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Hohe Volatilität verunsichert Privatanleger
08.08.12 12:14
comdirect bank
Quickborn (www.fondscheck.de) - Die Privatanleger in Deutschland haben sich im Juli von der Ungewissheit an den Finanzmärkten beeinflussen lassen und die meiste Zeit zurückhaltend agiert, so die Analysten der comdirect bank.
In den ersten drei Handelswochen hätten sie auf klare Signale gewartet und bei steigenden Kursen nur moderat Aktien gekauft. Nach dem starken Rücksetzer des DAX in der letzten Handelswoche sei die Kaufaktivität deutlich angestiegen, als viele Privatanleger die günstigen Kurse zum Einstieg genutzt und anschließend vermehrt Gewinne realisiert hätten. Auf Monatssicht hätten sich bei Aktien Käufe und Verkäufe die Waage gehalten, über alle Anlageklassen hinweg sei die Verkaufsbereitschaft aber erneut höher als die Kaufbereitschaft gewesen. Der comdirect Brokerage Index sei auf 96,1 Punkte (Juni: 94,9 Punkte) gestiegen, liege aber weiter unter der Marke von 100 Punkten.
Zu den meistgehandelten Titeln hätten Banken- und Automobilwerte gezählt. Im Fokus hätten vor allem die Aktien von Deutscher Bank, Commerzbank und Daimler gestanden. Die Präsentation der Halbjahresbilanz und die Ankündigung des Personalabbaus bei der Deutschen Bank hätten zu erhöhter Handelsaktivität geführt. In die Liste der Top-5-Käufe hätten es auch Apple und Thyssen-Krupp geschafft. E.ON-Papiere seien vermehrt verkauft worden. Der Brokerage Index für die Anlageklasse Aktien sei auf 100,7 Punkte (Juni: 112,2 Punkte) gesunken. "Die Ungewissheit, wie es mit der europäischen Schuldenkrise weitergeht, liegt wie ein Schatten über den Märkten. Die hohe Volatilität verunsichert viele Privatanleger und führt zu Zurückhaltung. Ein eindeutiger Handelstrend ist derzeit nicht erkennbar", sage Stefan Wolf, Produktmanager Trading von comdirect.
Der Brokerage Index für Rentenpapiere sei zum vierten Mal in Folge leicht auf 45,6 Punkte angestiegen (Juni: 39,1 Punkte), signalisiere aber auch weiterhin eine deutliche Verkaufstendenz. Wie schon im Vormonat seien als Folge des Zwangsumtauschs auch im Juli gleich fünf Griechenland-Bonds die meistverkauften Anleihen gewesen. Auch Fonds seien überwiegend verkauft worden. Der Index für diese Anlageklasse habe leicht auf 53,9 Punkte zugelegt. Im Vormonat habe der Wert bei 52,1 Punkten gelegen und damit ebenfalls eine erhöhte Verkaufsbereitschaft der Anleger widergespiegelt. (08.08.2012/fc/a/m)
In den ersten drei Handelswochen hätten sie auf klare Signale gewartet und bei steigenden Kursen nur moderat Aktien gekauft. Nach dem starken Rücksetzer des DAX in der letzten Handelswoche sei die Kaufaktivität deutlich angestiegen, als viele Privatanleger die günstigen Kurse zum Einstieg genutzt und anschließend vermehrt Gewinne realisiert hätten. Auf Monatssicht hätten sich bei Aktien Käufe und Verkäufe die Waage gehalten, über alle Anlageklassen hinweg sei die Verkaufsbereitschaft aber erneut höher als die Kaufbereitschaft gewesen. Der comdirect Brokerage Index sei auf 96,1 Punkte (Juni: 94,9 Punkte) gestiegen, liege aber weiter unter der Marke von 100 Punkten.
Zu den meistgehandelten Titeln hätten Banken- und Automobilwerte gezählt. Im Fokus hätten vor allem die Aktien von Deutscher Bank, Commerzbank und Daimler gestanden. Die Präsentation der Halbjahresbilanz und die Ankündigung des Personalabbaus bei der Deutschen Bank hätten zu erhöhter Handelsaktivität geführt. In die Liste der Top-5-Käufe hätten es auch Apple und Thyssen-Krupp geschafft. E.ON-Papiere seien vermehrt verkauft worden. Der Brokerage Index für die Anlageklasse Aktien sei auf 100,7 Punkte (Juni: 112,2 Punkte) gesunken. "Die Ungewissheit, wie es mit der europäischen Schuldenkrise weitergeht, liegt wie ein Schatten über den Märkten. Die hohe Volatilität verunsichert viele Privatanleger und führt zu Zurückhaltung. Ein eindeutiger Handelstrend ist derzeit nicht erkennbar", sage Stefan Wolf, Produktmanager Trading von comdirect.
Der Brokerage Index für Rentenpapiere sei zum vierten Mal in Folge leicht auf 45,6 Punkte angestiegen (Juni: 39,1 Punkte), signalisiere aber auch weiterhin eine deutliche Verkaufstendenz. Wie schon im Vormonat seien als Folge des Zwangsumtauschs auch im Juli gleich fünf Griechenland-Bonds die meistverkauften Anleihen gewesen. Auch Fonds seien überwiegend verkauft worden. Der Index für diese Anlageklasse habe leicht auf 53,9 Punkte zugelegt. Im Vormonat habe der Wert bei 52,1 Punkten gelegen und damit ebenfalls eine erhöhte Verkaufsbereitschaft der Anleger widergespiegelt. (08.08.2012/fc/a/m)


