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Gold- und Silberaktien sind zu billig
16.07.12 13:07
RohstoffJournal
Berlin (www.aktiencheck.de) - Die letzten Handelstage waren exemplarisch für das, was sich bereits über Monate hinweg im Gold- und Silberminenbereich abspielte, so die Experten vom "RohstoffJournal".
Eine Erholung sei sofort wieder abverkauft worden. Die Stimmung schwanke gegenwärtig von Resignation bis Panik. Während gute Unternehmensnachrichten verpuffen würden, würden schlechte sofort eine Verkaufslawine lostreten. Eine Differenzierung finde hier aber nicht mehr statt. Und so würden sogar Aktien in den Sog geraten, zu denen es allenfalls leicht enttäuschende Nachrichten gegeben habe.
Ohne Zweifel, es würden sich derzeit (extrem) chancenreiche Sondersituationen kreieren. Auf diese werde man sicherlich in einigen Jahren wehmütig zurückblicken. Man sollte als Anleger jetzt nicht unbedingt erwarten, bereits in vier Wochen den großen Gewinn mit Gold- und Silberaktien einstreichen zu können. Etwas mehr Geduld dürfte gefragt sein, denn die Bodenbildung könne sich noch einige Wochen oder gar Monate ziehen.
Aber die Aufwärtsbewegung des Sektors werde kommen und sie werde kommen, wenn man nicht (mehr) damit rechne. Gold- und Silberaktien hätten nach Einschätzung der Experten ein sehr großes Aufwärtspotenzial. Derzeit werde dieses von der schlechten Stimmung überlagert. Die Liste von Unternehmen, deren Aktien einstellige KGVs (Kurs-Gewinn-Verhältnis) aufweisen würden, werde immer länger. Bei einer Vielzahl von Unternehmen sei in den kommenden Jahren mit weiteren Gewinnsteigerungen zu rechnen. Dieses dokumentiere ganz eindeutig, dass der Sektor - von Ausnahmen einmal abgesehen - fundamental gesund sei.
Das Argument, dass die Produktionskosten immer mehr steigen und die Aktien so unattraktiv machen würden, stimme natürlich. Es stimme aber eben nur bedingt, denn die Erlöse der Unternehmen würden ebenfalls steigen und sie würden oftmals schneller als die Kostenseite steigen. Unterm Strich würden die Gewinne steigen. Zudem hätten die ersten Monaten 2012 gezeigt, dass die Kosten nicht - wie noch vor Monaten erwartet - explodieren würden. Ein weiterer Punkt, der für Gold- und Silberaktien spreche, sei ganz eindeutig der hohe Konsolidierungsdruck. Es heiße schlicht: Fressen oder gefressen werden. Die Kassen seien voll. Und die niedrigen Aktienkurse würden Übernahmen attraktiv machen.
Kurzum: Gold- und auch Silberaktien seien unterbewertet. Ein Abwärtsrisiko bestehe. Es sei aber begrenzt. Das Aufwärtspotenzial sei im Vergleich dazu groß.
Letztendlich müsse jeder für sich entscheiden, wie er mit der aktuellen Situation bei Gold und Silber umgehe. Kopf in den Sand stecken oder die attraktiven Kaufniveaus zum sukzessiven Einstieg nutzen? Es habe sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass Aufwärtsbewegungen bei Goldaktien auf Basis schlechter Stimmung entstanden seien. (16.07.2012/ac/a/m)
Eine Erholung sei sofort wieder abverkauft worden. Die Stimmung schwanke gegenwärtig von Resignation bis Panik. Während gute Unternehmensnachrichten verpuffen würden, würden schlechte sofort eine Verkaufslawine lostreten. Eine Differenzierung finde hier aber nicht mehr statt. Und so würden sogar Aktien in den Sog geraten, zu denen es allenfalls leicht enttäuschende Nachrichten gegeben habe.
Ohne Zweifel, es würden sich derzeit (extrem) chancenreiche Sondersituationen kreieren. Auf diese werde man sicherlich in einigen Jahren wehmütig zurückblicken. Man sollte als Anleger jetzt nicht unbedingt erwarten, bereits in vier Wochen den großen Gewinn mit Gold- und Silberaktien einstreichen zu können. Etwas mehr Geduld dürfte gefragt sein, denn die Bodenbildung könne sich noch einige Wochen oder gar Monate ziehen.
Das Argument, dass die Produktionskosten immer mehr steigen und die Aktien so unattraktiv machen würden, stimme natürlich. Es stimme aber eben nur bedingt, denn die Erlöse der Unternehmen würden ebenfalls steigen und sie würden oftmals schneller als die Kostenseite steigen. Unterm Strich würden die Gewinne steigen. Zudem hätten die ersten Monaten 2012 gezeigt, dass die Kosten nicht - wie noch vor Monaten erwartet - explodieren würden. Ein weiterer Punkt, der für Gold- und Silberaktien spreche, sei ganz eindeutig der hohe Konsolidierungsdruck. Es heiße schlicht: Fressen oder gefressen werden. Die Kassen seien voll. Und die niedrigen Aktienkurse würden Übernahmen attraktiv machen.
Kurzum: Gold- und auch Silberaktien seien unterbewertet. Ein Abwärtsrisiko bestehe. Es sei aber begrenzt. Das Aufwärtspotenzial sei im Vergleich dazu groß.
Letztendlich müsse jeder für sich entscheiden, wie er mit der aktuellen Situation bei Gold und Silber umgehe. Kopf in den Sand stecken oder die attraktiven Kaufniveaus zum sukzessiven Einstieg nutzen? Es habe sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass Aufwärtsbewegungen bei Goldaktien auf Basis schlechter Stimmung entstanden seien. (16.07.2012/ac/a/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
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| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| XC0009655157 | 965515 | 5.594 $ | 3.124 $ | |
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