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"Klimawandel" an den Aktienbörsen
19.04.11 10:56
Erste Sparinvest
Wien (aktiencheck.de AG) - Die weltweite wirtschaftliche Erholung schreitet fort, so die Experten von Erste Sparinvest.
Die "Großwetterlage" für Investitionen in Wertpapiere von Unternehmen, seien es Unternehmensanleihen (Hochzinsanleihen) oder Aktien, sei trotz immer wieder auftretender Bewölkung gut, betone Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der Erste Sparinvest bei einem Pressegespräch. Die Rentabilität der Unternehmen gebe Anlass zur Zuversicht. Ein Gewinnwachstum von mehr als 10% sei dieses Jahr in Reichweite. "Wir sehen einen Klimawandel an den Aktienmärkten: Steigende Energiepreise erhöhen die Konkurrenzfähigkeit erneuerbarer Energie und damit Aktien mit Bezug zum Klima- und Umweltschutz." Die Erste Sparinvest könne in diesem Segment das in Österreich breiteste Angebot an Investmentfonds vorlegen und sei mit einem veranlagten Volumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro der bedeutendste Anbieter von nachhaltigen Anlagefonds.
Bednar habe in diesem Zusammenhang die seit dem Jahr 2006 bestehende Kooperation mit dem World Wide Fund For Nature (WWF) hervorgehoben: Die Erste Sparinvest verzichte bei den von ihr verwalteten nachhaltigen Themenaktienfonds ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE (ISIN AT0000A054H4 / WKN A0M0V4, T; ISIN AT0000A054G6 / WKN A0M0V3, A) und ESPA WWF STOCK UMWELT (ISIN AT0000705678 / WKN 694115, T; ISIN AT0000705660 / WKN 694114, A) auf einen Teil der Management-Gebühren und unterstütze damit Projekte des WWF im Bereich Flusssanierung und Klimaschutz.
"Trotz steigender Rohstoffpreise, der Atomkatastrophe in Japan und den Unruhen in den nordafrikanischen Ländern wird die globale Wirtschaft dieses Jahr um 2% wachsen", prognostiziere Bednar. Die hohen Rohstoff- und Energiepreise hätten den Inflationsdruck erhöht, besonders in den Emerging Markets, und indirekt den Beginn eines neuen Zinsanhebungszyklus eingeläutet. Die Problematik der hohen Staatsschulden - egal ob in den USA, in Europa oder in Japan - laste auf Staatsanleihen im Euroraum und in den USA. "Alternativen" am Risikomarkt würden immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses rücken.
Trotz einer verhaltenen Entwicklung im 1. Quartal 2011 würden sich die globalen Aktienmärkte in einem langfristigen Aufwärtstrend befinden. Die Krise in Japan und die Unruhen in Nordafrika hätten zwar die Volatilitäten kurzfristig in die Höhe schnellen lassen, die Verluste hätten sich in Grenzen gehalten. Auf Basis der lokalen Währungen habe der MSCI Weltaktienindex sogar einen Zuwachs von 4,4% verzeichnet (Performance auf Euro-Basis -2,2%). Entgegen der letzten Quartale hätten die entwickelten Märkte in den ersten drei Monaten eine bessere Performance an den Tag als die Emerging Markets gelegt. "Langfristig ist die Wachstumsstory der Emerging Markets intakt. Wir rechnen im Jahresverlauf mit einer starken Performance vor allem der osteuropäischen Aktienbörsen", betone Erste Sparinvest-Investmentstratege Paul Severin.
Neben der "historisch attraktiven Bewertung" spreche für Aktien auch das starke Wachstum der Unternehmensgewinne. Die Analysten würden für dieses Jahr einen Gewinnanstieg der börsenotierten Unternehmen von rund 13% erwarten. Die jüngsten Zinserhöhungen in der Eurozone und in den Emerging Markets würden nur eine Normalisierung der Kapitalbedingungen bedeuten und kaum eine bremsende Wirkung entfalten, analysiere Severin. Verstärkte Aktivitäten bei Firmenübernahmen und Fusionen, Aktienrückkaufprogramme und Dividenden-Erhöhungen würden die Attraktivität der Aktien verglichen zu Anleihen und alternativen Investments weiter erhöhen.
