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Invesco Global Structured Equity Fund: Anlagetipp der Woche - Fondsanalyse
07.04.14 11:00
Euro fondsxpress
München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" empfehlen den Invesco Global Structured Equity Fund (ISIN LU0267984937 / WKN A0LELN, USD; ISIN LU0482497954 / WKN A1CV2N, Euro hedged) als Anlagetipp der Woche.
Michael Fraikin habe BWL an den Hochschulen in Reutlingen sowie Middlesex und der London School of Economics studiert. Fraikin sei 1991 bei der Commerzbank im Investmentbanking gestartet und dann quantitativer Aktienanalyst geworden. 1997 sei er zu Invesco gewechselt und sei dort für verschiedene quantitative Strategien zuständig.
Die Invesco-Quant-Strategien hätten sich bewährt. Etwas im Schatten des bekannten European Structured Equity Funds (ISIN LU0119750205 / WKN 796421) stehe sein globales Pendant. Gleichwohl sei der Invesco Global Structured Equity Fund auch einen Blick wert. Der von Michael Fraikin gemanagte Fonds sei noch einmal eine Spur defensiver als der Europa-Fonds. Der Fonds werde ebenfalls nach einer Quant-Strategie gemanagt, deren Wurzeln bis in die frühen 80er Jahre zurückgehen würden. Invesco verwalte in dieser Strategie rund 20 Milliarden Euro.
Der Auswahlprozess der Aktien bestehe aus vier Säulen. Dies seien: Gewinnrevisionen, Relative Stärke, Managementverhalten und Bewertung. Diese vier Bausteine habe Invesco als besonders wichtig für die Wertentwicklung von Aktien identifiziert. Jeder Baustein bestehe aus verschiedenen Indikatoren, die alle quantifizierbar und damit vergleichbar gemacht würden. So würden sich laut Fraikin beispielsweise im Bereich Managementverhalten durch die Betrachtung der Eigen- und Fremdkapitalposition eines Unternehmens und deren Entwicklung Rückschlüsse auf das Verhalten und die Ziele der Firmenlenker ziehen lassen.
Genau genommen suche Invesco bei Aktien die gleichen Eigenschaften wie viele andere aktive Manager auch: gute Bilanzen, stetige Cashflows und Gewinne sowie nachhaltige Dividendenrenditen. Betrachtet werde vom Invesco-Quant-Team aber auch die markttechnische Entwicklung. Weise eine Aktie derzeit relative Stärke auf oder stehe eine Trendumkehr bevor? Grundsätzlich mache Fraikin also nicht so viel anders als viele andere Fondsmanager.
"Nur verlassen wir uns in erster Linie auf die Kennzahlen der Aktien und schalten Bauchentscheidungen ganz aus", meine Fraikin. Das wirke sich auch auf die Portfoliokonstruktion aus. Lieblinge des Fondsmanagers gebe es nicht. Auch hier würden klare Regeln herrschen. Eine Aktie werde mit maximal zwei Prozent, ein Sektor mit 25 und ein Land mit maximal 40 Prozent gewichtet.
Laut dem Invesco-Manager sei erwiesen, dass wenig schwankende Wertpapiere über einen gesamten Wirtschaftszyklus ein besseres Chance/Risiko-Verhältnis aufweisen würden als stark schwankende Aktien. Die Konzentration auf wenig schwankungsanfällige Aktien führe auch zu einer ganz anderen Branchengewichtung im Invesco-Fonds.
Im All-Cap-Fonds würden sich folglich tendenziell defensive Branchen finden. Aktuell seien beispielsweise Pharmawerte am höchsten gewichtet. Mit 20 Prozent Gewicht seien sie in etwa doppelt so hoch wie im MSCI World gewichtet. Und auch auf Länderebene würden sich die Gewichte erheblich unterscheiden. Die USA seien anstatt mit etwa 55 Prozent nur mit 35 Prozent gewichtet. Stark schwankende Banken hingegen würden stark untergewichtet.
Wie komplett anders der Fonds im Gegensatz zum Index aufgestellt sei, zeige die Active-Share-Kennziffer. Damit bezeichne man den Anteil der Aktien, die nicht im Index seien. Mit gut 95 Prozent sei sie sehr hoch. Der Fonds habe derzeit 87 Werte im Portfolio.
