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Kupfer: Massiver Abbau der Netto-Long-Positionen
05.11.12 13:18
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Trotz guter Konjunkturdaten in den USA - der Arbeitsmarktbericht fiel am Freitag deutlich besser aus als erwartet - standen auch die Metallpreise Ende letzter Woche unter Druck, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Die Verluste dürften dabei maßgeblich auf den US-Dollar zurückzuführen sein, der gegenüber dem Euro deutlich aufgewertet habe. Auch die wieder aufkommenden Sorgen um Griechenland dürften zur Schwäche bei den Metallen beigetragen haben. Kupfer habe im Zuge dessen rund 2% verloren und handle zu Wochenbeginn nochmals leicht schwächer bei 7.600 USD je Tonne. Dies entspreche dem tiefsten Stand seit Anfang September.
Belastend auf die Preise wirke sich auch der anhaltende Pessimismus der Großanleger aus. Denn diese hätten im Falle von Kupfer ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 30. Oktober um 62% auf nur noch 7 Tsd. Kontrakte reduziert. Damit würden sie auf dem tiefsten Niveau seit acht Wochen liegen. Da der Kupferpreis auch nach dem Datenstichtag gefallen sei, dürften die Wetten auf steigende Preise seitdem weiter abgebaut worden sein.
Die mittlerweile niedrigen Netto-Long-Positionen geben uns allerdings Anlass zu Optimismus, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets. Denn die Preise dürften wieder merklich steigen, sollte die Stimmung an den Märkten wieder drehen. Unterstützung könnten die Metalle auch durch chinesische Konjunkturdaten, die Ende der Woche veröffentlicht würden, erhalten, sofern diese nicht mehr negativ überraschen würden. (05.11.2012/ac/a/m)
Die Verluste dürften dabei maßgeblich auf den US-Dollar zurückzuführen sein, der gegenüber dem Euro deutlich aufgewertet habe. Auch die wieder aufkommenden Sorgen um Griechenland dürften zur Schwäche bei den Metallen beigetragen haben. Kupfer habe im Zuge dessen rund 2% verloren und handle zu Wochenbeginn nochmals leicht schwächer bei 7.600 USD je Tonne. Dies entspreche dem tiefsten Stand seit Anfang September.
Belastend auf die Preise wirke sich auch der anhaltende Pessimismus der Großanleger aus. Denn diese hätten im Falle von Kupfer ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 30. Oktober um 62% auf nur noch 7 Tsd. Kontrakte reduziert. Damit würden sie auf dem tiefsten Niveau seit acht Wochen liegen. Da der Kupferpreis auch nach dem Datenstichtag gefallen sei, dürften die Wetten auf steigende Preise seitdem weiter abgebaut worden sein.
Die mittlerweile niedrigen Netto-Long-Positionen geben uns allerdings Anlass zu Optimismus, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets. Denn die Preise dürften wieder merklich steigen, sollte die Stimmung an den Märkten wieder drehen. Unterstützung könnten die Metalle auch durch chinesische Konjunkturdaten, die Ende der Woche veröffentlicht würden, erhalten, sofern diese nicht mehr negativ überraschen würden. (05.11.2012/ac/a/m)
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