Als Risikofaktoren stufe Severin die Folgen des Japan-Bebens, inflationäre Tendenzen in den Emerging Markets und die Gefahr zu schneller Zinserhöhungen ein. Die Wahrscheinlichkeit, dass zu stark an der Zinsschraube gedreht werde, sei aber gering.
Die Atomkatastrophe in Japan rücke den notwendigen Ausbau erneuerbarer und umweltverträglicher Energien in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Der Klimawandel zeige sich deutlich an den immer häufiger auftretenden Wetter-Extremen wie Überschwemmungen und Dürreperioden. Sowohl die Industrienationen als auch immer mehr Schwellenländer würden erkennen, dass nur ein Miteinander von Ökonomie und Ökologie Sinn mache, betone Wolfgang Pinner, Leiter nachhaltige Investments bei der Erste Sparinvest und Fondsmanager des ESPA WWF STOCK UMWELT.
Des Weiteren werde in seinem Team der ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE gemanagt. Pinner orte umfangreiches Wachstumspotenzial im Bereich erneuerbarer Energie und Energieeffizienz. Der Atomunfall werde noch nicht unmittelbar zum Ende der Atomenergie führen, aber die Mehrheit der Staaten werde nach und nach die Atomenergie durch andere Energiequellen ersetzen. Die Ressourcen herkömmlicher fossiler Energieträger wie Öl und Gas seien begrenzt bzw. mit immer höherem Aufwand bei der Exploration verbunden. Wirtschaftlich rechnen würde sich das nur bei einem Ölpreis von mindestens 80 US-Dollar.
Die mögliche Neuausrichtung der Energiepolitik in einzelnen Industrieländern führe schon heute zu höheren Energiepreisen. Die Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energie werde dadurch aber verbessert. Energieeffizienz, d.h. z.B. der bessere Schutz von Gebäuden mit Dämmstoffen vor Wärmeverlust oder die Eindämmung des Energieverbrauchs bei Leuchtanzeigen (LEDs) oder Smart Grid, das intelligente Netzwerk, würden innovative Unternehmen in diesem Segment begünstigen.
Derzeit würden drei Gründe für ein Investment in Klimaschutz- und Umweltfonds sprechen. Es sei die verbesserte wirtschaftliche Situation der Unternehmen - so würden die wesentlichen Solarunternehmen mittlerweile gutes Geld verdienen. Zweitens würden steigende Energiepreise die Konkurrenzfähigkeit der Erneuerbaren erhöhen - Grid Parity sei ein konkretes Thema, die Einspeisetarife würden in den Hintergrund rücken. Und drittens sei "eine Alternative dringend gesucht" - eine Alternative zu Atomstrom und hochriskanten Fördertechnologien bei fossilen Energieträgern (Golf von Mexiko). Diese Argumente würden das Investoren-Interesse an nachhaltigen Themenaktienfonds wie z.B. ESPA WWF STOCK UMWELT und ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE erhöhen.
Der ESPA WWF STOCK UMWELT investiere weltweit in Unternehmen der Umweltbranche. Dabei stünden folgende Themen im Vordergrund: Wasseraufbereitung und -versorgung, Recycling und Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie, Energie-Effizienz und Mobilität. Zwischen Erste Sparinvest und WWF (World Wide Fund for Nature) bestehe seit Oktober 2006 eine Kooperation, in deren Rahmen das Fondsmanagement durch einen vom WWF initiierten Umweltbeirat unterstützt werde. Der Fonds verstehe sich als ehrlicher Umwelttechnologie-Fonds, der von Investitionen in neue Technologien profitiere, anstatt alte Technologien zu prolongieren. In Unternehmen, die nur einen geringen Anteil ihres Umsatzes in einem umweltrelevanten Geschäftsfeld erzielen würden, werde nicht investiert.
