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Investmentfonds: Rückblick 2016 und Ausblick 2017


18.01.17 11:51
F&V Fondscenter AG

Berlin (www.fondscheck.de) - Trotz diverser Überraschungen (Stichworte: Irritation um die chinesische Wirtschaft zu Jahresbeginn, Brexit, Trump, Ölpreis seit dem Tief im Februar mehr als verdoppelt) endete das Jahr 2016 ähnlich wie 2015: Globale Aktienfonds lieferten ein "ordentliches" Ergebnis, berichten die Experten der F&V Fondscenter AG.

Mit Rentenfonds, die auch Hochzinsanleihen einsetzen würden, seien ebenfalls ansprechende Ergebnisse zu erzielen gewesen. Da aber Überraschungen und deren Auswirkung an der Börse nicht vorhersehbar seien, seien einige Manager flexibler Mischfonds mehrfach auf dem falschen Fuß erwischt worden. Andere hingegen hätten (diesmal) das nötige Glück gehabt und die sich bietenden Gelegenheiten nutzen können. Die Ergebnisse solcher Fonds lägen damit erneut zwischen "tiefrot" und "erstaunlich gut" und würden damit den wiederholten Hinweis "Mischfonds gut zu mischen", d.h. auf eine größere Zahl unterschiedlicher Manager und Strategien zu setzen, bestätigen.

Im längerfristigen Rückblick sei festzustellen, dass trotz diverser Krisen und fast vergessener euphorischer Phasen (Ende der 90er Jahre) die Börse über Jahrzehnte immer wieder zu einem attraktiven und überzeugenden Trend zurückgekehrt sei. Über zehn, 20 und 30 Jahre habe der Weltaktienindex Ergebnisse um 7% p.a. geliefert - trotz mehr als zehn größerer zwischenzeitlicher Rückschläge, davon zwei um mehr als -50% und weitere zwei um mehr als -30%.

Und auch beim Ausblick können sich die Experten der F&V Fondscenter AG fast nur wiederholen. Aktien sollten auch weiterhin langfristig ähnliche Ergebnisse erzielen. Es sei auch möglich, dass sich der "Trend" von Jahren mit positiven Resultaten in diesem und den kommenden Jahren fortsetze.

Aber: Nach fünf guten Börsenjahren in Folge sei es auch nicht verkehrt, das Depot dahingehend zu prüfen, ob die Aktienquote noch in einem akzeptablen Bereich liege und insbesondere Neuanlagen einstweilen vielleicht etwas defensiver zu positionieren und auf dem nächsten Rückschlag zu warten. (Ausgabe 1/2017) (18.01.2017/fc/a/m)