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Invesco Pan European Structured Equity-Fonds: Anlagetipp der Woche
05.11.12 08:55
Euro fondsxpress
München (www.fondscheck.de) - Die Experten von "Euro fondsxpress" stellen den Invesco Pan European Structured Equity-Fonds (ISIN LU0119750205 / WKN 796421) als Anlagetipp der Woche vor.
Genauso wie viele Wege nach Rom führen würden, gebe es die unterschiedlichsten Strategien, um dem Markt das berühmte Alpha zu entlocken. Oder auf gut Deutsch: den Vergleichsindex zu schlagen. Die einen würden es mit mutigen Investmententscheidungen versuchen, die anderen würden einem systematischen Prozess folgen. Beides habe Vor- und Nachteile. Jedoch hätten die strukturierten Ansätze, wie sie etwa im Invesco Pan European Structured Equity umgesetzt würden, entscheidende Vorteile. Krasse Fehlentscheidungen kämen so gut wie gar nicht vor. Daher sei die Entwicklung solcher quantitativ getriebenen Fonds in der Regel viel stabiler als die von vermeintlichen Starmanagern, die oft genug nach ein paar guten Jahren wieder in der Versenkung verschwinden würden.
Im Invesco-Fonds würden inzwischen 30 Jahre Erfahrung und Entwicklungsarbeit stecken - was sich auszahle. Der Invesco Pan European Structured Equity gehöre zu den Konstanten unter den Europa-Fonds. Euro-FondsNote 1 unterstreiche dies. Wie gut das Konzept funktioniere, zeige das Jahr 2011. Die europäischen Aktien hätten das Jahr mit einem Minus von gut acht Prozent beendet. Die beiden Invesco-Manager Michael Fraikin und Thorsten Paarmann hätten ein leichtes Plus von 0,5 Prozent erreicht. Geschafft habe das Duo dies durch die Kombination von strikter Risikokontrolle und dem Fokus auf Qualitätsaktien.
Risikokontrolle heiße für Paarmann Volatilitätssteuerung. Denn er und das Invesco-Team hätten herausgefunden, dass schwankungsintensive Titel keinen Mehrwert bringen würden, egal wie man sie gewichte. Daher würden Paarmann und Fraikin immer nach den attraktivsten europäischen Aktien suchen, die gleichzeitig ein unterdurchschnittliches Marktrisiko hätten. Also weniger als der Gesamtmarkt schwanken. Daher würden beim Invesco-Ansatz oftmals die großen Indexschwergewichte außen vor bleiben. "Die Benchmark spielt für uns überhaupt keine Rolle", betone Paarmann. Die Titelgewichtungen im Referenzindex würden keine Rolle spielen, nur die Invesco-eigenen Risiko- und Ertragsprognosen seien entscheidend. Sie würden auf einem quantitativen Aktienauswahlmodell basieren.
Der ganze Prozess führe dazu, dass die so genannte Active-Share-Quote mit 75 bis 80 Prozent recht hoch sei. Hier liege laut Paarmann ein entscheidender Unterschied zu den Minimum-Varianz-Ansätzen. Denn bei diesen Fonds würden alle am Markt verfügbaren Aktien berücksichtigt und nur neu - anhand ihres Risikos und den Korrelationen untereinander gewichtet. Bei diesem ansonsten ähnlichen risikooptimierten Ansatz solle der Mehrertrag aus der Neugewichtung kommen.
Beim Invesco Pan European Structured Equity stamme das Alpha klar aus der Einzeltitelauswahl. Die Volasteuerung trage ihr Übriges dazu bei. Denn dadurch würden Aktien, die sich im Abwärtstrend befänden, aus dem Fonds fallen. So wie etwa 2008 die Bankaktien. Sie seien frühzeitig aus dem Fonds geflogen. Dafür seien dann sehr defensive Versorger zum Zug gekommen.
Gleichwohl gebe es bei der Vorgehensweise von Paarmann auch Phasen, wo der Fonds dem Markt hinterherhinke. So wie es 2009 der Fall gewesen sei. "Da liefen vor allem qualitativ schlechte Aktien, wie etwa Infineon, die kurz vor der Insolvenz standen und sich trotzdem in kürzester Zeit verzehnfacht haben", sage Paarmann. Andererseits glänze der Fonds regelmäßig in Krisenphasen, wo er die Abwärtsbewegung deutlich abmildere.
