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Kryptowährungen sind im Mainstream angekommen
16.03.22 11:27
VanEck
Frankfurt am Main (www.fondscheck.de) - Kryptowährungen haben mittlerweile einen festen Platz in den Portfolios vieler Anleger gefunden - gerade jüngere Anleger und ETF-Nutzer in Europa zeigen sich den digitalen Assets gegenüber deutlich offener. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des ETF-Anbieter VanEck unter Anlegern in Deutschland, Italien, den Niederlanden sowie Großbritannien, die sich nach eigenen Angaben mit dem Thema ETF auskennen oder selbst in ETFs investieren.
Kryptowährungen seien im Mainstream angekommen: Zwar investiere in Deutschland der Großteil der Befragten nach eigenen Angaben in klassische Anlagen wie ETFs (57 Prozent), Investmentfonds (56 Prozent) und Einzelaktien (52 Prozent), doch mit 19 Prozent habe mittlerweile fast jeder Fünfte auch Kryptowährungen im Depot - und damit sogar mehr als Edelmetalle wie Gold (17 Prozent). Besonders jüngere Anleger würden auf die digitalen Assets setzen: Bei den Befragten bis 34 Jahren liege der Anteil bereits bei ganzen 43 Prozent, in der Altersgruppe ab 35 Jahren seien es bisher 14 Prozent.
"Dieser deutliche Unterscheid zwischen den Generationen wird auch langfristig Einfluss auf die Investmentlandschaft haben", so Martijn Rozemuller, CEO von VanEck Europe. "Jüngere Anleger trauen sich eher, neuere und flexiblere Geldanlagen zu nutzen, zulasten anderer Assetklassen." So seien Kryptowährungen für die unter 35-Jährigen inzwischen ähnlich wichtig wie Einzelaktien (44 Prozent) und deutlich relevanter als Investitionen wie Immobilien und Immobilienfonds (21 und 23 Prozent) oder Edelmetalle wie Gold (15 Prozent). "Bei beiden Altersgruppen besteht jedoch Einigkeit über das Potenzial von Kryptowährungen: Sowohl bei den unter als auch bei den über 35-Jährigen kommen für 15 Prozent Kryptowährungen als künftige Investition in Frage", so Rozemuller.
Die Studie zeige auch im Vergleich über die Ländergrenzen hinweg interessante Unterschiede bei den Befragten: Von den Anlegern, die in ETFs investiert seien, hätten nach eigenen Angaben in Deutschland schon 28 Prozent einmal mit Kryptowährungen gehandelt. Bei denen, die keine ETFs nutzen würden, liege der Anteil nur bei 17 Prozent. Unter den ETF-Nutzern in Großbritannien hätten bereits 44 Prozent mit Kryptowährungen gehandelt, in Italien 52 Prozent. In den Niederlanden liege dieser Anteil sogar bei 60 Prozent.
Zwar sei das Angebot an Kryptowährungen mittlerweile enorm, Bitcoin bleibe bei den Befragten in Deutschland aber die mit Abstand bekannteste Kryptowährung (79 Prozent), gefolgt von Ethereum auf Platz zwei (19 Prozent). "Die Bekanntheit anderer Kryptowährungen neben diesen beiden prominentesten Vertretern hält sich dagegen noch in Grenzen und bewegt sich jeweils im niedrigen einstelligen Bereich", so Rozemuller. "Wir konnten in unserer Studie aber sehen, dass sich gerade diejenigen Anleger, die sich selbstständig mit ihrer Geldanlage beschäftigen, auch mehr mit Kryptoanwendungen auseinandersetzen." Während nur 8 Prozent der Befragten in Deutschland, die keine ETFs nutzen würden, Ethereum kennen würden, liege dieser Wert bei den ETF-Anlegern bei 27 Prozent.
"Wir sehen in unserer Studie aber auch, dass für Anleger beim Thema Kryptowährungen noch weitere Aufklärung nötig ist", so Rozemuller. Von den Befragten, die noch nicht mit Kryptowährungen gehandelt hätten, hätten in Deutschland und den Niederlanden mit 49 beziehungsweise 48 Prozent jeweils fast die Hälfte angegeben, dass es ihnen noch an Wissen oder Verständnis über Kryptowährungen mangele. Außerdem seien für 43 beziehungsweise 44 Prozent die Volatilität von Kryptowährungen noch zu hoch. 36 Prozent in Deutschland und 35 Prozent in den Niederlanden würden auch in Unsicherheiten beim Thema Regulierung einen Hinderungsgrund sehen, in die digitalen Assets zu investieren.
Für die befragten Anleger in Italien und Großbritannien seien dagegen bisher in erster Linie die hohe Volatilität ein Hinderungsgrund (54 und 62 Prozent), an zweiter Stelle liegt in beiden Ländern die regulatorische Unsicherheit (48 und 43 Prozent). Mangelndes Wissen sei dort nur jeweils für etwas mehr als ein Drittel (36 bzw. 38 Prozent) ein Grund dafür, warum sie bisher nicht in Kryptowährungen investiert hätten.
"Auch wenn Bitcoin nach wie vor der bekannteste Vertreter ist, das Angebot an Kryptowährungen ist heute riesig", so Rozemuller. "Die konkreten Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Assets gehen heute weit über die reine Bezahl- oder Wertspeicherfunktion hinaus. Als Anbieter von Krypto-Investments ist es auch unsere Aufgabe, Anlegern die weitreichenden Nutzungsmöglichkeiten, die sich zum Beispiel mit Blick auf Smart Contracts im Alltag bieten, aufzuzeigen und zu erklären, wie sich mit diversifizierten Investitionen in Kryptowährungen Risiken reduzieren und Chancen verbessern lassen."
