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Inflationsängste berechtigt?
31.01.11 09:53
Rohstoff-Trader
Gerbrunn (aktiencheck.de AG) - Die weltweit steigenden Inflationsquoten bereiten Anlegern und Ländern immer mehr Sorgen, so die Experten von "Rohstoff-Trader".
Die Verbraucherpreise in China seien verglichen zum Vorjahr um 4,6 Prozent gestiegen. Brasilien habe einen Anstieg von 5,9 Prozent und Indien sagenhafte 8,3 Prozent verzeichnet.
Die steigenden Verbraucherpreise würden sich aber nicht nur auf die Emerging Markets beschränken. Auch England müsse einen deutlichen Anstieg feststellen. Die Frage stelle sich nun: Was tun, wenn die Inflationsquote weiter ansteige?
Die Meinungen unter den Experten seien hinsichtlich der Inflationsängste unterschiedlicher denn je. Grundsätzlich sollte man bei stark steigenden Inflationsquoten raus aus niedrig verzinsten Geldanlagen. Eine Anleihe mit einem Zins von 3 Prozent bei einer Inflationsquote von 8 Prozent könne auch als Geldvernichtung angesehen werden. Anleihen hätten vor allem einen Nachteil: Bei steigender Inflation folge meist eine Erhöhung der Leitzinsen, was den Anleihenkurs erheblich drücke. Bei starken Inflationsphasen hätten Anleihen zum Teil eine Performance vom über minus 4 Prozent aufgewiesen. Die Alternative, das Geld auf dem Girokonto, dem Sparbuch oder in Tagesgeldkonten zu haben bringe zwar den Vorteil mit sich, schnellen Zugriff auf das Geld zu haben, doch auch hier werde die hohe Inflationsquote nicht ausgeglichen.
Zu den besseren Alternativen würden Aktien und Rohstoffinvestments gehören. Meist seien es, wie momentan auch sichtbar, steigende Rohstoffpreise die die Inflationsquote anheben lassen würden. Die Historie zeige, dass in Inflationsphasen Rohstoffinvestments überwiegend eine positive Rendite hätten erzielen können. Mit Engagements in Rohstoffen könne man meistens davon ausgehen, die Inflationsphase ohne Verluste zu überstehen.
Neben Rohstoffinvestments würden auch Aktien als guter Inflationsschutz gelten. Aktien würden als Sachwerte gesehen und hätten in Inflationsphasen, wie Rohstoffe auch, das Vermögen sichern können. In der Tat habe die Performance der Aktien bei einer hohen Inflation (5 bis 10 Prozent) bei 2 bis 4 Prozent gelegen. Steige die Inflation extrem an, seien Rohstoffinvestments die bessere Alternative. Bei hohen Inflationsquoten sei es deshalb auch ratsam nach Unternehmen zu suchen, die eine weltweite Spitzenstellung in ihrem Sektor besitzen und eine hohe Preismacht hätten.
Inflationsängste seien bei stark steigenden Rohstoffpreisen berechtigt, doch könne man sich nicht nur absichern, sondern auch davon profitieren. (31.01.2011/ac/a/m)
Die Verbraucherpreise in China seien verglichen zum Vorjahr um 4,6 Prozent gestiegen. Brasilien habe einen Anstieg von 5,9 Prozent und Indien sagenhafte 8,3 Prozent verzeichnet.
Die steigenden Verbraucherpreise würden sich aber nicht nur auf die Emerging Markets beschränken. Auch England müsse einen deutlichen Anstieg feststellen. Die Frage stelle sich nun: Was tun, wenn die Inflationsquote weiter ansteige?
Zu den besseren Alternativen würden Aktien und Rohstoffinvestments gehören. Meist seien es, wie momentan auch sichtbar, steigende Rohstoffpreise die die Inflationsquote anheben lassen würden. Die Historie zeige, dass in Inflationsphasen Rohstoffinvestments überwiegend eine positive Rendite hätten erzielen können. Mit Engagements in Rohstoffen könne man meistens davon ausgehen, die Inflationsphase ohne Verluste zu überstehen.
Neben Rohstoffinvestments würden auch Aktien als guter Inflationsschutz gelten. Aktien würden als Sachwerte gesehen und hätten in Inflationsphasen, wie Rohstoffe auch, das Vermögen sichern können. In der Tat habe die Performance der Aktien bei einer hohen Inflation (5 bis 10 Prozent) bei 2 bis 4 Prozent gelegen. Steige die Inflation extrem an, seien Rohstoffinvestments die bessere Alternative. Bei hohen Inflationsquoten sei es deshalb auch ratsam nach Unternehmen zu suchen, die eine weltweite Spitzenstellung in ihrem Sektor besitzen und eine hohe Preismacht hätten.
Inflationsängste seien bei stark steigenden Rohstoffpreisen berechtigt, doch könne man sich nicht nur absichern, sondern auch davon profitieren. (31.01.2011/ac/a/m)