Der ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE investiere in Unternehmen mit Klimawandel-relevanten Produkten, die Potenzial durch verschärfte Gesetzgebung und Bewusstseinsbildung bieten würden. Dabei stünden folgende Themen im Vordergrund: Solar, Windkraft, Kleinwasserkraft, Energie-Effizienz und alternativer Transport. Der Fonds verstehe sich als ehrlicher Klimaschutz-Fonds, der eher von Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen als von Anpassungen an eine durch den Klimawandel veränderte Umwelt profitiere. In Unternehmen, die nur einen geringen Anteil ihres Umsatzes in einem klimarelevanten Geschäftsfeld erzielen würden, werde nicht investiert. (Ausgabe vom 18.04.2011) (19.04.2011/fc/a/f)
Die "Großwetterlage" für Investitionen in Wertpapiere von Unternehmen, seien es Unternehmensanleihen (Hochzinsanleihen) oder Aktien, sei trotz immer wieder auftretender Bewölkung gut, betone Heinz Bednar, Vorsitzender der Geschäftsführung der Erste Sparinvest bei einem Pressegespräch. Die Rentabilität der Unternehmen gebe Anlass zur Zuversicht. Ein Gewinnwachstum von mehr als 10% sei dieses Jahr in Reichweite. "Wir sehen einen Klimawandel an den Aktienmärkten: Steigende Energiepreise erhöhen die Konkurrenzfähigkeit erneuerbarer Energie und damit Aktien mit Bezug zum Klima- und Umweltschutz." Die Erste Sparinvest könne in diesem Segment das in Österreich breiteste Angebot an Investmentfonds vorlegen und sei mit einem veranlagten Volumen von mehr als 1,5 Mrd. Euro der bedeutendste Anbieter von nachhaltigen Anlagefonds.
Bednar habe in diesem Zusammenhang die seit dem Jahr 2006 bestehende Kooperation mit dem World Wide Fund For Nature (WWF) hervorgehoben: Die Erste Sparinvest verzichte bei den von ihr verwalteten nachhaltigen Themenaktienfonds ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE (ISIN AT0000A054H4 / WKN A0M0V4, T; ISIN AT0000A054G6 / WKN A0M0V3, A) und ESPA WWF STOCK UMWELT (ISIN AT0000705678 / WKN 694115, T; ISIN AT0000705660 / WKN 694114, A) auf einen Teil der Management-Gebühren und unterstütze damit Projekte des WWF im Bereich Flusssanierung und Klimaschutz.
"Trotz steigender Rohstoffpreise, der Atomkatastrophe in Japan und den Unruhen in den nordafrikanischen Ländern wird die globale Wirtschaft dieses Jahr um 2% wachsen", prognostiziere Bednar. Die hohen Rohstoff- und Energiepreise hätten den Inflationsdruck erhöht, besonders in den Emerging Markets, und indirekt den Beginn eines neuen Zinsanhebungszyklus eingeläutet. Die Problematik der hohen Staatsschulden - egal ob in den USA, in Europa oder in Japan - laste auf Staatsanleihen im Euroraum und in den USA. "Alternativen" am Risikomarkt würden immer mehr in den Mittelpunkt des Interesses rücken.
Trotz einer verhaltenen Entwicklung im 1. Quartal 2011 würden sich die globalen Aktienmärkte in einem langfristigen Aufwärtstrend befinden. Die Krise in Japan und die Unruhen in Nordafrika hätten zwar die Volatilitäten kurzfristig in die Höhe schnellen lassen, die Verluste hätten sich in Grenzen gehalten. Auf Basis der lokalen Währungen habe der MSCI Weltaktienindex sogar einen Zuwachs von 4,4% verzeichnet (Performance auf Euro-Basis -2,2%). Entgegen der letzten Quartale hätten die entwickelten Märkte in den ersten drei Monaten eine bessere Performance an den Tag als die Emerging Markets gelegt. "Langfristig ist die Wachstumsstory der Emerging Markets intakt. Wir rechnen im Jahresverlauf mit einer starken Performance vor allem der osteuropäischen Aktienbörsen", betone Erste Sparinvest-Investmentstratege Paul Severin.
Neben der "historisch attraktiven Bewertung" spreche für Aktien auch das starke Wachstum der Unternehmensgewinne. Die Analysten würden für dieses Jahr einen Gewinnanstieg der börsenotierten Unternehmen von rund 13% erwarten. Die jüngsten Zinserhöhungen in der Eurozone und in den Emerging Markets würden nur eine Normalisierung der Kapitalbedingungen bedeuten und kaum eine bremsende Wirkung entfalten, analysiere Severin. Verstärkte Aktivitäten bei Firmenübernahmen und Fusionen, Aktienrückkaufprogramme und Dividenden-Erhöhungen würden die Attraktivität der Aktien verglichen zu Anleihen und alternativen Investments weiter erhöhen.
