HANSAsmart Select E-Fonds: Europäische Aktien bleiben 2014 in der Erfolgsspur


11.11.13 10:58
HANSAINVEST

Hamburg (www.fondscheck.de) - Der Aufschwung an den Börsen kommt nicht von ungefähr. "Die Frühindikatoren vermittelten zuletzt ein deutlich besseres Bild von der konjunkturellen Lage im Euroraum", sagt Philipp van Hove, Portfoliomanager des HANSAsmart Select E-Fonds der Hamburger Kapitalanlagegesellschaft HANSAINVEST Hanseatische Investment-GmbH.

Auch der anhaltende Liquiditätsstrom der Notenbanken sowie die angestoßenen Reformbemühungen würden die Märkte positiv stimmen. So habe das "Krisenland" Spanien von Juli bis September mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 Prozent das erste Plus seit neun Quartalen verzeichnet. "Globale Investoren haben in der Krise ihr Geld aus dem Euroraum abgezogen. Bei einer Verbesserung der Lage könnte weiterhin Kapital zurückfließen", erwarte van Hove.

Wie nachhaltig der Aufschwung in der Eurozone angelegt sei, müsse sich noch zeigen. Nach Ansicht des Portfoliomanagers werde die wirtschaftliche Dynamik in den kommenden Monaten aber vorerst bestehen bleiben. "Um das aktuelle Niveau der europäischen Aktienmärkte zu rechtfertigen, muss die verbesserte konjunkturelle Lage in den Quartalszahlen der Unternehmen ankommen", habe van Hove gesagt. Während die europäischen Gewinne, so scheine es, einen Boden gefunden hätten, habe sich die Ergebnisentwicklung auf globaler Ebene mit den Aktienkursen nach oben bewegt. "Das ist eine gesunde Entwicklung", so van Hove. Auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses würden europäische Aktien derzeit etwas über ihrem Fünf-Jahres-Durchschnitt notieren. "Sollte der Aufschwung in den Bilanzen ankommen, haben Aktien noch Potenzial nach oben", habe van Hove gesagt.

Kurzfristig mahne der Experte zur Vorsicht: "Nach einem positiven Aktienjahr 2012 und 2013 könnten Investoren mit Blick auf das Jahresende Gewinne mitnehmen." Unter dem Strich erwarte der Experte bis Ende Dezember eine Seitwärtsbewegung. Im kommenden Jahr dürften die Kurse aber wieder Fahrt aufnehmen. "Ich bin zuversichtlich für 2014. Sollte sich der globale Konjunkturausblick weiter stabilisieren, könnte noch einiges Potenzial gehoben werden", zeige sich van Hove optimistisch. "Anleger sollten aber taktisch und selektiv vorgehen", rate der Fondsmanager. Auch wenn aktuell die Signale der Entspannung an den Finanzmärkten dominieren würden, könnten politisch bedingte Störfeuer, auch durch die Notenbanken, die Kurse durchaus heftig schwanken lassen.

Als Fondsmanager des Hansasmart Select E lasse sich van Hove von den nach wie vor vorhandenen Unsicherheiten an den Märkten aber kaum beeindrucken. Denn die Emotionen würden bei der Zusammensetzung seines Portfolios außen vor bleiben. Stattdessen erzeuge er mithilfe eines mathematischen Algorithmus ein effizientes Aktienportfolio mit minimalem Verlustrisiko - in Fachkreisen werde dieses "Minimum Value at Risk" genannt. "Die Kennziffer "Value at Risk" sagt aus, welchen Verlust der Fonds mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent im kommenden Monat nicht überschreiten soll", erkläre der Spezialist. Dafür werde für jede Aktie im Euroraum monatlich das Risikoprofil sowie die Korrelation gemessen und das Portfolio gegebenenfalls angepasst.

Seit Auflage im Oktober 2011 habe der Fonds sein Ziel, regelmäßig ein deutlich geringeres Verlustrisiko als seine Benchmark aufzuweisen, erreichen können. Dass er daneben nicht nur eine Partizipation an der Aufwärtsentwicklung der Märkte zu bieten gehabt habe, sondern eine Outperformance von rund fünf Prozentpunkten gegenüber der Benchmark Euro Stoxx Net Return aufweise, sei besonders erfreulich. "Der Fonds nimmt systematisch am Aufschwung teil und lässt Anleger in schwierigen Zeiten etwas ruhiger schlafen", fasse van Hove die zentralen Vorteile zusammen. (11.11.2013/fc/a/f)





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