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Gold: Der Tanz beginnt
27.08.12 11:16
RohstoffJournal
Berlin (www.aktiencheck.de) - Die zurückliegende Handelswoche kann man mit Fug und Recht als entscheidende Weichenstellung für den Goldpreis bezeichnen, so die Experten vom "RohstoffJournal".
Befeuert von Spekulationen um mögliche Notenbank-Maßnahmen, habe sich der Goldpreis wichtiger charttechnischer Fesseln entledigt. Dass es über kurz oder lang zu weiteren geldpolitischen Maßnahmen seitens der EZB und vor allem seitens der FED kommen müsse, hätten die Experten in ihren Kommentaren immer wieder thematisiert. Mittlerweile würden sich die Anzeichen dafür verdichten, dass diese wohl schon recht bald eingeleitet werden könnten. Vor allem in der FED wachse die Zahl derer, die ein solches Vorgehen angesichts der wirtschaftlichen Lage befürworten würden. Wie dem auch sei.
Gold und Silber hätten in den zurückliegenden Handelstagen haussiert. Die Produzentenaktien hätten es ihnen gleich getan. Es sei ein Vorgeschmack dessen, was noch kommen werde. Die Experten hätten in ihren beiden Themenreportreihen "GoldaktienJournal" und "SilberaktienJournal" in den vergangenen Monaten immer wieder interessante und aussichtsreiche Gold- bzw. Silberaktien vorgestellt. Die Unterbewertung in diesem Sektor sei eklatant gewesen. Trotz der zurückliegenden Kurssteigerungen würden die Experten den Sektor weiterhin als überaus chancenreich einstufen, zumal sich die kurzfristigen Perspektiven für Gold und Silber nachhaltig verbessert hätten. Doch würden sie zum Gold zurückkommen.
Die Experten würden in ihrem Markt-Modell für Gold auch immer die Entwicklung der Bestände der physisch besicherten Gold-ETFs bewerten und daraus Rückschlüsse ziehen. Insofern seien die durchaus nennenswerten Zuflüsse der letzten Tage ein wichtiges Indiz dafür, dass offensichtlich immer mehr Investoren zu Gold zurückfinden würden. So würden die Bestände des SPDR Gold Trust mit 1.286 Tonnen ein 4,5-Monatshoch markieren. Man sollte die weitere Entwicklung hier im Auge behalten.
Profitieren können hätten Gold und Silber von einem schwachen US-Dollar. Im US-Dollar-Index zeichne sich ein Korrekturszenario im Chart immer deutlicher ab. Insofern würden die Experten vom Devisenmarkt weitere positive Impulse erwarten. Ob die positiven Effekte aus der Saisonalität auch in diesem Jahr greifen würden, bleibe zwar noch abzuwarten. Allerdings habe der Markt aufgrund der Situation in Indien bereits ein Negativ-Szenario eingepreist. Hier würden die Experten eher positives Überraschungspotenzial sehen. Nicht zu vergessen: Bis auf das Crash-Jahr 2008 habe der Goldpreis in den letzten Jahren ab Spätsommer bis Jahresende immer (mehr oder weniger) deutlich zugelegt. Die beste Zeit komme also noch.
Besonders interessant sei die Charttechnik. Die für die Experten entscheidende Zone 1.630/1.635 US-Dollar sei eindrucksvoll überwunden worden Damit habe sich der Goldpreis eines wichtigen Widerstandes entledigt und eine Bodenbildungsformation vollendet. Sollte es dem Edelmetall nun gelingen, in den kommenden Tagen den Schwung zu nutzen und die 1.700 US-Dollar zu überwinden, würden sich die Experten schneller in einer Rally wieder finden, als so manchem lieb sein dürfte. (27.08.2012/ac/a/m)
Befeuert von Spekulationen um mögliche Notenbank-Maßnahmen, habe sich der Goldpreis wichtiger charttechnischer Fesseln entledigt. Dass es über kurz oder lang zu weiteren geldpolitischen Maßnahmen seitens der EZB und vor allem seitens der FED kommen müsse, hätten die Experten in ihren Kommentaren immer wieder thematisiert. Mittlerweile würden sich die Anzeichen dafür verdichten, dass diese wohl schon recht bald eingeleitet werden könnten. Vor allem in der FED wachse die Zahl derer, die ein solches Vorgehen angesichts der wirtschaftlichen Lage befürworten würden. Wie dem auch sei.
Die Experten würden in ihrem Markt-Modell für Gold auch immer die Entwicklung der Bestände der physisch besicherten Gold-ETFs bewerten und daraus Rückschlüsse ziehen. Insofern seien die durchaus nennenswerten Zuflüsse der letzten Tage ein wichtiges Indiz dafür, dass offensichtlich immer mehr Investoren zu Gold zurückfinden würden. So würden die Bestände des SPDR Gold Trust mit 1.286 Tonnen ein 4,5-Monatshoch markieren. Man sollte die weitere Entwicklung hier im Auge behalten.
Profitieren können hätten Gold und Silber von einem schwachen US-Dollar. Im US-Dollar-Index zeichne sich ein Korrekturszenario im Chart immer deutlicher ab. Insofern würden die Experten vom Devisenmarkt weitere positive Impulse erwarten. Ob die positiven Effekte aus der Saisonalität auch in diesem Jahr greifen würden, bleibe zwar noch abzuwarten. Allerdings habe der Markt aufgrund der Situation in Indien bereits ein Negativ-Szenario eingepreist. Hier würden die Experten eher positives Überraschungspotenzial sehen. Nicht zu vergessen: Bis auf das Crash-Jahr 2008 habe der Goldpreis in den letzten Jahren ab Spätsommer bis Jahresende immer (mehr oder weniger) deutlich zugelegt. Die beste Zeit komme also noch.
Besonders interessant sei die Charttechnik. Die für die Experten entscheidende Zone 1.630/1.635 US-Dollar sei eindrucksvoll überwunden worden Damit habe sich der Goldpreis eines wichtigen Widerstandes entledigt und eine Bodenbildungsformation vollendet. Sollte es dem Edelmetall nun gelingen, in den kommenden Tagen den Schwung zu nutzen und die 1.700 US-Dollar zu überwinden, würden sich die Experten schneller in einer Rally wieder finden, als so manchem lieb sein dürfte. (27.08.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 4.835,81 $ | 4.790,25 $ | 45,56 $ | +0,95% | 17.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
18.04.26
, Börse Global
1irstGold: Totalausfall besiegelt!


