Gold - am Ende der Korrektur?


10.05.12 17:07
RohstoffJournal

Berlin (www.aktiencheck.de) - Gold - am Ende der Korrektur? In den letzten Handelstagen hat sich die Situation für Edelmetalle noch einmal zugespitzt, so die Experten vom "RohstoffJournal".

Der Verkaufsdruck dominiere. Die Stimmung unter Anlegern und Investoren sei in Bezug auf Gold - gelinde gesagt - schlecht. Und sie werde immer schlechter. Goldaktien würden nicht einmal mehr mit der Kneifzange angefasst. Ja, die Angst gehe um. Für Anleger jedoch, die etwas weiter denken würden und in ihrer Meinung gefestigt seien und die finanz- und geopolitischen Zeichen richtig deuten würden, beginne die Suche nach dem Eldorado. Während die einen fluchtartig den Edelmetallsektor verlassen würden, würden die anderen beginnen, sich auf Schnäppchenjagd zu begeben.

Mittlerweile erinnere die Situation an Ende 2008, Anfang 2009; nicht nur von der Stimmung her. Zwar würden sich Goldaktien bereits seit geraumer Zeit schlechter entwickeln als der Goldpreis selbst, doch habe diese Entwicklung mittlerweile Ausmaße angenommen, die Parallelen zum Zeitraum Ende 2008, Anfang 2009 erkennen lasse. Die Stimmung sei schlichtweg katastrophal.

Sehr positive Unternehmensnachrichten würden wirkungslos verpuffen. Der Markt nehme sie nicht mehr wahr. Anleger seien verunsichert. Die zurückliegende Korrektur habe viele zermürbt. Nicht wenige dürften sich aus dem Sektor ganz oder teilweise zurückgezogen haben und erst wieder kommen, wenn eine Rally bereits ihrem Ende entgegen gehe. Wer jedoch den Anspruch habe, besser abzuschneiden als die Masse, sollte jetzt aktiv werden. Die eigentliche Performance werde abseits der ausgetretenen Pfade gemacht.

Wann könnte der Boden bei Gold erreicht sein? Das Unterschreiten der 1.600er Marke dürfte dazu führen, dass das Edelmetall noch einmal in den Bereich von 1.550/1.500 US-Dollar eintreten könnte. Obwohl die aktuellen Niveaus auf mittlere und lange Sicht sehr attraktiv seien, sollte man noch einen Teil des Pulvers trocken halten. Die Experten würden es für recht wahrscheinlich halten, dass es dieser Test in einer knackigen Abwärtsbewegung erfolgen werde, die eine Art letzte Marktbereinigung darstellen würde. In den vergangenen Jahren habe es immer wieder diese Sell Offs gegeben, die dann wiederum das Ende der Korrektur besiegelt und neue Aufwärtsbewegungen eingeleitet hätten. (10.05.2012/ac/a/m)





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