Verlust- und Volatilitätsrisiko: Die Handelspreise vieler digitaler Vermögenswerte seien in letzter Zeit extremen Schwankungen unterworfen gewesen, die wohl auch weiter anhalten würden. Digitale Vermögenswerte seien erst in den letzten zehn Jahren eingeführt worden, und in vielen Ländern gebe es nach wie vor keine klaren Regelungen dazu. (16.03.2022/fc/a/e)
Kryptowährungen seien im Mainstream angekommen: Zwar investiere in Deutschland der Großteil der Befragten nach eigenen Angaben in klassische Anlagen wie ETFs (57 Prozent), Investmentfonds (56 Prozent) und Einzelaktien (52 Prozent), doch mit 19 Prozent habe mittlerweile fast jeder Fünfte auch Kryptowährungen im Depot - und damit sogar mehr als Edelmetalle wie Gold (17 Prozent). Besonders jüngere Anleger würden auf die digitalen Assets setzen: Bei den Befragten bis 34 Jahren liege der Anteil bereits bei ganzen 43 Prozent, in der Altersgruppe ab 35 Jahren seien es bisher 14 Prozent.
"Dieser deutliche Unterscheid zwischen den Generationen wird auch langfristig Einfluss auf die Investmentlandschaft haben", so Martijn Rozemuller, CEO von VanEck Europe. "Jüngere Anleger trauen sich eher, neuere und flexiblere Geldanlagen zu nutzen, zulasten anderer Assetklassen." So seien Kryptowährungen für die unter 35-Jährigen inzwischen ähnlich wichtig wie Einzelaktien (44 Prozent) und deutlich relevanter als Investitionen wie Immobilien und Immobilienfonds (21 und 23 Prozent) oder Edelmetalle wie Gold (15 Prozent). "Bei beiden Altersgruppen besteht jedoch Einigkeit über das Potenzial von Kryptowährungen: Sowohl bei den unter als auch bei den über 35-Jährigen kommen für 15 Prozent Kryptowährungen als künftige Investition in Frage", so Rozemuller.
Die Studie zeige auch im Vergleich über die Ländergrenzen hinweg interessante Unterschiede bei den Befragten: Von den Anlegern, die in ETFs investiert seien, hätten nach eigenen Angaben in Deutschland schon 28 Prozent einmal mit Kryptowährungen gehandelt. Bei denen, die keine ETFs nutzen würden, liege der Anteil nur bei 17 Prozent. Unter den ETF-Nutzern in Großbritannien hätten bereits 44 Prozent mit Kryptowährungen gehandelt, in Italien 52 Prozent. In den Niederlanden liege dieser Anteil sogar bei 60 Prozent.
"Wir sehen in unserer Studie aber auch, dass für Anleger beim Thema Kryptowährungen noch weitere Aufklärung nötig ist", so Rozemuller. Von den Befragten, die noch nicht mit Kryptowährungen gehandelt hätten, hätten in Deutschland und den Niederlanden mit 49 beziehungsweise 48 Prozent jeweils fast die Hälfte angegeben, dass es ihnen noch an Wissen oder Verständnis über Kryptowährungen mangele. Außerdem seien für 43 beziehungsweise 44 Prozent die Volatilität von Kryptowährungen noch zu hoch. 36 Prozent in Deutschland und 35 Prozent in den Niederlanden würden auch in Unsicherheiten beim Thema Regulierung einen Hinderungsgrund sehen, in die digitalen Assets zu investieren.
Für die befragten Anleger in Italien und Großbritannien seien dagegen bisher in erster Linie die hohe Volatilität ein Hinderungsgrund (54 und 62 Prozent), an zweiter Stelle liegt in beiden Ländern die regulatorische Unsicherheit (48 und 43 Prozent). Mangelndes Wissen sei dort nur jeweils für etwas mehr als ein Drittel (36 bzw. 38 Prozent) ein Grund dafür, warum sie bisher nicht in Kryptowährungen investiert hätten.
"Auch wenn Bitcoin nach wie vor der bekannteste Vertreter ist, das Angebot an Kryptowährungen ist heute riesig", so Rozemuller. "Die konkreten Anwendungsmöglichkeiten von digitalen Assets gehen heute weit über die reine Bezahl- oder Wertspeicherfunktion hinaus. Als Anbieter von Krypto-Investments ist es auch unsere Aufgabe, Anlegern die weitreichenden Nutzungsmöglichkeiten, die sich zum Beispiel mit Blick auf Smart Contracts im Alltag bieten, aufzuzeigen und zu erklären, wie sich mit diversifizierten Investitionen in Kryptowährungen Risiken reduzieren und Chancen verbessern lassen."
Verlust- und Volatilitätsrisiko: Die Handelspreise vieler digitaler Vermögenswerte seien in letzter Zeit extremen Schwankungen unterworfen gewesen, die wohl auch weiter anhalten würden. Digitale Vermögenswerte seien erst in den letzten zehn Jahren eingeführt worden, und in vielen Ländern gebe es nach wie vor keine klaren Regelungen dazu. (16.03.2022/fc/a/e)


