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HANSAinternational-Fonds: Im Rentenumfeld spricht 2015 vieles für USD-Papiere - Fondsanalyse
04.12.14 11:15
HANSAINVEST
Hamburg (www.fondscheck.de) - In den zurückliegenden Monaten waren die Rentenmärkte vor allem von den Interventionen der führenden Notenbanken geprägt, so die Experten von HANSAINVEST im Kommentar zum HANSAinternational.
So habe die Chinesische Zentralbank die Leitzinsen gesenkt. Die Bank of Japan habe ihre Anleihekäufe ausgeweitet und die Europäische Zentralbank (EZB) habe bekräftigt, sie werde ihre expansive Geldpolitik wenn nötig weiter ausdehnen. "In diesem Umfeld bleiben Dollar-Bonds unser Favorit", erläutere Christian Bender. Für die US-Leitwährung sprächen das höhere allgemeine Zinsniveau und die besseren Konjunkturaussichten in Nordamerika.
Der Fondsmanager des HANSAinternational habe den Anteil von US-Dollar-Papieren bereits Anfang 2014 auf über 30 Prozent erhöht. Das Ergebnis lasse sich in der Wertentwicklung seines Rentenfonds ablesen: In den zurückliegenden zwölf Monaten habe der um rund 7,87 Prozent zugelegt, obwohl das Portfolio mit einer Volatilität von 3,73 Prozent unterdurchschnittlich geschwankt habe und geringere Laufzeiten-Risiken eingegangen worden seien als im Marktdurchschnitt (Stand: 1. Dezember 2014).
"Das allgemein rückläufige Zinsniveau und unsere Auswahl an Zinspapieren aus anderen Staaten in Übersee leisteten weitere Beiträge zur Performance", so Bender. Als erfolgreich hätten sich unter anderem die Engagements des Fonds in Australien und in Neuseeland erwiesen. In beiden Staaten hätten die Währungen angezogen; außerdem seien hohe Zinskupons gezahlt worden.
Benders Positionen in Brasilien hätten 2014 ebenfalls prozentual zweistellig zugelegt. Mit Blick auf die Schwellenländer sehe Bender zukünftig allerdings andere Märkte im Vorteil: "Es gibt zahlreiche Staaten, die im Gegensatz zu Brasilien von den stark gesunkenen Ölnotierungen profitieren". Der Portfoliomanager zähle hierzu unter anderem die Türkei, die zu den Netto-Importeuren des Energierohstoffs zähle.
Gute Perspektiven für Anleger sehe der Fondsmanager auch in Mexiko. "Das Land treibt die Privatisierung staatlicher Unternehmen voran und zieht Vorteile aus seiner geografischen Nähe zur derzeitigen Konjunkturlokomotive USA". Seine Bestände an russischen Anleihen habe der Fondsmanager dagegen weitestgehend abgestoßen. "Ein Ende der Ukraine-Krise könnte uns allerdings zum Umdenken veranlassen. Einigt sich die Führung in Moskau mit den westlichen Ländern, könnte dies der Auslöser für eine starke Kursrallye sein", so Bender.
Die Rally an den Anleihemärkten in Südeuropa beobachte der Portfoliomanager indessen mit Skepsis. "Eurotitel aus Italien und Spanien mit 10-jähriger Restlaufzeit werfen zurzeit weniger ab als entsprechende US-Treasuries, trotz ungünstigerer volkswirtschaftlicher Eckdaten", gebe Bender zu bedenken. Der HANSAinternational habe einige dieser Papiere gehalten, diese Position aber nicht weiter ausgebaut.
Als Vorbote einer neuerlichen Eurokrise wolle der Manager seine Haltung allerdings nicht verstanden wissen. "Wir sind zuversichtlich, dass die EZB ihr Euro-Haus weiterhin im Griff hat und auch künftigen Unsicherheiten wirkungsvoll begegnet." Dies gelte auch für eine mögliche weitere Zahlungskrise Griechenlands, die vermutlich keine ernsthaften Ansteckungseffekte mehr auslösen werde. "Für 2015 sehe ich insgesamt moderat steigende Bondrenditen im Euroraum, bei konstanten Risikoaufschlägen für Peripherieanleihen", äußere Bender seine Erwartungen an das kommende Jahr.
Der HANSAinternational engagiere sich zurzeit in 16 unterschiedlichen Währungsräumen. Euro- und US-Dollar-Titel würden dabei mit einem Portfolioanteil von etwa drei Vierteln den eindeutigen Schwerpunkt bilden; weitere Währungen würden als Satelliten-Investments beigemischt. "Mit dieser Ausrichtung werden wir vermutlich auch ins erste Quartal 2015 starten", erkläre Bender.
Der Portfoliomanager sehe den US-Dollar bis Ende 2015 weiter erstarken. Nach einem Anstieg der Kurzfristzinsen könnte er sich eine weitere Aufstockung im US-Dollar vorstellen. Dabei würde er auch Unternehmensanleihen internationaler Konzerne in Erwägung ziehen, die Schuldtitel in der US-Währung begeben. "Darüber hinaus bieten sich auch in Skandinavien aktuell Einstiegsgelegenheiten", bemerke Bender.
