Gold abrupter Einbruch, massiver technischer Schaden


02.03.12 16:13
Erste Bank

Wien (www.aktiencheck.de) - Gold tendiert auf Wochensicht 3,5% schwächer, so die Analysten der Erste Bank.

Am Mittwoch habe plötzlich massiver Verkaufsdruck eingesetzt, im Zuge dessen der Goldpreis innerhalb weniger Minuten um mehr als 100 Dollar eingeknickt sei.

Am Donnerstag sei ein "harami"-Candle ausgebildet worden, grundsätzlich ein positives technisches Signal. Dennoch sei der technische Schaden, der angerichtet worden sei, groß. Der Goldpreis sei unter die die 30-Tage-Linie gefallen, zudem habe der MACD ein Verkaufssignal ausgebildet. Der RSI habe naturgemäß seine überkaufte Situation abgebaut und notiere nun im neutralen Bereich bei 46. Auch die Stochastik sei nun neutral.

Die Analysten der Erste Bank gehen davon aus, dass die Korrektur noch nicht vorüber ist und im Zuge der nächsten Wochen neue Zwischentiefs markiert werden könnten. Die nächsten großen Unterstützungen lägen bei 1.673 (60- und 200-Tage-Linie) sowie bei 1.680. Trotz des (kurzfristig) eingetrübten Chartbildes sollte man jedoch die bisherige Jahresperformance nicht vergessen. Seit Jahresbeginn liege Gold 9,5% im Plus. (02.03.2012/ac/a/m)




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