HANSAsmart Select E-Fonds: Aktienexposure im Portfolio bei reduziertem Verlustrisiko - Fondsanalyse


24.04.14 11:17
HANSAINVEST

Hamburg (www.fondscheck.de) - Nach dem ersten Quartal des Börsenjahres 2014 lässt sich eine positive Bilanz ziehen: Der EURO STOXX legte um 1,7 Prozent zu und zahlreiche Indices in den europäischen Peripheriestaaten schafften sogar das beste erste Quartal seit Jahren, berichten die Experten von HANSAINVEST im Kommentar zum HANSAsmart Select E (ISIN DE000A1H44U9 / WKN A1H44U, A).

"Die Euro-Krise rückt immer mehr in den Hintergrund", erkläre Philipp van Hove, Portfoliomanager des HANSAsmart Select E, eines Fonds für europäische Aktien der Hamburger Kapitalverwaltungsgesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH.

Auch wenn sich der positive Trend in Europa nicht linear fortsetzen werde, da sich die Unsicherheit im aktuellen Umfeld durch diverse Krisenherde erhöht habe, sei der Experte mittelfristig weiter zuversichtlich. "Es wird im Jahresverlauf immer wieder zu Rücksetzern kommen. Allerdings bleibe ich bei meiner Einschätzung aus dem letzten Jahr, ich denke wir werden im Laufe des Jahres die 10.000 im DAX antesten. Der Markt möchte diese Marke sehen", so van Hove.

Im Grundsatz falle das Urteil des Fondsmanagers zum bisherigen Kursverlauf der europäischen Aktienkurse 2014 verhalten positiv aus: "Nach zwei guten Aktienjahren haben sich die Märkte auf dem erreichten Niveau gehalten. Die bisher publizierten Ausblicke der Unternehmen während der laufenden Bilanzsaison waren allerdings weniger konkret als erhofft", sage van Hove und führe weiter aus: "Die fehlende Visibilität bremste den Anstieg. Auf den hohen Kursniveaus führen Enttäuschungen schnell zu deutlichen Rückschlägen."

Beim Blick nach vorne schwanke Portfolio-Experte van Hove zwischen Optimismus und Realismus. Auf der einen Seite könnte eine anziehende Gewinndynamik bei den Unternehmen im zweiten Quartal die Aktienkurse weiter antreiben. Doch seien die Bewertungsniveaus mittlerweile schon ambitioniert, sodass die Schwankungen zunehmen würden. "In den letzten Wochen war sichtbar, dass es gleichermaßen schnell nach oben, aber auch nach unten gehen kann", warne van Hove.

Über Deutschland mache er sich dabei im europäischen Vergleich weniger Sorgen. "Der DAX möchte die 10.000er Punktemarke sehen", so van Hove. Eine überdurchschnittlich starke Volkswirtschaft sowie die hohe Unternehmensqualität in der zweiten Reihe sollten den deutschen Kapitalmarkt weiter unterstützen, sofern sich die aktuellen Brennpunkte, zum Beispiel die Ukraine, nicht noch einmal verschärfen würden. "Speziell zu Frankreich ist meine Meinung deutlich reservierter; dessen Reformeifer lässt meiner Ansicht nach weiterhin zu wünschen übrig."

Wichtig für Europa, insbesondere für Deutschland als stark exportorientiertes Land, sei der weitere Konjunkturverlauf in China. "Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes wurde zuletzt weiter nach unten korrigiert. Nun kommt es darauf an, wie es sich tatsächlich weiterentwickelt", erkläre der Fondsmanager. Nicht zuletzt für die deutsche Autoindustrie sei das wichtig.

"Das zweite große Thema ist das Tapering in den USA", so van Hove. Verlaufe die Reduktionsgeschwindigkeit der Anleihekäufe der FED planmäßig, dürfte sich dies kaum negativ auf die Märkte auswirken. "Bei einer Beschleunigung könnte es aber zu kurzfristigen Verwerfungen kommen", fürchte van Hove.

An Aktien führe auch 2014 kein Weg vorbei. "Da der Rentenmarkt eher unattraktiv erscheint, versuchen Investoren dies mit Aktienanlagen zu kompensieren", erkläre van Hove. Für risikoaverse Anleger sei dabei der HANSAsmart Select E Fonds eine Option.

Ziel des Fonds sei es, das Verlustrisiko zu reduzieren. Dabei nutze der Fondsmanager bei der Portfolioauswahl das Risikomaß "Value at Risk" (VaR). Die Kennziffer drücke aus, welchen Verlust der Fonds mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent im kommenden Monat nicht überschreiten solle. Neben der Volatilität spiele bei dem quantitativen Ansatz auch die Korrelation innerhalb des Marktes eine entscheidende Rolle.

"Seitwärtsmärkte waren bisher meist gut für den Fonds", sage van Hove. Und auch bei zwischenzeitlichen Rückschlägen habe sich der Fonds bislang aufgrund seiner speziellen Ausrichtung vom Markt noch stärker absetzen können. Und das, bei reduziertem Risiko. Auf 12-Monats-Sicht liege die Volatilität des Fonds um 36 Prozent niedriger als im EURO STOXX. (24.04.2014/fc/a/f)






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