Die Atomkatastrophe in Japan rücke den notwendigen Ausbau erneuerbarer und umweltverträglicher Energien in den Mittelpunkt der Gesellschaft. Der Klimawandel zeige sich deutlich an den immer häufiger auftretenden Wetter-Extremen wie Überschwemmungen und Dürreperioden. Sowohl die Industrienationen als auch immer mehr Schwellenländer würden erkennen, dass nur ein Miteinander von Ökonomie und Ökologie Sinn mache, betone Wolfgang Pinner, Leiter nachhaltige Investments bei der Erste Sparinvest und Fondsmanager des ESPA WWF STOCK UMWELT.
Des Weiteren werde in seinem Team der ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE gemanagt. Pinner orte umfangreiches Wachstumspotenzial im Bereich erneuerbarer Energie und Energieeffizienz. Der Atomunfall werde noch nicht unmittelbar zum Ende der Atomenergie führen, aber die Mehrheit der Staaten werde nach und nach die Atomenergie durch andere Energiequellen ersetzen. Die Ressourcen herkömmlicher fossiler Energieträger wie Öl und Gas seien begrenzt bzw. mit immer höherem Aufwand bei der Exploration verbunden. Wirtschaftlich rechnen würde sich das nur bei einem Ölpreis von mindestens 80 US-Dollar.
Die mögliche Neuausrichtung der Energiepolitik in einzelnen Industrieländern führe schon heute zu höheren Energiepreisen. Die Wettbewerbsfähigkeit erneuerbarer Energie werde dadurch aber verbessert. Energieeffizienz, d.h. z.B. der bessere Schutz von Gebäuden mit Dämmstoffen vor Wärmeverlust oder die Eindämmung des Energieverbrauchs bei Leuchtanzeigen (LEDs) oder Smart Grid, das intelligente Netzwerk, würden innovative Unternehmen in diesem Segment begünstigen.
Derzeit würden drei Gründe für ein Investment in Klimaschutz- und Umweltfonds sprechen. Es sei die verbesserte wirtschaftliche Situation der Unternehmen - so würden die wesentlichen Solarunternehmen mittlerweile gutes Geld verdienen. Zweitens würden steigende Energiepreise die Konkurrenzfähigkeit der Erneuerbaren erhöhen - Grid Parity sei ein konkretes Thema, die Einspeisetarife würden in den Hintergrund rücken. Und drittens sei "eine Alternative dringend gesucht" - eine Alternative zu Atomstrom und hochriskanten Fördertechnologien bei fossilen Energieträgern (Golf von Mexiko). Diese Argumente würden das Investoren-Interesse an nachhaltigen Themenaktienfonds wie z.B. ESPA WWF STOCK UMWELT und ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE erhöhen.
Der ESPA WWF STOCK UMWELT investiere weltweit in Unternehmen der Umweltbranche. Dabei stünden folgende Themen im Vordergrund: Wasseraufbereitung und -versorgung, Recycling und Abfallwirtschaft, Erneuerbare Energie, Energie-Effizienz und Mobilität. Zwischen Erste Sparinvest und WWF (World Wide Fund for Nature) bestehe seit Oktober 2006 eine Kooperation, in deren Rahmen das Fondsmanagement durch einen vom WWF initiierten Umweltbeirat unterstützt werde. Der Fonds verstehe sich als ehrlicher Umwelttechnologie-Fonds, der von Investitionen in neue Technologien profitiere, anstatt alte Technologien zu prolongieren. In Unternehmen, die nur einen geringen Anteil ihres Umsatzes in einem umweltrelevanten Geschäftsfeld erzielen würden, werde nicht investiert.
Der ESPA WWF STOCK CLIMATE CHANGE investiere in Unternehmen mit Klimawandel-relevanten Produkten, die Potenzial durch verschärfte Gesetzgebung und Bewusstseinsbildung bieten würden. Dabei stünden folgende Themen im Vordergrund: Solar, Windkraft, Kleinwasserkraft, Energie-Effizienz und alternativer Transport. Der Fonds verstehe sich als ehrlicher Klimaschutz-Fonds, der eher von Investitionen in Klimaschutzmaßnahmen als von Anpassungen an eine durch den Klimawandel veränderte Umwelt profitiere. In Unternehmen, die nur einen geringen Anteil ihres Umsatzes in einem klimarelevanten Geschäftsfeld erzielen würden, werde nicht investiert. (Ausgabe vom 18.04.2011) (19.04.2011/fc/a/f)
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