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Konjunktur: USA und Europa driften auseinander
10.10.14 14:59
Veritas Investment
Frankfurt (www.fondscheck.de) - Die Stimmung auf den internationalen Kapitalmärkten wird weiterhin von den geopolitischen Krisenherden im Irak und Syrien sowie in Russland und Ukraine belastet, so die Experten von Veritas Investment.
Hinzugekommen seien nun noch Massenproteste mit dem Ruf nach politischer Freiheit in Hongkong. Stetig habe das Weltwirtschaftswachstum in den vergangenen Monaten an Dynamik verloren. Dabei scheine die konjunkturelle Entwicklung auseinander zu driften.
Auf der einen Seite komme Europa nicht richtig in die Gänge, sodass sich die EZB gezwungen gesehen habe, die Geldschleusen weiter zu öffnen. Zwar sei aufgrund der Eintrübung der konjunkturellen Perspektiven in der Eurozone und den nochmals sinkenden Inflationsraten viel über neue expansive Maßnahmen spekuliert worden, dennoch habe die EZB im September alle überrascht. Die Währungshüter hätten den Leitzins von 0,05 Prozent und den Einlagenzins auf -0,2 Prozent gesenkt. Weiterhin habe der EZB-Präsident Mario Draghi ein Ankaufprogramm für Kreditverbriefungen (ABS-Papiere) und Pfandbriefe angekündigt.
Auf der anderen Seite des Atlantiks befinde sich die US-Wirtschaft in einem dynamischen Aufwärtstrend und die US-amerikanische Zentralbank fahre ihre Stützungsmaßnahmen kontinuierlich zurück. Aufgrund dieser beiden Faktoren habe der US-Dollar im September mit einer Kursteigerung von rund 4 Prozent gegenüber einem internationalen Währungskorb deutlich aufgewertet. Diese US-Dollar-Stärke sei momentan das beherrschende Thema auf den Währungsmärkten.
Insgesamt würden die globale Wirtschaft und der Welthandel aber zusehends an Dynamik verlieren, da sich auch die Drehzahl der chinesischen Wirtschaft sukzessive verlangsame. Zuletzt habe es verstärkt Hinweise gegeben, die auf ein Abflauen der Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hindeuten würden. Als Folge der nachlassenden Wirtschaftsdynamik und der US-Dollar-Stärke hätten die Rohstoffmärkte unter enormen Verkaufsdruck gestanden. (Stand vom 30.09.2014) (10.10.2014/fc/a/m)
Hinzugekommen seien nun noch Massenproteste mit dem Ruf nach politischer Freiheit in Hongkong. Stetig habe das Weltwirtschaftswachstum in den vergangenen Monaten an Dynamik verloren. Dabei scheine die konjunkturelle Entwicklung auseinander zu driften.
Auf der anderen Seite des Atlantiks befinde sich die US-Wirtschaft in einem dynamischen Aufwärtstrend und die US-amerikanische Zentralbank fahre ihre Stützungsmaßnahmen kontinuierlich zurück. Aufgrund dieser beiden Faktoren habe der US-Dollar im September mit einer Kursteigerung von rund 4 Prozent gegenüber einem internationalen Währungskorb deutlich aufgewertet. Diese US-Dollar-Stärke sei momentan das beherrschende Thema auf den Währungsmärkten.
Insgesamt würden die globale Wirtschaft und der Welthandel aber zusehends an Dynamik verlieren, da sich auch die Drehzahl der chinesischen Wirtschaft sukzessive verlangsame. Zuletzt habe es verstärkt Hinweise gegeben, die auf ein Abflauen der Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt hindeuten würden. Als Folge der nachlassenden Wirtschaftsdynamik und der US-Dollar-Stärke hätten die Rohstoffmärkte unter enormen Verkaufsdruck gestanden. (Stand vom 30.09.2014) (10.10.2014/fc/a/m)


