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Gold und Silber fallen deutlich nach Bernanke-Äußerungen
01.03.12 12:55
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Gold und Silber standen gestern massiv unter Druck und wurden auf Talfahrt geschickt, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
In USD ausgedrückt habe Gold zeitweise 5,7% bzw. mehr als 100 USD verloren und sei kurzzeitig unter die Marke von 1.700 USD je Feinunze gerutscht. In Euro gerechnet habe das gelbe Edelmetall um 4,7% nachgegeben. Noch stärker sei Silber gestern verkauft worden: Der Preis sei in der Spitze um 9% auf 34 USD je Feinunze gefallen. In allen Fällen sei dies der höchste Tagesverlust seit Ende September gewesen.
Auslöser für den Preisrutsch, der durch das Unterschreiten von technischen Marken noch verstärkt worden sei, sei die halbjährliche Anhörung vom FED-Vorsitzenden Ben Bernanke vor dem US-Kongress gewesen. Denn Bernanke habe die Erwartungen hinsichtlich einer weiteren Runde quantitativer Lockerung ("QE3") gedämpft und sich positiv zum US-Arbeitsmarkt geäußert, was den USD habe aufwerten lassen.
Der im Vorfeld viel diskutierte Drei-Jahres-Tender der EZB habe dagegen am Markt nur kurz Beachtung gefunden. Die EZB habe den europäischen Banken gestern nochmals rund 530 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Dieses Volumen habe in etwa den Erwartungen entsprochen. Die Preisentwicklung gestern mache deutlich, dass der Preisanstieg zuvor überwiegend spekulativ getrieben gewesen sei. Die eher langfristig orientierten ETF-Investoren hätten dagegen die Gunst der Stunde genutzt und kräftig zugekauft: Der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, habe gestern Zuflüsse von neun Tonnen verzeichnet. Die Analysten würden den Preisverfall als nicht nachhaltig erachten und von einer baldigen Wiederaufnahme des Aufwärtstrends ausgehen. (01.03.2012/ac/a/m)
In USD ausgedrückt habe Gold zeitweise 5,7% bzw. mehr als 100 USD verloren und sei kurzzeitig unter die Marke von 1.700 USD je Feinunze gerutscht. In Euro gerechnet habe das gelbe Edelmetall um 4,7% nachgegeben. Noch stärker sei Silber gestern verkauft worden: Der Preis sei in der Spitze um 9% auf 34 USD je Feinunze gefallen. In allen Fällen sei dies der höchste Tagesverlust seit Ende September gewesen.
Auslöser für den Preisrutsch, der durch das Unterschreiten von technischen Marken noch verstärkt worden sei, sei die halbjährliche Anhörung vom FED-Vorsitzenden Ben Bernanke vor dem US-Kongress gewesen. Denn Bernanke habe die Erwartungen hinsichtlich einer weiteren Runde quantitativer Lockerung ("QE3") gedämpft und sich positiv zum US-Arbeitsmarkt geäußert, was den USD habe aufwerten lassen.
Der im Vorfeld viel diskutierte Drei-Jahres-Tender der EZB habe dagegen am Markt nur kurz Beachtung gefunden. Die EZB habe den europäischen Banken gestern nochmals rund 530 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Dieses Volumen habe in etwa den Erwartungen entsprochen. Die Preisentwicklung gestern mache deutlich, dass der Preisanstieg zuvor überwiegend spekulativ getrieben gewesen sei. Die eher langfristig orientierten ETF-Investoren hätten dagegen die Gunst der Stunde genutzt und kräftig zugekauft: Der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, habe gestern Zuflüsse von neun Tonnen verzeichnet. Die Analysten würden den Preisverfall als nicht nachhaltig erachten und von einer baldigen Wiederaufnahme des Aufwärtstrends ausgehen. (01.03.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 81,0165 $ | 78,4295 $ | 2,587 $ | +3,30% | 17.04./22:44 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009653103 | 965310 | 121,62 $ | 31,66 $ | |
Werte im Artikel
17.04.26
, Börse Global
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