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Growth-Fonds noch kein Comeback
10.09.04 13:25
DER FONDS.com
Die Aussichten für die europäischen Aktienmärkte werden von den Analysten überwiegend als positiv eingeschätzt, feiern Growth-Fonds nun ihr Comeback? "Growth-Fonds machen nur Sinn, wenn sich die Wirtschaft in einer starken Wachstumsphase befindet und die Aktienmärkte entsprechend steigen“, sagt Dachfondsmanager Bernd Greisinger. Das sei in Europa momentan nicht der Fall. "Wenn man die Inflation mit einrechnet, wächst Europas Wirtschaft überhaupt nicht. Und auch in den USA lässt die Wachstumsdynamik nach“, so Greisinger in einem Gespräch mit den Experten von "DER FONDS.com".
Der Dachfondsmanager bevorzuge daher Value-Fonds. "Die investieren in eher niedrig bewertete Titel mit einer hohen Dividendenrendite. Dadurch sind Value-Fonds besser abgesichert, wenn es an den Märkten nach unten geht. Steigen die Kurse, hinken sie jedoch hinterher“, so Greisinger. In solchen Phasen seien Growth-Fonds attraktiver, allerdings müsse man dann möglichst genau den richtigen Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg treffen. Greisinger: "Ansonsten verpuffen die Gewinne schnell wieder.“ Langfristig seien Value-Fonds auf jeden Fall vorteilhafter, weil sie mit weniger Risiko eine ähnliche Rendite erzielt hätten wie Growth-Fonds.
"Wenn überhaupt sind Growth-Fonds derzeit vor allem in Asien interessant. Allerdings sind sie auch hier mit Vorsicht zu genießen, denn die asiatischen Aktienmärkte sind schon an sich sehr schwankungsreich. Mit einem Growth-Fonds erhöht man das Risiko. Darum setze ich auch in Asien eher auf Fonds, die beide Stilrichtungen im Portfolio haben“, sage Greisinger. Einige wenige wie den Lupus alpha Smaller Tec Champions und den Invesco GT Nippon Enterprise (ISIN LU0028119526 / WKN 973793) habe er dennoch in seinen Portfolios.
Mit seinen fünf Dachfonds, die seit kurzem die Freiheiten von Superfonds nutzen würden, setze er jedoch überwiegend auf Value-Fonds. Der BG Classic (ISIN LU0126518488 / WKN 608149), Balance (ISIN LU0169413365 / WKN 728494) und Stable Value hätten überhaupt keine Growth-Fonds im Portfolio, beim Global Dynamic (ISIN LU0126518215 / WKN 608148) würden 4 von 44 Fonds auf Wachstumswerte setzen und beim Challenge (ISIN LU0161562482 / WKN 172958) seien es 5 von 42 Fonds.
Der Dachfondsmanager bevorzuge daher Value-Fonds. "Die investieren in eher niedrig bewertete Titel mit einer hohen Dividendenrendite. Dadurch sind Value-Fonds besser abgesichert, wenn es an den Märkten nach unten geht. Steigen die Kurse, hinken sie jedoch hinterher“, so Greisinger. In solchen Phasen seien Growth-Fonds attraktiver, allerdings müsse man dann möglichst genau den richtigen Zeitpunkt für den Ein- und Ausstieg treffen. Greisinger: "Ansonsten verpuffen die Gewinne schnell wieder.“ Langfristig seien Value-Fonds auf jeden Fall vorteilhafter, weil sie mit weniger Risiko eine ähnliche Rendite erzielt hätten wie Growth-Fonds.
"Wenn überhaupt sind Growth-Fonds derzeit vor allem in Asien interessant. Allerdings sind sie auch hier mit Vorsicht zu genießen, denn die asiatischen Aktienmärkte sind schon an sich sehr schwankungsreich. Mit einem Growth-Fonds erhöht man das Risiko. Darum setze ich auch in Asien eher auf Fonds, die beide Stilrichtungen im Portfolio haben“, sage Greisinger. Einige wenige wie den Lupus alpha Smaller Tec Champions und den Invesco GT Nippon Enterprise (ISIN LU0028119526 / WKN 973793) habe er dennoch in seinen Portfolios.
Mit seinen fünf Dachfonds, die seit kurzem die Freiheiten von Superfonds nutzen würden, setze er jedoch überwiegend auf Value-Fonds. Der BG Classic (ISIN LU0126518488 / WKN 608149), Balance (ISIN LU0169413365 / WKN 728494) und Stable Value hätten überhaupt keine Growth-Fonds im Portfolio, beim Global Dynamic (ISIN LU0126518215 / WKN 608148) würden 4 von 44 Fonds auf Wachstumswerte setzen und beim Challenge (ISIN LU0161562482 / WKN 172958) seien es 5 von 42 Fonds.
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