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HAN-GINS Indxx Healthcare Innovation UCITS (WELL) ETF: Der Wettlauf um die Entwicklung eines Impfstoffs
27.03.20 14:02
HANetf Ltd.
London (www.fondscheck.de) - Derzeit arbeiten mindestens 30 Unternehmen und akademische Einrichtungen, Biotech-Startups und große Pharmakonzerne wie Johnson & Johnson und Sanofi an Impfstoffen, so Anthony Ginsberg, Mitbegründer des HAN-GINS Indxx Healthcare Innovation UCITS (WELL) ETF von HANetf.
Wissenschaftler hätten bereits das gesamte Genom des Virus untersucht und die Proteine gefunden, die die Infektion verursachen würden. Die Experten von HANetf würden glauben, dass eine Reihe von Biotech-Unternehmen, darunter Gilead Sciences und Moderna, bei der Entwicklung potenzieller Impfstoffe Fortschritte gemacht hätten. Andere Biotech-Unternehmen, die AI-Diagnostik einsetzen würden, seien nach Ansicht der Experten ebenfalls gut positioniert. Zu diesen Unternehmen würden Insilico Medicine Inc., Vir Biotechnology Inc. und Atomwise Inc. gehören.
Während die Aktienpreise dieser Unternehmen weiter steigen dürften, würden nach Ansicht der Experten von HANetf auch andere Innovatoren im Gesundheitswesen, darunter Telemedizinunternehmen wie CareClix und Babylon Health, die bereits mit dem britischen NHS zusammenarbeiten würden, sowie Fernkonferenzunternehmen wie ZOOM davon profitieren.
Das US-amerikanische Biotech-Unternehmen Moderna habe letzte Woche die erste Produktionsmenge eines Impfstoffs für klinische Test an Menschen ausgeliefert. Dies sei eine schnelle Bearbeitungszeit, nachdem die Forscher erst im Januar die genetische Sequenz des Virus entschlüsselt hätten. Modernas Impstoff solle einer schneller als erwarteten Studie unterzogen werden mithilfe von Freiwillige aus der Region Seattle. Die Studie werde vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases der US-Regierung gesponsert. Der Impfstoff werde nicht aus dem eigentlichen Virus hergestellt, sondern enthalte die RNA des Coronavirus, die die Körperzellen anweise, aus dem Virus ein Protein herzustellen. Dieses Protein verursache keine Infektion, solle jedoch eine Reaktion des Immunsystems auf das Virus auslösen. Solche medizinischen Innovationen, einschließlich "Rapid Response Platforms", würden zu den besten Möglichkeiten gehören, um einen Impfstoff zu entwickeln.
Die Geschwindigkeit, mit der dieser experimentelle Impfstoff von Moderna entwickelt worden sei, sei ein Durchbruch für die Medizinwissenschaft. Der Impfstoff sei in 42 Tagen entwickelt worden, nachdem das Unternehmen genetische Informationen über das Coronavirus erhalten habe. Moderna habe den Impfstoff daraufhin sofort an Wissenschaftler der US-Regierung geschickt. Somit bestehe die Möglichkeit, noch vor Weihnachten einen Impfstoff zu entwickeln, aber die Massenproduktion werde wahrscheinlich weitere vier bis sechs Monate dauern.
Ein antivirales Medikament namens "Remdesivir" von Gilead Sciences scheine bereits bei Tieren wirksam zu sein. Es sei verwendet worden, um den ersten amerikanischen Patienten im Staat Washington zu behandeln. Forscher würden das Medikament derzeit in klinischen Studien in den USA, China und anderen Ländern testen.
Die Geschwindigkeit, mit der die Welt auf den Virusausbruch reagiere, erfolge in einem beispiellosen Zeitrahmen. Nach dem SARS-Ausbruch im Jahr 2003 hätten Forscher fast 20 Monate gebraucht, um einen Impfstoff für Versuche am Menschen vorzubereiten. Zum Zeitpunkt des Zika-Ausbruchs im Jahr 2015 hätten Forscher sichergestellt, dass der Zeitplan nur sechs Monate betragen habe. Heute könnten erste Versuche mit dem potenziellen Impfstoff im April beginnen, aber der Test- und Zulassungsprozess würde mindestens ein Jahr dauern. Der erste Covid-19-Impfstoff in China werde voraussichtlich Ende April für klinische Studien bereit sein.
In China habe die National Medical Products Administration die Verwendung von Favilavir, einem antiviralen Medikament zur Behandlung des Virus, genehmigt. Das Medikament habe die Krankheit in einer klinischen Studie mit 70 Patienten mit minimalen Nebenwirkungen wirksam behandelt. Die klinische Studie werde in der Stadt Shenzhen durchgeführt.
Bei der Arbeit an Impfstoffen würden heutzutage auch eine Reihe neuerer Ansätze verwendet, die als "Plug-and-Play"-Impfstoffe bekannt seien. Da man den genetischen Code des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 kenne, habe man jetzt die vollständige Blaupause für den Aufbau dieses Virus. Wissenschaftler würden kleine Teile des genetischen Codes des Coronavirus separieren und ihn in andere, völlig harmlose Viren einsetzen. Andere Gruppen würden Teile des genetischen Rohcodes (entweder DNA oder RNA) verwenden, die nach der Injektion in den Körper beginnen sollten, Proteine zu produzieren, die das Immunsystem wieder bekämpfen könnten.
