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Internationale Aktienmärkte auf Achterbahnfahrt im Oktober
12.11.14 14:27
Veritas Investment
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die internationalen Aktienmärkte waren im Oktober einer Achterbahnfahrt mit heftigen Ab- und Aufwärtsbewegungen ausgesetzt, so die Experten von Veritas Investment.
Eine Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums, die Krisenherde Irak und Syrien, Sorgen vor einer Ausbreitung von Ebola und die Furcht vor einem Konjunktureinbruch in der Eurozone hätten die Aktienmärkte belastet. Auch die Euro-Krise habe, erkennbar an dem steilen Zinsanstieg in den Peripherieländern, wieder auf der Agenda gestanden. Gegen Monatsende hätten sich die Aktienkurse wieder erholt, auch weil die EZB im Rahmen der Stresstestergebnisse den europäischen Banken insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt habe. Die Kapitalpolster seien bei den meisten geprüften Banken trotz notleidender Kredite ausreichend. Erwartungsgemäß habe die US-Notenbank ihre milliardenschweren Konjunkturspritzen im Oktober eingestellt. Mit einem Feuerwerk hätten die Börsen auf die Ausweitung der Anleihekäufe durch die japanische Notenbank reagiert.
Die konjunkturelle Situation im Euroraum habe sich in den letzten Monaten merklich eingetrübt. Im abgelaufenen dritten Quartal habe sich die Stimmung verschlechtert, was sich sowohl an sinkenden Einkaufsmanagerindices und schwächerem Wirtschaftswachstum, als auch an einer sinkenden Zuversicht der Verbraucher zeige. Beim europäischen Schwergewicht Deutschland zeige sich die konjunkturelle Abschwächung unter anderem am ifo-Index und der Industrieproduktion, welche beide deutlich nachgegeben hätten. Im Gegensatz dazu habe die US-Wirtschaft im dritten Quartal ihren Wachstumskurs beibehalten können und sei um 3,5 Prozent gewachsen. Mit einem Plus von 7,8 Prozent seien die Exporte überraschend stark gewesen und würden zeigen, dass sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie sichtbar verbessert habe.
Das Auseinanderdriften der konjunkturellen Entwicklung in den USA auf der einen Seite und in Europa auf der anderen Seite habe sich im vergangenen Monat auch auf den Aktienmärkten widergespiegelte. So würden Aktien in den USA trotz ihrer hohen Bewertung gegenüber dem historischen Durchschnitt weiterhin nachgefragt. So sei der S&P 500 um rund 3,1 Prozent gestiegen, während der europäische Aktienindex STOXX 600, welcher die größten börsennotierten Unternehmen abbilde, um rund 1,7 Prozent nachgegeben habe. (Stand vom 31.10.2014) (12.11.2014/fc/a/m)
Eine Verlangsamung des Weltwirtschaftswachstums, die Krisenherde Irak und Syrien, Sorgen vor einer Ausbreitung von Ebola und die Furcht vor einem Konjunktureinbruch in der Eurozone hätten die Aktienmärkte belastet. Auch die Euro-Krise habe, erkennbar an dem steilen Zinsanstieg in den Peripherieländern, wieder auf der Agenda gestanden. Gegen Monatsende hätten sich die Aktienkurse wieder erholt, auch weil die EZB im Rahmen der Stresstestergebnisse den europäischen Banken insgesamt ein gutes Zeugnis ausgestellt habe. Die Kapitalpolster seien bei den meisten geprüften Banken trotz notleidender Kredite ausreichend. Erwartungsgemäß habe die US-Notenbank ihre milliardenschweren Konjunkturspritzen im Oktober eingestellt. Mit einem Feuerwerk hätten die Börsen auf die Ausweitung der Anleihekäufe durch die japanische Notenbank reagiert.
Die konjunkturelle Situation im Euroraum habe sich in den letzten Monaten merklich eingetrübt. Im abgelaufenen dritten Quartal habe sich die Stimmung verschlechtert, was sich sowohl an sinkenden Einkaufsmanagerindices und schwächerem Wirtschaftswachstum, als auch an einer sinkenden Zuversicht der Verbraucher zeige. Beim europäischen Schwergewicht Deutschland zeige sich die konjunkturelle Abschwächung unter anderem am ifo-Index und der Industrieproduktion, welche beide deutlich nachgegeben hätten. Im Gegensatz dazu habe die US-Wirtschaft im dritten Quartal ihren Wachstumskurs beibehalten können und sei um 3,5 Prozent gewachsen. Mit einem Plus von 7,8 Prozent seien die Exporte überraschend stark gewesen und würden zeigen, dass sich die internationale Wettbewerbsfähigkeit der US-Industrie sichtbar verbessert habe.
Das Auseinanderdriften der konjunkturellen Entwicklung in den USA auf der einen Seite und in Europa auf der anderen Seite habe sich im vergangenen Monat auch auf den Aktienmärkten widergespiegelte. So würden Aktien in den USA trotz ihrer hohen Bewertung gegenüber dem historischen Durchschnitt weiterhin nachgefragt. So sei der S&P 500 um rund 3,1 Prozent gestiegen, während der europäische Aktienindex STOXX 600, welcher die größten börsennotierten Unternehmen abbilde, um rund 1,7 Prozent nachgegeben habe. (Stand vom 31.10.2014) (12.11.2014/fc/a/m)


