisunterschied zur Nordseeölsorte Brent, welcher am Montag mit knapp 22,50 US-Dollar die höchste Differenz seit fast einem Jahr aufweise. Experten würden allerdings davon ausgehen, dass eine Erholung des Ölpreises sich bei WTI relativ stärker bemerkbar machen werde.
Platin, einer der Gewinner der letzten beiden Monate - die Feinunze in London stieg in diesem Zeitraum um ca. 20 Prozent - könnte laut Experten auch in 2013 um bis zu 15 Prozent zulegen. Ausschlaggebend für diese Einschätzung sei der starke Anstieg an gehandelten Future-Kontrakten an der NYMEX. Grund hierfür seien Spekulationen, das Angebot könnte aufgrund wiederkehrender Streiks in Südafrika sinken und die Nachfrage durch geldpolitische Maßnahmen weiter steigen. (Ausgabe 41 vom 10.10.2012) (10.10.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4.835,81 $ | 4.790,25 $ | 45,56 $ | +0,95% | 17.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
Werte im Artikel
17.04.26
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Gold: Wann kommt der Ausbruch?



