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HANSAgold- und HANSAwerte-Fonds: Gold wechselt von schwachen Händen
12.12.13 11:24
HANSAINVEST
Hamburg (www.fondscheck.de) - Nach Einschätzung von Nico Baumbach, Manager der beiden Edelmetallfonds HANSAgold und HANSAwerte, wird der Goldpreis derzeit massiv von der Anlegerstimmung getrieben, so die Experten von HANSAINVEST.
In Europa und in den USA sähen die Investoren das Edelmetall aktuell kritisch, was sich in sinkenden Notierungen niederschlage. "Vor allem die Verkäufe großer ETFs lasten auf den Notierungen", bemerke der Portfoliomanager. So werfe der bekannte US-Indexfonds SPDR Gold Trust weiterhin Tag für Tag mehr als eine Tonne Material auf den Markt. "Insgesamt summieren sich die ETFVerkäufe seit Jahresbeginn auf über 400 Tonnen", so der Edelmetallexperte.
Die Abgaben durch Indexfonds würden zum Teil auch auf spekulativ eingestellte Anleger entfallen, die zuvor auf steigende Notierungen gewettet hätten. Doch die Mehrheit der Marktteilnehmer halte die Schulden- und Währungsprobleme zahlreicher Staaten inzwischen offenbar für beherrschbar, stelle Baumbach fest. Manche Anleger hätten sich daher vom Krisenmetall Gold abgewendet und ihre Chancen verstärkt an den haussierenden Aktienmärkten gesucht.
"Beim Gold auf kurzfristig steigende Notierungen zu wetten, halte ich jedoch genau für den falschen Ansatz", betone Baumbach. Anleger sollten das Edelmetall vielmehr zur Risikodiversifikation ihres Portfolios einsetzen, was in der Vergangenheit auch gut funktioniert habe. Der Fondsmanager bekräftige seine Empfehlung, fünf bis zehn Prozent des eigenen liquiden Vermögens in Gold zu halten, um sich gegen zukünftige Krisen an den Kapitalmärkten zu versichern.
In ihrem derzeitigen "Risk-On-Modus" hätten sich die Investoren sehr sorglos verhalten, merke der Portfoliomanager an. Er halte es nicht für ausgeschlossen, dass der Goldpreis im Fall weiter steigender Aktienbörsen kurzfristig noch einmal das bisherige Jahrestief bei rund 1.180 US-Dollar teste. Im weiteren Jahresverlauf 2014 sollte sich die Notierung des Edelmetalls dann aber wieder stabilisieren.
Eine sprunghafte Erholung der Goldnotierungen halte der Hamburger Fondsmanager allerdings für unwahrscheinlich: "Momentan geben noch die Enttäuschungen über die 2013er-Preisentwicklung sowie die anhaltenden ETF-Verkäufe die Richtung vor."
In Indien sei es der Regierung gelungen, den zuvor boomenden Goldabsatz im Land durch Zölle, Steuern und Einfuhrbeschränkungen zu begrenzen. Diese Restriktionen hätten jedoch nichts am "Verlangen" der indischen Bevölkerung nach dem Edelmetall geändert. Darüber hinaus registriere Baumbach eine unverändert robuste Nachfrage aus China. "Die Chinesische Zentralbank hat den diesjährigen Kursrutsch genutzt, um ihre Bestände aufzustocken", erläutere der Fondsmanager. Außerdem befänden sich die Endverbraucher auf der Käuferseite, was die Regierung in Peking auch gutheiße. "Mit Blick auf das konträre Anlegerverhalten vieler Europäer und Amerikaner entsteht der Eindruck, das Gold wandere von den schwachen in die starken Hände", resümiere Baumbach. Indien und China seien traditionell sehr goldaffin und würden als die beiden weltweit größten Nachfrager gelten.
Baumbach schätze allerdings, dass die starke Goldnachfrage aus Asien den kurzfristigen allgemeinen Angebotsüberhang eher mittelfristig kompensieren werde. Anders liege der Fall bei Platin und Palladium: "Hier dominiert eindeutig die industrielle Nachfrage das Geschehen." Der Portfoliomanager billige den beiden in Abgas-Katalysatoren verwendeten Edelmetallen wegen des anhaltend knappen Angebots überdurchschnittliche Chancen zu. "Bei Platin bekommen die Minen im Hauptförderland Südafrika ihre Produktionsprobleme nicht in den Griff. Und in Russland, dem mit Abstand größten Anbieter von Palladium, scheinen die Lagerbestände, die den Markt seit vielen Jahren mit Liquidität versorgt haben, abzuschmelzen."