Das Konzept sei seit über 30 Jahren bewährt. Wer einen defensiven globalen Fonds suche, fahre mit dem Invesco Global Structured Equity gut.
Für die Experten von "Euro fondsxpress" ist der Invesco Global Structured Equity Fund ein Anlagetipp der Woche. (Ausgabe 14 vom 04.04.2014) (07.04.2014/fc/a/f)
Michael Fraikin habe BWL an den Hochschulen in Reutlingen sowie Middlesex und der London School of Economics studiert. Fraikin sei 1991 bei der Commerzbank im Investmentbanking gestartet und dann quantitativer Aktienanalyst geworden. 1997 sei er zu Invesco gewechselt und sei dort für verschiedene quantitative Strategien zuständig.
Die Invesco-Quant-Strategien hätten sich bewährt. Etwas im Schatten des bekannten European Structured Equity Funds (ISIN LU0119750205 / WKN 796421) stehe sein globales Pendant. Gleichwohl sei der Invesco Global Structured Equity Fund auch einen Blick wert. Der von Michael Fraikin gemanagte Fonds sei noch einmal eine Spur defensiver als der Europa-Fonds. Der Fonds werde ebenfalls nach einer Quant-Strategie gemanagt, deren Wurzeln bis in die frühen 80er Jahre zurückgehen würden. Invesco verwalte in dieser Strategie rund 20 Milliarden Euro.
Der Auswahlprozess der Aktien bestehe aus vier Säulen. Dies seien: Gewinnrevisionen, Relative Stärke, Managementverhalten und Bewertung. Diese vier Bausteine habe Invesco als besonders wichtig für die Wertentwicklung von Aktien identifiziert. Jeder Baustein bestehe aus verschiedenen Indikatoren, die alle quantifizierbar und damit vergleichbar gemacht würden. So würden sich laut Fraikin beispielsweise im Bereich Managementverhalten durch die Betrachtung der Eigen- und Fremdkapitalposition eines Unternehmens und deren Entwicklung Rückschlüsse auf das Verhalten und die Ziele der Firmenlenker ziehen lassen.
Genau genommen suche Invesco bei Aktien die gleichen Eigenschaften wie viele andere aktive Manager auch: gute Bilanzen, stetige Cashflows und Gewinne sowie nachhaltige Dividendenrenditen. Betrachtet werde vom Invesco-Quant-Team aber auch die markttechnische Entwicklung. Weise eine Aktie derzeit relative Stärke auf oder stehe eine Trendumkehr bevor? Grundsätzlich mache Fraikin also nicht so viel anders als viele andere Fondsmanager.
Laut dem Invesco-Manager sei erwiesen, dass wenig schwankende Wertpapiere über einen gesamten Wirtschaftszyklus ein besseres Chance/Risiko-Verhältnis aufweisen würden als stark schwankende Aktien. Die Konzentration auf wenig schwankungsanfällige Aktien führe auch zu einer ganz anderen Branchengewichtung im Invesco-Fonds.
Im All-Cap-Fonds würden sich folglich tendenziell defensive Branchen finden. Aktuell seien beispielsweise Pharmawerte am höchsten gewichtet. Mit 20 Prozent Gewicht seien sie in etwa doppelt so hoch wie im MSCI World gewichtet. Und auch auf Länderebene würden sich die Gewichte erheblich unterscheiden. Die USA seien anstatt mit etwa 55 Prozent nur mit 35 Prozent gewichtet. Stark schwankende Banken hingegen würden stark untergewichtet.
Wie komplett anders der Fonds im Gegensatz zum Index aufgestellt sei, zeige die Active-Share-Kennziffer. Damit bezeichne man den Anteil der Aktien, die nicht im Index seien. Mit gut 95 Prozent sei sie sehr hoch. Der Fonds habe derzeit 87 Werte im Portfolio.
Das Konzept sei seit über 30 Jahren bewährt. Wer einen defensiven globalen Fonds suche, fahre mit dem Invesco Global Structured Equity gut.
Für die Experten von "Euro fondsxpress" ist der Invesco Global Structured Equity Fund ein Anlagetipp der Woche. (Ausgabe 14 vom 04.04.2014) (07.04.2014/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 86,84 $ | 86,49 $ | 0,35 $ | +0,40% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0267984937 | A0LELN | 74,16 € | 61,31 € | |
Werte im Artikel



