Erweiterte Funktionen
Goldpreis unter Druck
20.04.09 09:37
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Während an den Rohstoffmärkten mittlerweile wieder fette Gewinne möglich sind, entwickeln sich andere Rohstoffe wie beispielsweise Gold sehr schlecht, so die Experten vom "Rohstoff-Trader".
Die Notierungen des gelben Metalls seien am Freitag gemessen an den Juni-Futures auf 867,90 US-Dollar gefallen und würden sich damit gefährlich nahe an einem Mehrmonatstief auf selber Höhe befinden. Sollten die Kurse unter dieses Tief fallen, rechne man damit, dass zumindest kurzfristig einige Trend folgende Händler und Fonds den "Sell-Button" drücken und die Notierungen noch weiter fallen lassen würden.
Für die Goldbullen sei die aktuelle Entwicklung meist nicht nachvollziehbar, da die Aktienmärkte aktuell wieder steigen würden und auch die meisten Rohstoffe sich sehr positiv entwickeln würden. Zudem hätten einige amerikanische Großbanken Gewinne im ersten Quartal gemeldet (auch wenn die Bilanzierungsmethode etwas obskur erscheine). Nichtsdestotrotz zeigen die Anleger wieder mehr Zuversicht in die Zukunft und scheinen die Idee einer Erholung der globalen Wirtschaften in etwa neun bis zwölf Monaten zu kaufen, so die Experten vom "Rohstoff-Trader". Doch warum könne Gold nicht an diesem Szenario profitieren?
Die Antwort sei sehr simpel, genau aus den eben erwähnten Gründen, dass sich die Lage wieder bessere. Gold sei während der letzten Monate vorwiegend von den Investoren zu Absicherungszwecken gekauft worden. Die Nachfrage sei sehr hoch gewesen und die Notierungen hätten bis auf 1.000 US-Dollar ansteigen können. Da sich jedoch inzwischen wieder die Lage an den Märkten bessere, würden viele Anleger ihre Bestände verkaufen und in Aktien umschichten.
Auch wenn kurzfristig der Goldpreis unter Druck stehe und man mit einer möglichen Korrektur bis auf 800 US-Dollar rechne, sehe man danach exzellente Chancen bei Gold. Gold habe während der letzten Jahre im Einklang mit dem breiten Rohstoffmarkt sowie den Aktienmärkten zulegen können und werde dieses Muster sicherlich auch bald wieder ausprägen. Momentan sei das Marktgeschehen bei Gold noch von kurzfristigen Umschichtungen und Verkäufen geprägt.
Mittel- bis langfristig auf Sicht von drei Monaten und darüber hinaus sehe man wieder anziehende Goldnotierungen. Schon allein die deutlichen Ausgaben der Regierungen und Notenbanken würden dazu führen, dass strategische Investoren wieder Gelder in Gold investieren würden. Selbst wenn die letzten Daten aus den USA bezüglich der Inflationsentwicklung noch fallende Preise anzeigen würden, sehe man dennoch hierin Anzeichen einer anziehenden Inflation. Momentan falle gemessen an dem Produzenten-Preis-Index nur der Gesamtindex und nicht die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel. Dies deute auf eine anziehende Inflation in den kommenden Monaten hin. (20.04.2009/ac/a/m)
Die Notierungen des gelben Metalls seien am Freitag gemessen an den Juni-Futures auf 867,90 US-Dollar gefallen und würden sich damit gefährlich nahe an einem Mehrmonatstief auf selber Höhe befinden. Sollten die Kurse unter dieses Tief fallen, rechne man damit, dass zumindest kurzfristig einige Trend folgende Händler und Fonds den "Sell-Button" drücken und die Notierungen noch weiter fallen lassen würden.
Die Antwort sei sehr simpel, genau aus den eben erwähnten Gründen, dass sich die Lage wieder bessere. Gold sei während der letzten Monate vorwiegend von den Investoren zu Absicherungszwecken gekauft worden. Die Nachfrage sei sehr hoch gewesen und die Notierungen hätten bis auf 1.000 US-Dollar ansteigen können. Da sich jedoch inzwischen wieder die Lage an den Märkten bessere, würden viele Anleger ihre Bestände verkaufen und in Aktien umschichten.
Auch wenn kurzfristig der Goldpreis unter Druck stehe und man mit einer möglichen Korrektur bis auf 800 US-Dollar rechne, sehe man danach exzellente Chancen bei Gold. Gold habe während der letzten Jahre im Einklang mit dem breiten Rohstoffmarkt sowie den Aktienmärkten zulegen können und werde dieses Muster sicherlich auch bald wieder ausprägen. Momentan sei das Marktgeschehen bei Gold noch von kurzfristigen Umschichtungen und Verkäufen geprägt.
Mittel- bis langfristig auf Sicht von drei Monaten und darüber hinaus sehe man wieder anziehende Goldnotierungen. Schon allein die deutlichen Ausgaben der Regierungen und Notenbanken würden dazu führen, dass strategische Investoren wieder Gelder in Gold investieren würden. Selbst wenn die letzten Daten aus den USA bezüglich der Inflationsentwicklung noch fallende Preise anzeigen würden, sehe man dennoch hierin Anzeichen einer anziehenden Inflation. Momentan falle gemessen an dem Produzenten-Preis-Index nur der Gesamtindex und nicht die Kernrate ohne Energie und Lebensmittel. Dies deute auf eine anziehende Inflation in den kommenden Monaten hin. (20.04.2009/ac/a/m)