Diese Knappheit spiele Baumbachs Edelmetallfonds HANSAwerte in die Hände. Der Fonds sei zuletzt zu rund 84 Prozent in Platin, Palladium und Silber investiert gewesen (Stand: 31. Oktober 2013). "Für risikobewusste Anleger stellt der Fonds eine preiswerte Alternative zum physischen Erwerb über Münzen und Barren dar", erläutere der Portfoliomanager. Der deutsche Staat belege den Kauf von Platin und Palladium mit 19 Prozent Mehrwertsteuer. Bei Silbermünzen steige die Mehrwertsteuer 2014 von zurzeit sieben auf ebenfalls 19 Prozent. "Die Mehrwertsteuer und die zusätzlichen Provisionen für den Münzhandel treffen unsere Fondseigner grundsätzlich nicht - sie profitieren damit viel stärker vom erwarteten Wertzuwachs ihrer Metalle", hebe der Portfoliomanager hervor. (12.12.2013/fc/a/f)
In Europa und in den USA sähen die Investoren das Edelmetall aktuell kritisch, was sich in sinkenden Notierungen niederschlage. "Vor allem die Verkäufe großer ETFs lasten auf den Notierungen", bemerke der Portfoliomanager. So werfe der bekannte US-Indexfonds SPDR Gold Trust weiterhin Tag für Tag mehr als eine Tonne Material auf den Markt. "Insgesamt summieren sich die ETFVerkäufe seit Jahresbeginn auf über 400 Tonnen", so der Edelmetallexperte.
Die Abgaben durch Indexfonds würden zum Teil auch auf spekulativ eingestellte Anleger entfallen, die zuvor auf steigende Notierungen gewettet hätten. Doch die Mehrheit der Marktteilnehmer halte die Schulden- und Währungsprobleme zahlreicher Staaten inzwischen offenbar für beherrschbar, stelle Baumbach fest. Manche Anleger hätten sich daher vom Krisenmetall Gold abgewendet und ihre Chancen verstärkt an den haussierenden Aktienmärkten gesucht.
"Beim Gold auf kurzfristig steigende Notierungen zu wetten, halte ich jedoch genau für den falschen Ansatz", betone Baumbach. Anleger sollten das Edelmetall vielmehr zur Risikodiversifikation ihres Portfolios einsetzen, was in der Vergangenheit auch gut funktioniert habe. Der Fondsmanager bekräftige seine Empfehlung, fünf bis zehn Prozent des eigenen liquiden Vermögens in Gold zu halten, um sich gegen zukünftige Krisen an den Kapitalmärkten zu versichern.
Eine sprunghafte Erholung der Goldnotierungen halte der Hamburger Fondsmanager allerdings für unwahrscheinlich: "Momentan geben noch die Enttäuschungen über die 2013er-Preisentwicklung sowie die anhaltenden ETF-Verkäufe die Richtung vor."
In Indien sei es der Regierung gelungen, den zuvor boomenden Goldabsatz im Land durch Zölle, Steuern und Einfuhrbeschränkungen zu begrenzen. Diese Restriktionen hätten jedoch nichts am "Verlangen" der indischen Bevölkerung nach dem Edelmetall geändert. Darüber hinaus registriere Baumbach eine unverändert robuste Nachfrage aus China. "Die Chinesische Zentralbank hat den diesjährigen Kursrutsch genutzt, um ihre Bestände aufzustocken", erläutere der Fondsmanager. Außerdem befänden sich die Endverbraucher auf der Käuferseite, was die Regierung in Peking auch gutheiße. "Mit Blick auf das konträre Anlegerverhalten vieler Europäer und Amerikaner entsteht der Eindruck, das Gold wandere von den schwachen in die starken Hände", resümiere Baumbach. Indien und China seien traditionell sehr goldaffin und würden als die beiden weltweit größten Nachfrager gelten.
Baumbach schätze allerdings, dass die starke Goldnachfrage aus Asien den kurzfristigen allgemeinen Angebotsüberhang eher mittelfristig kompensieren werde. Anders liege der Fall bei Platin und Palladium: "Hier dominiert eindeutig die industrielle Nachfrage das Geschehen." Der Portfoliomanager billige den beiden in Abgas-Katalysatoren verwendeten Edelmetallen wegen des anhaltend knappen Angebots überdurchschnittliche Chancen zu. "Bei Platin bekommen die Minen im Hauptförderland Südafrika ihre Produktionsprobleme nicht in den Griff. Und in Russland, dem mit Abstand größten Anbieter von Palladium, scheinen die Lagerbestände, die den Markt seit vielen Jahren mit Liquidität versorgt haben, abzuschmelzen."
Diese Knappheit spiele Baumbachs Edelmetallfonds HANSAwerte in die Hände. Der Fonds sei zuletzt zu rund 84 Prozent in Platin, Palladium und Silber investiert gewesen (Stand: 31. Oktober 2013). "Für risikobewusste Anleger stellt der Fonds eine preiswerte Alternative zum physischen Erwerb über Münzen und Barren dar", erläutere der Portfoliomanager. Der deutsche Staat belege den Kauf von Platin und Palladium mit 19 Prozent Mehrwertsteuer. Bei Silbermünzen steige die Mehrwertsteuer 2014 von zurzeit sieben auf ebenfalls 19 Prozent. "Die Mehrwertsteuer und die zusätzlichen Provisionen für den Münzhandel treffen unsere Fondseigner grundsätzlich nicht - sie profitieren damit viel stärker vom erwarteten Wertzuwachs ihrer Metalle", hebe der Portfoliomanager hervor. (12.12.2013/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 161,62 € | 161,81 € | -0,19 € | -0,12% | 17.04./12:53 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A0NEKK1 | A0NEKK | 192,84 € | 104,29 € | |
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