Welche Portfoliotransaktionen genau anstünden, unterliege aber auch taktischen Erwägungen. Entscheidungen würden in dem betont aktiv gemanagten Fonds mitunter sehr kurzfristig fallen. "Unser Ziel ist es hierbei, ausschließlich mit Investmentgrade-Anleihen positive Erträge oberhalb des mit Eurotiteln erzielbaren Niveaus zu erwirtschaften. Das umfassende Anlageuniversum der internationalen Rentenmärkte bietet das Instrumentarium, unsere Anleger auch im sicherlich schwierigen Rentenjahr 2015 wieder positiv zu überraschen", so der Fondsmanager. (04.12.2014/fc/a/f)
So habe die Chinesische Zentralbank die Leitzinsen gesenkt. Die Bank of Japan habe ihre Anleihekäufe ausgeweitet und die Europäische Zentralbank (EZB) habe bekräftigt, sie werde ihre expansive Geldpolitik wenn nötig weiter ausdehnen. "In diesem Umfeld bleiben Dollar-Bonds unser Favorit", erläutere Christian Bender. Für die US-Leitwährung sprächen das höhere allgemeine Zinsniveau und die besseren Konjunkturaussichten in Nordamerika.
Der Fondsmanager des HANSAinternational habe den Anteil von US-Dollar-Papieren bereits Anfang 2014 auf über 30 Prozent erhöht. Das Ergebnis lasse sich in der Wertentwicklung seines Rentenfonds ablesen: In den zurückliegenden zwölf Monaten habe der um rund 7,87 Prozent zugelegt, obwohl das Portfolio mit einer Volatilität von 3,73 Prozent unterdurchschnittlich geschwankt habe und geringere Laufzeiten-Risiken eingegangen worden seien als im Marktdurchschnitt (Stand: 1. Dezember 2014).
"Das allgemein rückläufige Zinsniveau und unsere Auswahl an Zinspapieren aus anderen Staaten in Übersee leisteten weitere Beiträge zur Performance", so Bender. Als erfolgreich hätten sich unter anderem die Engagements des Fonds in Australien und in Neuseeland erwiesen. In beiden Staaten hätten die Währungen angezogen; außerdem seien hohe Zinskupons gezahlt worden.
Benders Positionen in Brasilien hätten 2014 ebenfalls prozentual zweistellig zugelegt. Mit Blick auf die Schwellenländer sehe Bender zukünftig allerdings andere Märkte im Vorteil: "Es gibt zahlreiche Staaten, die im Gegensatz zu Brasilien von den stark gesunkenen Ölnotierungen profitieren". Der Portfoliomanager zähle hierzu unter anderem die Türkei, die zu den Netto-Importeuren des Energierohstoffs zähle.
Die Rally an den Anleihemärkten in Südeuropa beobachte der Portfoliomanager indessen mit Skepsis. "Eurotitel aus Italien und Spanien mit 10-jähriger Restlaufzeit werfen zurzeit weniger ab als entsprechende US-Treasuries, trotz ungünstigerer volkswirtschaftlicher Eckdaten", gebe Bender zu bedenken. Der HANSAinternational habe einige dieser Papiere gehalten, diese Position aber nicht weiter ausgebaut.
Als Vorbote einer neuerlichen Eurokrise wolle der Manager seine Haltung allerdings nicht verstanden wissen. "Wir sind zuversichtlich, dass die EZB ihr Euro-Haus weiterhin im Griff hat und auch künftigen Unsicherheiten wirkungsvoll begegnet." Dies gelte auch für eine mögliche weitere Zahlungskrise Griechenlands, die vermutlich keine ernsthaften Ansteckungseffekte mehr auslösen werde. "Für 2015 sehe ich insgesamt moderat steigende Bondrenditen im Euroraum, bei konstanten Risikoaufschlägen für Peripherieanleihen", äußere Bender seine Erwartungen an das kommende Jahr.
Der HANSAinternational engagiere sich zurzeit in 16 unterschiedlichen Währungsräumen. Euro- und US-Dollar-Titel würden dabei mit einem Portfolioanteil von etwa drei Vierteln den eindeutigen Schwerpunkt bilden; weitere Währungen würden als Satelliten-Investments beigemischt. "Mit dieser Ausrichtung werden wir vermutlich auch ins erste Quartal 2015 starten", erkläre Bender.
Der Portfoliomanager sehe den US-Dollar bis Ende 2015 weiter erstarken. Nach einem Anstieg der Kurzfristzinsen könnte er sich eine weitere Aufstockung im US-Dollar vorstellen. Dabei würde er auch Unternehmensanleihen internationaler Konzerne in Erwägung ziehen, die Schuldtitel in der US-Währung begeben. "Darüber hinaus bieten sich auch in Skandinavien aktuell Einstiegsgelegenheiten", bemerke Bender.
Welche Portfoliotransaktionen genau anstünden, unterliege aber auch taktischen Erwägungen. Entscheidungen würden in dem betont aktiv gemanagten Fonds mitunter sehr kurzfristig fallen. "Unser Ziel ist es hierbei, ausschließlich mit Investmentgrade-Anleihen positive Erträge oberhalb des mit Eurotiteln erzielbaren Niveaus zu erwirtschaften. Das umfassende Anlageuniversum der internationalen Rentenmärkte bietet das Instrumentarium, unsere Anleger auch im sicherlich schwierigen Rentenjahr 2015 wieder positiv zu überraschen", so der Fondsmanager. (04.12.2014/fc/a/f)
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