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Gold wieder auf dem Vormarsch
16.08.10 14:27
RohstoffJournal
Berlin (aktiencheck.de AG) - In unserer letzten Kommentierung an dieser Stelle zum Goldmarkt vom 23.07. mit dem Titel "Gold dürfte das Schlimmste überstanden haben" skizzierten wir ein Konsolidierungsszenario mit anschließender Aufwärtsbewegung, so die Experten vom "RohstoffJournal".
Das Abwärtsrisiko hätten die Experten auf 1.165 US-Dollar begrenzt gesehen. In der Tat habe sich das Edelmetall wie von ihnen erwartet entwickelt. Mit knapp 1.160 US-Dollar habe Gold kurze Zeit später das Verlaufstief markiert und anschließend nach oben abgedreht.
Im Wesentlichen hätten in der letzten Zeit die Mechanismen gegriffen, die die Experten in der vorherigen Kommentierung ausführlich beschrieben hätten.
Vor allem die sich deutlich verbessernde Saisonalität spreche unverändert für Gold. Gold neige im Juni eher zur Schwäche, um dann ab Anfang/Mitte Juli eine neue Aufwärtsphase zu beginnen. Diese halte für gewöhnlich bis Ende September an. Vor uns würden also tendenziell freundliche Monate mit geringem Abwärtsrisiko liegen. Diese Saisonalität stehe in enger Verbindung mit einer vermehrten physischen Nachfrage aus der indischen Schmuckindustrie. Ende August beginne in Indien die traditionelle Festival-Saison. In dieser hätten Goldgeschenke einen hohen Stellenwert. Rücksetzer dürften weiterhin zu Käufen genutzt werden, was das Abwärtspotenzial unverändert begrenzt erscheinen lasse.
Neben der Schmuckindustrie habe die Investmentbranche zu den bestimmenden Faktoren auf der Nachfrageseite gehört. Die Entwicklung der Bestandsdaten des weltgrößten, physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Trust, sei für die Experten immer ein guter Indikator, um die Befindlichkeiten und die Gemütslage von Investoren zu analysieren. In den Sommermonaten hätten sich die Bestände von 1.320 Tonnen auf 1.282 Tonnen verringert. Diese Entwicklung sei in Anbetracht der Ferien- und Urlaubssaison normal. In den letzten Tagen seien wieder erste Käufe zu beobachten. Aktuell weise der SPDR Gold Trust einen Bestand von 1.286 Tonnen aus. Investoren würden offensichtlich vor dem Hintergrund der anhaltend expansiven Geldpolitik der FED wieder in Gold gehen. Unlängst habe die FED angekündigt, weitere Anleihen und Hypotheken aufkaufen zu wollen.
Komme man noch kurz zur technischen Seite. Das Überwinden der 1.200er Marke habe nun eine erste wichtige Weichenstellung in Richtung neuer Hochs dargestellt. Die 1.220 US-Dollar seien nun der nächste wichtige Widerstand, den es gelte zu überwinden. Oberhalb von 1.220 US-Dollar rücke dann der Bereich des Allzeithochs wieder in den Fokus. Eine wichtige Unterstützung verlaufe bei 1.180 US-Dollar. Von zentraler Bedeutung sei die Marke von 1.165/1.160 US-Dollar. (16.08.2010/ac/a/m)
Das Abwärtsrisiko hätten die Experten auf 1.165 US-Dollar begrenzt gesehen. In der Tat habe sich das Edelmetall wie von ihnen erwartet entwickelt. Mit knapp 1.160 US-Dollar habe Gold kurze Zeit später das Verlaufstief markiert und anschließend nach oben abgedreht.
Vor allem die sich deutlich verbessernde Saisonalität spreche unverändert für Gold. Gold neige im Juni eher zur Schwäche, um dann ab Anfang/Mitte Juli eine neue Aufwärtsphase zu beginnen. Diese halte für gewöhnlich bis Ende September an. Vor uns würden also tendenziell freundliche Monate mit geringem Abwärtsrisiko liegen. Diese Saisonalität stehe in enger Verbindung mit einer vermehrten physischen Nachfrage aus der indischen Schmuckindustrie. Ende August beginne in Indien die traditionelle Festival-Saison. In dieser hätten Goldgeschenke einen hohen Stellenwert. Rücksetzer dürften weiterhin zu Käufen genutzt werden, was das Abwärtspotenzial unverändert begrenzt erscheinen lasse.
Neben der Schmuckindustrie habe die Investmentbranche zu den bestimmenden Faktoren auf der Nachfrageseite gehört. Die Entwicklung der Bestandsdaten des weltgrößten, physisch besicherten Gold-ETF, des SPDR Gold Trust, sei für die Experten immer ein guter Indikator, um die Befindlichkeiten und die Gemütslage von Investoren zu analysieren. In den Sommermonaten hätten sich die Bestände von 1.320 Tonnen auf 1.282 Tonnen verringert. Diese Entwicklung sei in Anbetracht der Ferien- und Urlaubssaison normal. In den letzten Tagen seien wieder erste Käufe zu beobachten. Aktuell weise der SPDR Gold Trust einen Bestand von 1.286 Tonnen aus. Investoren würden offensichtlich vor dem Hintergrund der anhaltend expansiven Geldpolitik der FED wieder in Gold gehen. Unlängst habe die FED angekündigt, weitere Anleihen und Hypotheken aufkaufen zu wollen.
Komme man noch kurz zur technischen Seite. Das Überwinden der 1.200er Marke habe nun eine erste wichtige Weichenstellung in Richtung neuer Hochs dargestellt. Die 1.220 US-Dollar seien nun der nächste wichtige Widerstand, den es gelte zu überwinden. Oberhalb von 1.220 US-Dollar rücke dann der Bereich des Allzeithochs wieder in den Fokus. Eine wichtige Unterstützung verlaufe bei 1.180 US-Dollar. Von zentraler Bedeutung sei die Marke von 1.165/1.160 US-Dollar. (16.08.2010/ac/a/m)


