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Gold und Silber wieder im Fokus
28.03.11 12:19
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Anleger, Händler oder Investoren hatten es in den letzten Wochen nicht leicht, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Es sei natürlich nicht immer einfach sich streng an die eigenen Regeln und die Investmentphilosophie zu halten und nicht dem Markt die Entscheidungen zu überlassen. Trotzdem würden viele Anleger bei gewissen Nachrichten, wie in den letzten Wochen mit Japan, den großen Überblick verlieren.
Die meisten Investoren würden das langfristige Potenzial der Edelmetalle oder der Rohstoffe kennen, dennoch würden die Strategien der Anleger hin und wieder von Emotionen (Enthusiasmus, Ratlosigkeit oder Angst) negativ beeinträchtigt. Als bestes Beispiel könnten die Analysten die jüngsten Ereignisse in Japan betrachten. Die Nachrichten aus Japan hätten in den letzten Wochen einen Großteil der Investoren dazu bewegt, ihre Positionen zu liquidieren und in den US-Dollar zu flüchten. Anleger hätten in einer solchen Phase den US-Dollar als sicheren Hafen gesehen und eventuell die eigene Anlagestrategie verletzt (raus aus Gold oder Silber).
Langfristige Investmentstrategien dürfen nicht durch Nachrichten oder kurzfristige Geschehnisse beeinflusst werden. Selbstverständlich sei es sehr schwer, in solchen Zeiten weiterhin den Kurs beizubehalten, dies sei aber ein nötiges Muss um große Aufwärtstrends mitnehmen zu können. Anleger sollten sich grundsätzlich nicht von den Nachrichten beeinflussen lassen. Das sei ein ähnliches Phänomen wie das Kaufen von Aktien, nachdem neue Hochs markiert worden seien und dem Verkauf der Aktien wenn sie eingebrochen seien. Meistens seien die Aktien nach hohen Kursverlusten und Abverkäufen erst recht interessant.
Die Umweltkatastrophe in Japan und die Unruhen im Nahen Osten könnten langfristig den übergeordneten Aufwärtstrend der Rohstoffe und Edelmetalle weiter unterstützen. Denn die jüngsten Geschehnisse hätten Einsparungspläne bei den US-Zentralbanken in weite Ferne rücken lassen. Höchstwahrscheinlich werde QE2, was kurz vor dem Ablaufen sei, in QE3 überlaufen.
Davon würden dann vor allem Gold, Silber, Basismetalle und Agrarrohstoffe (z.B. Weizen, Mais) profitieren können. Man lasse sich als Anleger nicht zu stark von den Nachrichten beeinflussen. Ein kalter Tag im Juli heiße noch lange nicht, dass der Herbst vor der Türe stehe. Ein Erdbeben der Stärke 9,0 bedeute auch nicht, dass Japan am Ende sei und die großen Aufwärtstrends alle umkehren würden. Zu solchen Zeiten sollten Anleger Edelmetalle eher zukaufen anstatt diese zu verkaufen. (28.03.2011/ac/a/m)
Es sei natürlich nicht immer einfach sich streng an die eigenen Regeln und die Investmentphilosophie zu halten und nicht dem Markt die Entscheidungen zu überlassen. Trotzdem würden viele Anleger bei gewissen Nachrichten, wie in den letzten Wochen mit Japan, den großen Überblick verlieren.
Langfristige Investmentstrategien dürfen nicht durch Nachrichten oder kurzfristige Geschehnisse beeinflusst werden. Selbstverständlich sei es sehr schwer, in solchen Zeiten weiterhin den Kurs beizubehalten, dies sei aber ein nötiges Muss um große Aufwärtstrends mitnehmen zu können. Anleger sollten sich grundsätzlich nicht von den Nachrichten beeinflussen lassen. Das sei ein ähnliches Phänomen wie das Kaufen von Aktien, nachdem neue Hochs markiert worden seien und dem Verkauf der Aktien wenn sie eingebrochen seien. Meistens seien die Aktien nach hohen Kursverlusten und Abverkäufen erst recht interessant.
Die Umweltkatastrophe in Japan und die Unruhen im Nahen Osten könnten langfristig den übergeordneten Aufwärtstrend der Rohstoffe und Edelmetalle weiter unterstützen. Denn die jüngsten Geschehnisse hätten Einsparungspläne bei den US-Zentralbanken in weite Ferne rücken lassen. Höchstwahrscheinlich werde QE2, was kurz vor dem Ablaufen sei, in QE3 überlaufen.
Davon würden dann vor allem Gold, Silber, Basismetalle und Agrarrohstoffe (z.B. Weizen, Mais) profitieren können. Man lasse sich als Anleger nicht zu stark von den Nachrichten beeinflussen. Ein kalter Tag im Juli heiße noch lange nicht, dass der Herbst vor der Türe stehe. Ein Erdbeben der Stärke 9,0 bedeute auch nicht, dass Japan am Ende sei und die großen Aufwärtstrends alle umkehren würden. Zu solchen Zeiten sollten Anleger Edelmetalle eher zukaufen anstatt diese zu verkaufen. (28.03.2011/ac/a/m)
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