Invesco bietet mit dem Pan European Structured Equity ein überzeugendes Produkt, so die Experten von "Euro fondsxpress". Er liefere bislang längerfristig eine deutliche Outperformance gegenüber dem MSCI Europe, ein bekanntlich schwer zu schlagender Gegner. (Ausgabe 44 vom 02.11.2012) (05.11.2012/fc/a/f)
Genauso wie viele Wege nach Rom führen würden, gebe es die unterschiedlichsten Strategien, um dem Markt das berühmte Alpha zu entlocken. Oder auf gut Deutsch: den Vergleichsindex zu schlagen. Die einen würden es mit mutigen Investmententscheidungen versuchen, die anderen würden einem systematischen Prozess folgen. Beides habe Vor- und Nachteile. Jedoch hätten die strukturierten Ansätze, wie sie etwa im Invesco Pan European Structured Equity umgesetzt würden, entscheidende Vorteile. Krasse Fehlentscheidungen kämen so gut wie gar nicht vor. Daher sei die Entwicklung solcher quantitativ getriebenen Fonds in der Regel viel stabiler als die von vermeintlichen Starmanagern, die oft genug nach ein paar guten Jahren wieder in der Versenkung verschwinden würden.
Im Invesco-Fonds würden inzwischen 30 Jahre Erfahrung und Entwicklungsarbeit stecken - was sich auszahle. Der Invesco Pan European Structured Equity gehöre zu den Konstanten unter den Europa-Fonds. Euro-FondsNote 1 unterstreiche dies. Wie gut das Konzept funktioniere, zeige das Jahr 2011. Die europäischen Aktien hätten das Jahr mit einem Minus von gut acht Prozent beendet. Die beiden Invesco-Manager Michael Fraikin und Thorsten Paarmann hätten ein leichtes Plus von 0,5 Prozent erreicht. Geschafft habe das Duo dies durch die Kombination von strikter Risikokontrolle und dem Fokus auf Qualitätsaktien.
Der ganze Prozess führe dazu, dass die so genannte Active-Share-Quote mit 75 bis 80 Prozent recht hoch sei. Hier liege laut Paarmann ein entscheidender Unterschied zu den Minimum-Varianz-Ansätzen. Denn bei diesen Fonds würden alle am Markt verfügbaren Aktien berücksichtigt und nur neu - anhand ihres Risikos und den Korrelationen untereinander gewichtet. Bei diesem ansonsten ähnlichen risikooptimierten Ansatz solle der Mehrertrag aus der Neugewichtung kommen.
Beim Invesco Pan European Structured Equity stamme das Alpha klar aus der Einzeltitelauswahl. Die Volasteuerung trage ihr Übriges dazu bei. Denn dadurch würden Aktien, die sich im Abwärtstrend befänden, aus dem Fonds fallen. So wie etwa 2008 die Bankaktien. Sie seien frühzeitig aus dem Fonds geflogen. Dafür seien dann sehr defensive Versorger zum Zug gekommen.
Gleichwohl gebe es bei der Vorgehensweise von Paarmann auch Phasen, wo der Fonds dem Markt hinterherhinke. So wie es 2009 der Fall gewesen sei. "Da liefen vor allem qualitativ schlechte Aktien, wie etwa Infineon, die kurz vor der Insolvenz standen und sich trotzdem in kürzester Zeit verzehnfacht haben", sage Paarmann. Andererseits glänze der Fonds regelmäßig in Krisenphasen, wo er die Abwärtsbewegung deutlich abmildere.
Invesco bietet mit dem Pan European Structured Equity ein überzeugendes Produkt, so die Experten von "Euro fondsxpress". Er liefere bislang längerfristig eine deutliche Outperformance gegenüber dem MSCI Europe, ein bekanntlich schwer zu schlagender Gegner. (Ausgabe 44 vom 02.11.2012) (05.11.2012/fc/a/f)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 30,44 € | 30,57 € | -0,13 € | -0,43% | 17.04./08:11 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| LU0119750205 | 796421 | 30,99 € | 25,75 € | |