Der HAN-GINS Indxx Healthcare Innovation UCITS (WELL) ETF biete Anlegern Zugang zu einem Korb von über 100 Unternehmen aus innovativen Bereichen des Gesundheitswesens, darunter medizinische Geräte, Robotik, Genomsequenzierung sowie Tracker/Wearables und Neurowissenschaften für das Gesundheitswesen. Der Fonds bilde den Indxx Advanced LifeSciences & Smart Healthcare Thematic Index ab. Der Index setze sich zusammen aus klein-, mittel- und großkapitalisierten Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern, welche im Advanced Life Sciences & Smart Healthcare Sektor tätig seien. Investments in ETFs könnten im Wert sowohl steigen als auch fallen. (27.03.2020/fc/a/e)
Wissenschaftler hätten bereits das gesamte Genom des Virus untersucht und die Proteine gefunden, die die Infektion verursachen würden. Die Experten von HANetf würden glauben, dass eine Reihe von Biotech-Unternehmen, darunter Gilead Sciences und Moderna, bei der Entwicklung potenzieller Impfstoffe Fortschritte gemacht hätten. Andere Biotech-Unternehmen, die AI-Diagnostik einsetzen würden, seien nach Ansicht der Experten ebenfalls gut positioniert. Zu diesen Unternehmen würden Insilico Medicine Inc., Vir Biotechnology Inc. und Atomwise Inc. gehören.
Während die Aktienpreise dieser Unternehmen weiter steigen dürften, würden nach Ansicht der Experten von HANetf auch andere Innovatoren im Gesundheitswesen, darunter Telemedizinunternehmen wie CareClix und Babylon Health, die bereits mit dem britischen NHS zusammenarbeiten würden, sowie Fernkonferenzunternehmen wie ZOOM davon profitieren.
Das US-amerikanische Biotech-Unternehmen Moderna habe letzte Woche die erste Produktionsmenge eines Impfstoffs für klinische Test an Menschen ausgeliefert. Dies sei eine schnelle Bearbeitungszeit, nachdem die Forscher erst im Januar die genetische Sequenz des Virus entschlüsselt hätten. Modernas Impstoff solle einer schneller als erwarteten Studie unterzogen werden mithilfe von Freiwillige aus der Region Seattle. Die Studie werde vom National Institute of Allergy and Infectious Diseases der US-Regierung gesponsert. Der Impfstoff werde nicht aus dem eigentlichen Virus hergestellt, sondern enthalte die RNA des Coronavirus, die die Körperzellen anweise, aus dem Virus ein Protein herzustellen. Dieses Protein verursache keine Infektion, solle jedoch eine Reaktion des Immunsystems auf das Virus auslösen. Solche medizinischen Innovationen, einschließlich "Rapid Response Platforms", würden zu den besten Möglichkeiten gehören, um einen Impfstoff zu entwickeln.
Ein antivirales Medikament namens "Remdesivir" von Gilead Sciences scheine bereits bei Tieren wirksam zu sein. Es sei verwendet worden, um den ersten amerikanischen Patienten im Staat Washington zu behandeln. Forscher würden das Medikament derzeit in klinischen Studien in den USA, China und anderen Ländern testen.
Die Geschwindigkeit, mit der die Welt auf den Virusausbruch reagiere, erfolge in einem beispiellosen Zeitrahmen. Nach dem SARS-Ausbruch im Jahr 2003 hätten Forscher fast 20 Monate gebraucht, um einen Impfstoff für Versuche am Menschen vorzubereiten. Zum Zeitpunkt des Zika-Ausbruchs im Jahr 2015 hätten Forscher sichergestellt, dass der Zeitplan nur sechs Monate betragen habe. Heute könnten erste Versuche mit dem potenziellen Impfstoff im April beginnen, aber der Test- und Zulassungsprozess würde mindestens ein Jahr dauern. Der erste Covid-19-Impfstoff in China werde voraussichtlich Ende April für klinische Studien bereit sein.
In China habe die National Medical Products Administration die Verwendung von Favilavir, einem antiviralen Medikament zur Behandlung des Virus, genehmigt. Das Medikament habe die Krankheit in einer klinischen Studie mit 70 Patienten mit minimalen Nebenwirkungen wirksam behandelt. Die klinische Studie werde in der Stadt Shenzhen durchgeführt.
Bei der Arbeit an Impfstoffen würden heutzutage auch eine Reihe neuerer Ansätze verwendet, die als "Plug-and-Play"-Impfstoffe bekannt seien. Da man den genetischen Code des neuen Coronavirus Sars-CoV-2 kenne, habe man jetzt die vollständige Blaupause für den Aufbau dieses Virus. Wissenschaftler würden kleine Teile des genetischen Codes des Coronavirus separieren und ihn in andere, völlig harmlose Viren einsetzen. Andere Gruppen würden Teile des genetischen Rohcodes (entweder DNA oder RNA) verwenden, die nach der Injektion in den Körper beginnen sollten, Proteine zu produzieren, die das Immunsystem wieder bekämpfen könnten.
Der HAN-GINS Indxx Healthcare Innovation UCITS (WELL) ETF biete Anlegern Zugang zu einem Korb von über 100 Unternehmen aus innovativen Bereichen des Gesundheitswesens, darunter medizinische Geräte, Robotik, Genomsequenzierung sowie Tracker/Wearables und Neurowissenschaften für das Gesundheitswesen. Der Fonds bilde den Indxx Advanced LifeSciences & Smart Healthcare Thematic Index ab. Der Index setze sich zusammen aus klein-, mittel- und großkapitalisierten Unternehmen aus Industrie- und Schwellenländern, welche im Advanced Life Sciences & Smart Healthcare Sektor tätig seien. Investments in ETFs könnten im Wert sowohl steigen als auch fallen. (27.03.2020/fc/a/e)


