HSBC Trinkaus Special INKA im Fokus


27.06.06 13:23
FINANZEN Investmentfds&Zert.

Westerburg, 27. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "FINANZEN Investmentfonds & Zertifikate" nehmen den HSBC Trinkaus Special INKA (ISIN DE0009756825 / WKN 975682) genauer unter die Lupe.

Die Experten würden sich die Frage stellen, ob deutsche Unternehmen noch deutsch seien. Für Guido Cameron, Fondsmanager des HSBC Trinkaus Special INKA, sei diese Frage entscheidend. Denn der Fonds investiere bevorzugt in deutsche Unternehmen, die ihre Erträge mehrheitlich im Heimatland generieren würden. Der Fonds hebe sich damit von der Konkurrenz ab, habe aber zugleich eine eingeschränkte Auswahl. Beispielsweise wenn es um DAX-Unternehmen gehe. Diese seien zum Teil sehr stark im Ausland engagiert.

Daher halte Cameron auch Nebenwerte aus MDAX und TecDAX. Die Besonderheit sei aber eine andere: "Wir investieren bis zu einem Viertel in so genannte Special Situations. Also zum Beispiel in Micro Caps oder Abspaltungen von Unternehmensteilen", erkläre der promovierte Jurist. Der Vorteil daran: "Special Situations korrelieren kaum mit dem Gesamtmarkt", so Cameron. Allerdings seien diese Titel markteng. Der HSBC-Fondsmanager könne daher hier immer nur kleine Wetten eingehen.

Im März vergangenen Jahres habe Cameron den HSBC Trinkaus Special INKA zusammen mit Olaf Conrad übernommen. Seither führe er den vormaligen Nebenwerte-Fonds nach einem All-Cap-Ansatz mit reinem Deutschland-Fokus und dies mit Erfolg. Seine Benchmark - den MidCap Market Index - habe Cameron um 7,6 Prozent hinter sich gelassen. Der DAX sei sogar noch deutlicher geschlagen worden. Während Co-Manager Conrad sich um die DAX-Titel kümmere, suche Cameron nach attraktiven Nebenwerte und Special Situations. '"Performance entsteht aber nicht am Schreibtisch", laute hier sein Motto. Um die Spreu vom Weizen trennen zu können, würden deshalb regelmäßig Firmen besucht oder man treffe Kunden auf Messen.

Momentan habe Cameron vor allem Titel aus dem TecDAX auf seiner Watchlist. "Nimmt man die Solaraktien heraus, ist der TecDAX zuletzt kaum von der Stelle gekommen", begründe er. Seiner Meinung nach, spreche auch das Sentiment noch gegen eine Aufholjagd des Index. "Der TecDAX ist der Nachfolger des Nemax 50, bei dem sich viele Anleger die Finger verbrannt haben. Daher fassen sie diese Titel nur mit Vorsicht an", sage Cameron. Indes seien im TecDAX grundsolide profitabel arbeitende Firmen enthalten wie Drägerwerk oder Pfeiffer Vacuum. Daher wolle Cameron vorerst an seiner moderaten Übergewichtung von TecDAX-Werten festhalten. Man dürfe sich zwar nicht in Aktien verlieben oder sie hassen, "es ist aber keine Frage, ob der TecDAX steigt, sondern wann".

Nach Meinung von Cameron stehe Deutschland vor einer Aufholjagd, da deutsche Aktien in den letzten Jahren underperformt hätten. So erwarte der Fondsmanager auch vom MDAX noch einiges: "Der MDAX sieht technisch angeschlagen aus, ist aber günstiger bewertet als europäische Nebenwerte." Ähnlich der deutsche Leitindex, der aber auch noch unter 5.000 Zähler fallen könnte. Cameron: "In Westeuropa führt an deutschen Aktien kein Weg vorbei. Aber der Aufholprozess kann in zwei Monaten erfolgen oder in zwei Jahren."

Der HSBC Trinkaus Special INKA setzt auf einen All-Cap-Ansatz und investiert in deutsche Unternehmen, die ihre Gewinne in Deutschland erzielen, so die Experten von "FINANZEN Investmentfonds & Zertifikate". Bislang habe dieser Mix gut funktioniert.






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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009756825 975682 163,33 € 130,63 €