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Industriemetalle nachlassende Dynamik bei den chinesischen Kupferimporten
10.04.12 15:49
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Metallpreise stehen zum Handelsauftakt nach den Osterfeiertagen mehrheitlich unter Druck und geben nach, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Kupfer falle unter die Marke von 8.300 USD je Tonne und notiere damit auf einem Monatstief. Wie die chinesische Zollbehörde mitgeteilt habe, seien die Kupfereinfuhren im März im Vergleich zum Vormonat leicht um 4,6% auf 462,2 Tsd. Tonnen zurückgegangen. Dies habe sich bereits in den letzten Wochen und Monaten angedeutet und sollte daher nicht überrascht haben: Stark gestiegene Vorräte in den Lagerhäusern der SHFE hätten darauf schließen lassen, dass China in den Monaten zuvor über Bedarf Kupfer importiert habe.
Zudem habe es auch im März keine attraktiven Arbitragemöglichkeiten zwischen den Börsen in London und Shanghai gegeben. Grund zur Sorge über eine Abschwächung der Wachstumsdynamik in China nach den Daten sei nach Erachten der Analysten verfrüht, da die Kupfereinfuhren mehr als 50% über dem Niveau des Vorjahres gelegen hätten. Dennoch würden die Analysten auch in den kommenden Monaten von einer Abschwächung der Dynamik ausgehen, was deutlich steigenden Preisen entgegenstehen könnte.
Bereits gestern sei bekannt geworden, dass die Inflationsrate im März stärker als erwartet auf 3,6% gestiegen sei. Dies verringere die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik in China und dürfte ebenfalls zum heutigen Preisrückgang beitragen. Die Ausweitung der Netto-Long-Positionen auf den höchsten Stand seit Anfang August berge zudem die Gefahr einer weiteren Preiskorrektur, sollten die spekulativen Finanzanleger Gewinne mitnehmen. (10.04.2012/ac/a/m)
Kupfer falle unter die Marke von 8.300 USD je Tonne und notiere damit auf einem Monatstief. Wie die chinesische Zollbehörde mitgeteilt habe, seien die Kupfereinfuhren im März im Vergleich zum Vormonat leicht um 4,6% auf 462,2 Tsd. Tonnen zurückgegangen. Dies habe sich bereits in den letzten Wochen und Monaten angedeutet und sollte daher nicht überrascht haben: Stark gestiegene Vorräte in den Lagerhäusern der SHFE hätten darauf schließen lassen, dass China in den Monaten zuvor über Bedarf Kupfer importiert habe.
Zudem habe es auch im März keine attraktiven Arbitragemöglichkeiten zwischen den Börsen in London und Shanghai gegeben. Grund zur Sorge über eine Abschwächung der Wachstumsdynamik in China nach den Daten sei nach Erachten der Analysten verfrüht, da die Kupfereinfuhren mehr als 50% über dem Niveau des Vorjahres gelegen hätten. Dennoch würden die Analysten auch in den kommenden Monaten von einer Abschwächung der Dynamik ausgehen, was deutlich steigenden Preisen entgegenstehen könnte.
Bereits gestern sei bekannt geworden, dass die Inflationsrate im März stärker als erwartet auf 3,6% gestiegen sei. Dies verringere die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Lockerung der Geldpolitik in China und dürfte ebenfalls zum heutigen Preisrückgang beitragen. Die Ausweitung der Netto-Long-Positionen auf den höchsten Stand seit Anfang August berge zudem die Gefahr einer weiteren Preiskorrektur, sollten die spekulativen Finanzanleger Gewinne mitnehmen. (10.04.2012/ac/a/m)
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