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Höhere Kupfernachfrage 2013 in China erwartet
28.11.12 11:02
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In Shanghai findet derzeit die "Asia Copper Week" statt, die vom Center for Copper and Mining Studies (CESCO) und der Börse Shanghai organisiert wird, und eine der wichtigsten Konferenzen der Kupferindustrie ist, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Dort seien hochrangige Vertreter sowohl von der Produzenten- als auch Abnehmerseite vertreten. Laut Einschätzung von Aurubis (ISIN DE0006766504/ WKN 676650), dem weltweit zweitgrößten Kupferschmelzer, werde die Kupfernachfrage in China im nächsten Jahr dank der Erholung der Wirtschaft wieder höher ausfallen. Dafür würde eine Reihe von Konjunkturdaten sprechen, die sich zuletzt verbessert hätten. Damit bleibe China laut Aussagen von Aurubis der dominante Faktor am globalen Kupfermarkt. Das Reich der Mitte habe gemäß Daten des Word Bureau of Metal Statistics in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Nachfrageanteil von 43% gehabt.
Dagegen bleibe die Lage auf der Angebotsseite schwierig. So habe der Vorstandsvorsitzende von Codelco davon gesprochen, dass die Inbetriebnahme von neuen Projekten in den nächsten Jahren die größte Herausforderung für die Minenindustrie darstelle. Dabei dürfte er die steigenden Produktionskosten im Hinterkopf gehabt haben, die aufgrund höherer Energie- und Lohnkosten zunehmen würden. Um einen neuerlichen Streik zu vermeiden, habe der Minenbetreiber BHP Billiton (ISIN GB0000566504/ WKN 908101) frühzeitig Gespräche mit der Gewerkschaft der weltweit größten Kupfermine, Escondida in Chile, aufgenommen. Der aktuelle Tarifvertrag laufe im nächsten Jahr aus. (28.11.2012/ac/a/m)
Dort seien hochrangige Vertreter sowohl von der Produzenten- als auch Abnehmerseite vertreten. Laut Einschätzung von Aurubis (ISIN DE0006766504/ WKN 676650), dem weltweit zweitgrößten Kupferschmelzer, werde die Kupfernachfrage in China im nächsten Jahr dank der Erholung der Wirtschaft wieder höher ausfallen. Dafür würde eine Reihe von Konjunkturdaten sprechen, die sich zuletzt verbessert hätten. Damit bleibe China laut Aussagen von Aurubis der dominante Faktor am globalen Kupfermarkt. Das Reich der Mitte habe gemäß Daten des Word Bureau of Metal Statistics in den ersten neun Monaten dieses Jahres einen Nachfrageanteil von 43% gehabt.
Dagegen bleibe die Lage auf der Angebotsseite schwierig. So habe der Vorstandsvorsitzende von Codelco davon gesprochen, dass die Inbetriebnahme von neuen Projekten in den nächsten Jahren die größte Herausforderung für die Minenindustrie darstelle. Dabei dürfte er die steigenden Produktionskosten im Hinterkopf gehabt haben, die aufgrund höherer Energie- und Lohnkosten zunehmen würden. Um einen neuerlichen Streik zu vermeiden, habe der Minenbetreiber BHP Billiton (ISIN GB0000566504/ WKN 908101) frühzeitig Gespräche mit der Gewerkschaft der weltweit größten Kupfermine, Escondida in Chile, aufgenommen. Der aktuelle Tarifvertrag laufe im nächsten Jahr aus. (28.11.2012/ac/a/m)
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